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Aktuelles zum Thema "Atomenergie und Gesundheit"

06.04.2017

Ein Gericht in Japan hat dem AKW-Betreiber TEPCO und den japanischen Behörden Nachlässigkeit im Umgang mit bekannten Sicherheitsrisiken an den AKW-Standorten in Fukushima vorgeworfen und ein wegweisendes Urteil erlassen, das nachhaltige Folgen für die Zukunft der Atomenergie in Japan haben könnte.

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Aus dem ATOM-Energie-Newsletter März 2017

145 Kinder in Fukushima mit Schilddrüsenkrebs

13.03.2017 Alle drei Monate werden in Fukushima die neuen Ergebnisse der Schilddrüsenuntersuchungen veröffentlicht. Ende Februar war es wieder soweit und im Vergleich zur letzten Datenveröffentlichung sind 10 weitere Krebsfälle hinzugekommen. Die Häufigkeit an Neuerkrankungen nimmt also weiterhin zu und übersteigt die normale Rate mittlerweile um das 27-fache.

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Aus dem ATOM-Energie Newsletter März 2017

Fukushima - die andauernde Katastrophe

13.03.2017 Sechs Jahre nach Beginn der Atomkatastrophe von Fukushima leben die Menschen in Japan weiterhin mit den Folgen der Kernschmelzen. Die Ruinen des Atomkraftwerks Fukushima Dai-ichi sind weiterhin nicht unter Kontrolle. Im Inneren der havarierten Reaktorkerne wurden kürzlich Strahlendosen von 650 Sievert pro Stunde gemessen. Ein Mensch würde keine  Minute bei solch hohen Strahlenwerten überleben und auch Roboter können in den hoch verstrahlten Gebäuden nicht arbeiten. Die Bergung der geschmolzenen Brennstäbe wird, ähnlich wie in Tschernobyl, vermutlich für viele Jahrzehnte nicht möglich sein, so dass die maroden Kraftwerksgebäude bei zukünftigen Erdbeben, Tsunamis oder Stürmen eine hohe Gefahr für die gesamte Region darstellen.

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Aus dem ATOM-Energie-Newsletter März 2017

Fukushima Dai-ichi unter Kontrolle?

13.03.2017 Die japanische Regierung wird nicht müde, zu wiederholen, dass die Lage in den havarierten Atomkraftwerken in Fukushima unter Kontrolle sei. Die olympischen Spiele und die marode Wirtschaft des Landes im Blick, mag derartiger Zwangsoptimismus nicht überraschen. Doch die neuesten Erkenntnisse zur Situation in den Reaktorkernen selber zeigen leider allzu deutlich, dass die Lage alles andere ist als unter Kontrolle.

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Aus dem ATOM-Energie-Newsletter März 2017

Strahlenmessung als Beruhigungsmittel

13.03.2017 Wissenschaftler in Japan haben über mehr als 4 Jahre die individuelle Strahlendosis von Menschen in Fukushima gemessen und nun die ersten Ergebnisse veröffentlicht. Was ist von diesen Messungen zu halten und weshalb fordert die japanische Atomlobby nun weniger Strahlenschutz für die Bevölkerung?

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