Aktuelles zum Thema "Atomenergie und Gesundheit"

14.-16. April 2015

Das World Uranium Symposium in Québec

Ein Bericht von Günter Wippel (Uranium Network)

01.06.2015 Kanada – so groß wie ein halber Kontinent, 10.000 km von Küste zu Küste - ist einerseits einer der großen Uranproduzenten und -exporteure der Welt – andererseits gibt es in einigen ProvinzenMoratorien für Uranbergbau: British Columbia an der Pazifikküste hat seit 2008 ein Moratorium für Uranexploration, in Nova Scotia ist der Uranbergbau seit 1982 verboten.

Die Bewohner der Provinz Québec, von den großen Anstürmen der Uranindustrie in der Vergangenheit wenig berührt, sahen sich mit dem plötzlichen Anstieg des Uranpreises 2007-2008 gleich mit mehreren Uran-Explorationsfirmen konfrontiert.

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Presseeinladung/Fototermin/Bitte um Ankündigung

Radioaktive Wolke über Berlin?

Öffentliche Aktion zum Tschernobyl-Jahrestag am 26. April 2015, 11-13 Uhr, Mauerpark

14.04.2015 Im Experimentierreaktor Berlin-Wannsee (BER II) kann es – beispielsweise durch einen Flugzeugabsturz – jederzeit zu einer Atomkatastrophe und somit zur  Freisetzung großer Mengen an Radioaktivität kommen. Der Reaktor liegt am Stadtrand Berlins in einem Wohngebiet. Je nach Wind und Wetter könnte die radioakti-ve Wolke quer über Berlin ziehen und große Teile des Stadtgebiets verstrahlen. Die gesundheitlichen Aus-wirkungen für die Bewohner, die ökologischen Folgen und die wirtschaftlichen Konsequenzen für die Stadt wären unabsehbar.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 10.03.2015

Kein AKW-Neubau in Akkuyu in der Türkei

10.03.2015 Anlässlich des morgigen Fukushima-Jahrestages warnt die IPPNW-Europa-Vorsitzende Dr. Angelika Claußen vor einem AKW-Neubau im Erdbebengebiet von Akkuyu in der Türkei und unterstützt die Proteste und Gerichts-Klagen der Bevölkerung gegen das AKW-Projekt. Der Bau des Atomkraftwerks, der mit einem Staatsvertrag zwischen der russischen und der türkischen Regierung 2010 unterzeichnet wurde, ist höchst umstritten. Doch die Regierung Erdogan will das Projekt zusammen mit der russischen Atomfirma ROSATOM gegen alle Widerstände durchsetzen.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 3.3.2015

Tausende zusätzliche Krebserkrankungen zu befürchten

IPPNW-Pressekonferenz zum 4. Jahrestag der Atomkatastrophe von Fukushima

03.03.2015 Vier Jahre nach der Atomkatastrophe von Fukushima beginnen sich die gesundheitlichen Folgen für die japanische Bevölkerung abzuzeichnen. Aus den Zahlen des Wissenschaftlichen Ausschusses der Vereinten Nationen zur Untersuchung der Auswirkungen der atomaren Strahlung (UNSCEAR) geht hervor, dass in Japan aufgrund der radioaktiven Verseuchung bis zu 16.000 zusätzliche Krebserkrankungen und bis zu 9.000 zusätzliche Krebstodesfälle zu erwarten sind. Die Ärzteorganisation IPPNW geht davon aus, dass die tatsächlichen Zahlen weitaus höher liegen dürften, da die im UNSCEAR-Bericht aufgeführten Emissionswerte ausschließlich auf Angaben der japanischen Atomenergiebehörde beruhen und deutlich höhere Angaben unabhängiger Institute unberücksichtigt lassen.

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Pressekonferenz am 3. März 2015, Berlin

Gesundheitliche Folgen der atomaren Katastrophe

Vierter Fukushima-Jahrestag

26.02.2015 Vor knapp vier Jahren schleuderten die explodierenden Reaktorblöcke des Atomkraftwerks Fukushima-Daiichi große Mengen radioaktiver Partikel in die Atmosphäre. In drei Reaktoren trat der befürchtete Super-GAU ein. Wochenlang hing das Schicksal Japans an der Windrichtung. Die meiste Zeit hatten die Menschen Glück im Unglück: Der Wind blies den radioaktiven Niederschlag weit hinaus auf den Pazifik. Ein einziger Tag mit Wind aus Südost allerdings reichte aus, um große Teile der Präfektur Fukushima und der Nachbarpräfekturen für unabsehbare Zeit radioaktiv zu verseuchen. Mittlerweile wurde bei insgesamt 117 Kindern Schilddrüsenkrebs festgestellt. Die Ärzteorganisation IPPNW wird auf einer Pressekonferenz am 3. März 2015 um 11 Uhr in Berlin berichten, welche gesundheitlichen Folgen in Japan nach vier Jahren erkennbar sind und welche Auswirkungen vor dem Hintergrund der Erfahrungen von Tschernobyl noch zu erwarten sind.

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Ansprechpartner

Foto: Samuli Schielke
Patrick Schukalla
Referent Atomausstieg, Energiewende und Klima
E-Mail: schukalla[AT]ippnw.de

Ewald Feige
Vertretung Atomausstieg, Energiewende und Klima
Tel. 030 698074-11
E-Mail: feige[AT]ippnw.de

Internationaler IPPNW-Kongress

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30 Jahre Leben mit Tschernobyl
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