Aktuelles zum Thema "Atomenergie und Gesundheit"

Aus dem ATOM-Energie-Newsletter August 2016

"Unvernünftige Krebsdiagnosen" in Fukushima

Wie die Fukushima Medical University ihre eigene Studie sabotiert

04.08.2016 Seit nunmehr 5 Jahre läuft in Fukushima eine umfangreiche Reihenuntersuchung (Screening) auf Schilddrüsenkrebs bei Kindern. Während von Seiten der atomfreundlichen japanischen Regierung die Folgen des mehrfachen Super-GAUs in Fukushima bewusst heruntergespielt werden, konnten WissenschaftlerInnen, ÄrztInnen und Elternverbände zumindest dieses Screening durchsetzen. Bei aller berechtigten Kritik an der Studie, wie die Beschränkung auf die Präfektur Fukushima, mangelnde Transparenz oder der Einfluss der Atomlobby auf die Fukushima Medical University, die die Untersuchung durchführt, bietet das Screening dennoch die Möglichkeit, Schilddrüsenkrebs frühzeitig zu diagnostizieren und zu behandeln.

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Aus dem ATOM-Energie-Newsletter Juni 2016

Zahl der Schilddrüsenkrebsfälle in Fukushima steigt weiter an

14.06.2016

Ungefähr alle 3 Monate werden von der Fukushima Medical University die neuesten Daten der Schilddrüsenuntersuchungen aus Fukushima veröffentlicht. Seit 2011 werden bei allen Menschen, die zum Zeitpunkt des Super-GAUs jünger als 18 Jahre waren alle zwei Jahre die Schilddrüsen untersucht. Bereits jetzt, nach nur fünf Jahren, ist ein signifikanter Anstieg der Neuerkrankungsrate des seltenen Schilddrüsenkrebs zu verzeichnen. Auch die neuen Daten vom Juni 2016 bestätigen diesen Trend.

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Aus dem ATOM-Energie-Newsletter Mai 2016

Schilddrüsenkrebs in Fukushima

Argumente der Atomlobby unter die Lupe genommen

16.05.2016 Eine der gesundheitlichen Auswirkungen von Atomkatastrophen ist das erhöhte Risiko für die Entwicklung von Schilddrüsenkrebs. Auch wenn dies zahlenmäßig nicht die häufigste und sicherlich nicht die gefährlichste Erkrankung ist, die durch den radioaktiven Niederschlag einer Kernschmelze entstehen kann, ist sie aufgrund von drei wesentlichen Faktoren die wohl bekannteste:

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12.05.2016 Am 30.4.2016 fand im Römer in Frankfurt die Verleihung des Preises „Courage beim Atomausstieg“ statt, der vom Ökostromunternehmen Elektrizitätswerke Schönau (EWS) gestiftet wurde. Dieses Jahr wurde dermit 10.000 € dotierte Preis an den Ex- Premierminister von Japan, NaotoKan, vergeben. Der Preis wurde in Kooperation mit der Stadt Frankfurt,der Evangelischen Kirche Hessen- Nassau und der Vereinigung von Juristen gegen Atomwaffen (IALANA) verliehen und vom EWS Inhaber Sebastian Sladek überreicht.

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Deutsche Welle, 26.4.2016

Atomkraftwerke: Abreißen oder stehen lassen?

30 Jahre Tschernobyl

26.04.2016 30 Jahre nach Tschernobyl steckt Deutschland mitten im Atomausstieg. Die Industrie will stillgelegte AKW komplett zurückbauen. Doch Atomkraft-Gegner mahnen: Es sei sicherer, die Kraftwerke vorerst stehen zu lassen. Jörg Schmid und Henrik Paulitz von der Organisation "Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkriegs" (IPPNW) sehen den geplanten Rückbau mit Sorge: Atomkraftwerke zurückzubauen sei teuer und berge erhebliche Gesundheitsrisiken, heißt es in einem von ihnen verfassten Bericht. Sie schlagen vor, stark radioaktive Abfälle so schnell wie möglich aus den Kraftwerken zu entfernen, die weniger stark belasteten Gebäude und Materialien aber an Ort und Stelle zu belassen.

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Paul-Marie Manière
Referent Atomausstieg, Energiewende und Klima
Tel.
030 698074-20
E-Mail: maniere[AT]ippnw.de

Ewald Feige
Vertretung Atomausstieg, Energiewende und Klima
Tel. 030 698074-11
E-Mail: feige[AT]ippnw.de

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