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Aktuelles zum Thema "Atomenergie und Gesundheit"

12.05.2016 Am 30.4.2016 fand im Römer in Frankfurt die Verleihung des Preises „Courage beim Atomausstieg“ statt, der vom Ökostromunternehmen Elektrizitätswerke Schönau (EWS) gestiftet wurde. Dieses Jahr wurde dermit 10.000 € dotierte Preis an den Ex- Premierminister von Japan, NaotoKan, vergeben. Der Preis wurde in Kooperation mit der Stadt Frankfurt,der Evangelischen Kirche Hessen- Nassau und der Vereinigung von Juristen gegen Atomwaffen (IALANA) verliehen und vom EWS Inhaber Sebastian Sladek überreicht.

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Deutsche Welle, 26.4.2016

Atomkraftwerke: Abreißen oder stehen lassen?

30 Jahre Tschernobyl

26.04.2016 30 Jahre nach Tschernobyl steckt Deutschland mitten im Atomausstieg. Die Industrie will stillgelegte AKW komplett zurückbauen. Doch Atomkraft-Gegner mahnen: Es sei sicherer, die Kraftwerke vorerst stehen zu lassen. Jörg Schmid und Henrik Paulitz von der Organisation "Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkriegs" (IPPNW) sehen den geplanten Rückbau mit Sorge: Atomkraftwerke zurückzubauen sei teuer und berge erhebliche Gesundheitsrisiken, heißt es in einem von ihnen verfassten Bericht. Sie schlagen vor, stark radioaktive Abfälle so schnell wie möglich aus den Kraftwerken zu entfernen, die weniger stark belasteten Gebäude und Materialien aber an Ort und Stelle zu belassen.

IPPNW-Pressemitteilungen vom 21.4.2016

Tschernobylfolgen wurden lange verdrängt und heruntergespielt

30 Jahre Tschernobyl

21.04.2016 Die Ärzteorganisation IPPNW fordert die Bundesregierung anlässlich der Atomkatastrophen von Tschernobyl und Fukushima auf, sich für eine zügige Abschaltung und Stillegung der Atomreaktoren in Europa einzusetzen. Vor 30 Jahren wurden der Menschheit die Gefahren der Atomenergie auf schmerzliche Weise bewusst, als in den frühen Morgenstunden des 26. April 1986 Reaktor 4 des sowjetischen Atomkraftwerks Tschernobyl explodierte. Radioaktive Wolken verteilten die gefährliche Radioaktivität in den folgenden Wochen über ganz Europa - auch Deutschland war betroffen, vor allem Bayern und Baden-Württemberg.

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Artikel von Dr. Winfrid Eisenberg

Folgen der Atomkatastrophen für die Natur

15.04.2016 Wenn große Mengen radioaktiver Substanzen in die Biosphäre gelangen, wie vor 30 Jahren in Tschernobyl und vor 5 Jahren in Fukushima, kann man Menschen evakuieren, aber in der freien Natur lebende Tiere und Pflanzen müssen da bleiben, wo sie sind. Von Strahlen verursachte Veränderungen sehen wir bei Tieren und Pflanzen in der Regel früher als bei Menschen. So kann an der japanischen Momi-Tanne seit der Wachstumsphase im Frühjahr 2012 beobachtet werden, dass die Haupttriebe nicht wie üblich gerade weiterwachsen, sondern horizontale oder vertikale Gabelungen aufweisen. Je näher die Tannen an den explodierten Reaktoren stehen, desto zahlreicher und ausgeprägter sind diese Defekte, so dass offenbar eine Dosis-Wirkungsbeziehung besteht.

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Artikel von Dr. Angelika Claußen, IPPNW-Forum 145

Überblick über die gesundheitlichen Folgen der Atomkatastrophe

30 Jahre Leben mit Tschernobyl

14.04.2016 Vor 30 Jahren, am 26. April 1986, fand die Mär von der „sicheren Atomkraft“ mit dem Super-GAU von Tschernobyl ein abruptes Ende. Millionen Menschen wurden zu Opfern radioaktiver Verstrahlung. Riesige Territorien wurden unbewohnbar. Die radioaktive Wolke zog um die ganze Erde und in den Köpfen zahlloser Menschen wuchs die Erkenntnis von den Gefahren der Atomenergienutzung. Auch in Deutschland erkrankten und starben Menschen aufgrund der mit Nahrung und Atemluft in den Körper aufgenommenen radioaktiven Partikeln.

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