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Aktuelles zum Thema "Atomenergie und Gesundheit"

Artikel von Dr. Alex Rosen

Olympia-Show in der Sperrzone

Vom Verdrängen und Erinnerung der Atomkatastrophe von Fukushima

09.03.2020 Geht es nach dem Internationalen Olympischen Komitee (IOC) und der japanischen Regierung, soll der Olympische Fackellauf am 26. März am J-Village starten, einer Sportstätte, die in den letzten Jahren als Zentrale der Rettungs- und Aufräumarbeiten am havarierten AKW Fukushima Dai-ichi genutzt wurde. Zahlreicher radioaktiver Hotspots zum Trotz soll der Fackellauf von hier aus direkt durch die Sperrzone von Fukushima führen, durch die verstrahlten Ortschaften Naraha, Kawauchi, Tomioka, Okuma, Katsurao, Namie und Minami-Soma, wo jeweils „Feierlichkeiten“ stattfinden sollen.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 26.02.2020

Keine olympischen Wettbewerbe in radioaktiv kontaminierten Regionen

Internationale Protestaktion vor dem IOC in Lausanne in der Schweiz

26.02.2020 Das Internationale Olympische Komitee (IOC) soll die Baseball- und Softball-Wettbewerbe in Fukushima City und den olympischen Fackellauf in radioaktiv verseuchten Gebieten stoppen. Das fordern IPPNW Deutschland und .ausgestrahlt heute anlässlich einer internationalen Protestaktion von Anti-Atom-Organisationen vor dem IOC in Lausanne in der Schweiz. Die japanische Regierung und das IOC planen die Austragung olympischer Wettkämpfe in der Hauptstadt der Präfektur Fukushima – 50 Kilometer vom havarierten Atomkraftwerk Fukushima Dai-ichi entfernt. In nur 20 Kilometer Entfernung von den Reaktoren startet am 26. März 2020 im sogenannten J-Village der olympische Fackellauf, der durch offiziell dekontaminierte Gebiete führt, die jedoch bis heute von radioaktiven Hotspots übersät sind.

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13.01.2020 Vollmundig kündigte der japanische Premierminister Shinzo Abe auf dem Treffen des Internationalen Olympischen Kommittees (IOC) im September 2013 in Buenos Aires an, dass die Situation im havarierten Atomkraft Fukushima Dai-ichi unter Kontrolle sei. Eine mutige Feststellung, gerade einmal zweieinhalb Jahre nach Beginn der Atomkatastrophe im März 2011, vor allem da Situation damals offensichtlich alles andere als unter Kontrolle war. Große Teile der japanischen Hauptinsel Honshu waren durch den radioaktiven Niederschlag des dreifachen Super-GAUs verstrahlt worden, rund 200.000 Menschen mussten ihre Heimat verlassen, ganze Dörfer und Landstriche waren evakuiert worden und täglich traten große Mengen an radioaktivem Wasser aus den zerstörten Reaktorgebäuden ins Grundwasser und ins Meer, während sich an Land Hunderttausende Müllsäcke mit radioaktivem Abfall häuften und rund um die Reaktoren Tanks für hoch verstrahltes Kühlwasser.

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12.01.2020 Immer aggressiver versucht die Atomlobby weltweit, Atomenergie als "sichere, wirtschaftliche und saubere" Alternative zu fossilen Brennstoffen zu bewerben. Die selbe Botschaft führte bereits 2010 zu der Entscheidung der Schwarz-Gelben Bundesregierung, den Atomausstiegsbeschluss von 2001 durch eine Laufzeitverlängerung der deutschen Atomkraftwerke zu torpedieren. Der Ausstieg kam dann doch: 2011 nach Fukushima, aber die Atomindustrie verdiente sich durch dieses Manöver damals eine goldene Nase und die Steuerzahler wurden durch de stümperhafte zweiten Atomausstieg massiv belastet.

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06.01.2020 Auch in diesem Jahr plant die IPPNW wieder eine große Anti-Atom-Anzeige in der Süddeutschen Zeitung. Das Thema: Die Olympischen Spiele in diesem Sommer finden in Japan statt. Einige Wettkämpfe werden sogar in der Fukushima-Region ausgetragen. „Tokio 2020: The Radioactive Olympics“ – so lautet eine von der IPPNW initiierte, internationale Aktion, mit der auf die anhaltenden Folgen der Atomkatastrophe aufmerksam gemacht werden soll.

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