Aktuelles zum Thema "Atomenergie und Gesundheit"

IPPNW-Pressemitteilungen vom 21.4.2016

Tschernobylfolgen wurden lange verdrängt und heruntergespielt

30 Jahre Tschernobyl

21.04.2016 Die Ärzteorganisation IPPNW fordert die Bundesregierung anlässlich der Atomkatastrophen von Tschernobyl und Fukushima auf, sich für eine zügige Abschaltung und Stillegung der Atomreaktoren in Europa einzusetzen. Vor 30 Jahren wurden der Menschheit die Gefahren der Atomenergie auf schmerzliche Weise bewusst, als in den frühen Morgenstunden des 26. April 1986 Reaktor 4 des sowjetischen Atomkraftwerks Tschernobyl explodierte. Radioaktive Wolken verteilten die gefährliche Radioaktivität in den folgenden Wochen über ganz Europa - auch Deutschland war betroffen, vor allem Bayern und Baden-Württemberg.

lesen

Presseeinladung/Bitte um Vorankündigung

Eine Benefiz-Veranstaltung zugunsten des Vereins "Heim-statt Tschernobyl e.V."

30 Jahre Tschernobyl

20.04.2016 Zur Erinnerung an den 30. Jahrestag der Reaktor-Katastrophe in Tschernobyl lesen Carmen-Maja Antoni, Hermann Beil und Thomas Quasthoff am 25. April 2016 um 20 Uhr im Berliner Ensemble Texte von Swetlana Alexijewitsch, Roland Scholz, Günther Anders u.a. Das Ensemble Incendo spielt Werke von Dmitri Schostakowitsch, Johann Sebastian Bach und Arvo Pärt. Tschernobyl steht für die größte Katastrophe in der Geschichte der Atomenergienutzung: In dem ukrainischen Atomkraftwerk kam es am 26. April 1986 zur Kernschmelze. Der Reaktor Block 4 explodierte und radioaktiver Staub verbreitete sich in ganz Europa. Die Region ist bis heute unbewohnbar, Mensch und Natur kämpfen mit den Spätfolgen.

lesen

Artikel von Dr. Winfrid Eisenberg

Folgen der Atomkatastrophen für die Natur

15.04.2016 Wenn große Mengen radioaktiver Substanzen in die Biosphäre gelangen, wie vor 30 Jahren in Tschernobyl und vor 5 Jahren in Fukushima, kann man Menschen evakuieren, aber in der freien Natur lebende Tiere und Pflanzen müssen da bleiben, wo sie sind. Von Strahlen verursachte Veränderungen sehen wir bei Tieren und Pflanzen in der Regel früher als bei Menschen. So kann an der japanischen Momi-Tanne seit der Wachstumsphase im Frühjahr 2012 beobachtet werden, dass die Haupttriebe nicht wie üblich gerade weiterwachsen, sondern horizontale oder vertikale Gabelungen aufweisen. Je näher die Tannen an den explodierten Reaktoren stehen, desto zahlreicher und ausgeprägter sind diese Defekte, so dass offenbar eine Dosis-Wirkungsbeziehung besteht.

lesen

Artikel von Dr. Angelika Claußen, IPPNW-Forum 145

Überblick über die gesundheitlichen Folgen der Atomkatastrophe

30 Jahre Leben mit Tschernobyl

14.04.2016 Vor 30 Jahren, am 26. April 1986, fand die Mär von der „sicheren Atomkraft“ mit dem Super-GAU von Tschernobyl ein abruptes Ende. Millionen Menschen wurden zu Opfern radioaktiver Verstrahlung. Riesige Territorien wurden unbewohnbar. Die radioaktive Wolke zog um die ganze Erde und in den Köpfen zahlloser Menschen wuchs die Erkenntnis von den Gefahren der Atomenergienutzung. Auch in Deutschland erkrankten und starben Menschen aufgrund der mit Nahrung und Atemluft in den Körper aufgenommenen radioaktiven Partikeln.

lesen

Internationaler IPPNW-Kongress in Berlin

5 Jahre Leben mit Fukushima - 30 Jahre Leben mit Tschernobyl

Bilanz der Folgen für Umwelt und Gesundheit

02.03.2016 Am Wochenende hat die IPPNW anlässlich der Jahrestage der großen Atomkatastrophen den internationalen Kongress: "5 Jahre Fukushima, 30 Jahre Tschernobyl " mit rund 350 TeilnehmerInnen veranstaltet. WissenschaftlerInnen und ProtagonistInnen aus Japan, Weißrussland, der Ukraine und aller Welt trafen sich in der Berliner Urania, um sich über den aktuellen Forschungsstand auszutauschen und sich zu vernetzen. Es ist gelungen, die Jahrestage der Atomkatastrophen von Fukushima und Tschernobyl inhaltlich mit dem weltweiten Atomausstieg, der Energiewende und dem Kampf gegen die atomare Bedrohung zu verknüpfen und zu gemeinsamen Handeln aufzurufen.

lesen

Aktion
Aktion
Themen und Projekte
Themen und Projekte
Nukleare Kette
Nukleare Kette
News und Kommentar
News und Kommentar

Ansprechpartner



Paul-Marie Manière
Referent Atomausstieg, Energiewende und Klima
Tel.
030 698074-20
E-Mail: maniere[AT]ippnw.de

Ewald Feige
Vertretung Atomausstieg, Energiewende und Klima
Tel. 030 698074-11
E-Mail: feige[AT]ippnw.de

Internationaler IPPNW-Kongress

Materialien


30 Jahre Leben mit Tschernobyl
5 Jahre Leben mit Fukushima
IPPNW-Report als pdf-Datei herunterladen
Im IPPNW-Shop bestellen
Englisch ι Französisch

Gefahren ionisierender Strahlung
Ergebnisse des Ulmer Expertentreffens
Englisch ι Japanisch ι Russisch ι Spanisch

Navigation