Aktuelles zum Thema "Atomenergie und Gesundheit"

IPPNW-Pressemitteilung 23. März 2021

Olympia-Show in der Sperrzone

Start des Olympischen Fackellaufs in Fukushima am 25. März

23.03.2021 Das Internationale Olympische Komitee (IOC) und die japanische Regierung sollen auf den Fackellauf in den verstrahlten Gebieten der Präfektur Fukushima sowie auf die Austragung der Baseball- und Softball-Wettkämpfe in Fukushima-City verzichten. Das fordern die Anti-Atom-Organisationen IPPNW, .ausgestrahlt und Sayonara Nukes Berlin anlässlich des am Donnerstag in Fukushima beginnenden Fackellaufs. Trotz der seit zehn Jahren andauernden Atomkatastrophe in Japan, hält die Regierung unbeirrt an der Austragung von Wettkämpfen und Fackellauf in Fukushima fest.

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Artikel von Dr. Alex Rosen

Olympia-Show in der Sperrzone

Vom Verdrängen und Erinnerung der Atomkatastrophe von Fukushima

10.03.2021 Geht es nach dem Internationalen Olympischen Komitee (IOC) und der japanischen Regierung, soll der Olympische Fackellauf am 25. März 2021 am J-Village starten, einer Sportstätte, die in den letzten Jahren als Zentrale der Rettungs- und Aufräumarbeiten am havarierten AKW Fukushima Dai-ichi genutzt wurde. Zahlreicher radioaktiver Hotspots zum Trotz soll der Fackellauf von hier aus direkt durch die Sperrzone von Fukushima führen, durch die verstrahlten Ortschaften Naraha, Kawauchi, Tomioka, Okuma, Katsurao, Namie und Minami-Soma, wo jeweils „Feierlichkeiten“ stattfinden sollen.

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Artikel von Dr. med Alex Rosen

Radioaktives Cäsium in der Bucht von Tokio

Ein Thema für die Olympischen Sommerspiele?

10.03.2021 Im Juli und August 2021 werden in Japan die Olympischen Sommerspiele statt finden. Neben den vielen sportlichen Disziplinen an Land finden auch Ruder- und Kanu-Meisterschaften in der Bucht von Tokio statt. Angesichts der anhaltenden Atomkatastrophe von Fukushima und der radioaktiven Kontamination großer Teile des Landes mit strahlenden Partikeln wie Cäsium-137 stellen viele die Frage, wie es mit der Strahlenbelastung der Bucht von Tokio aussieht. Eine Studie aus dem Jahr 2018 untersuchte genau diese Frage und kam zu Ergebnissen, die aufhorchen lassen.

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10.03.2021 Vollmundig kündigte der japanische Premierminister Shinzo Abe auf dem Treffen des Internationalen Olympischen Komitees (IOC) im September 2013 in Buenos Aires an, dass die Situation im havarierten Atomkraft Fukushima Dai-ichi unter Kontrolle sei. Gerade einmal zweieinhalb Jahre nach Beginn der Atomkatastrophe im März 2011, war das eine mutige Feststellung, vor allem, weil Situation offensichtlich alles andere als unter Kontrolle war. Große Teile der japanischen Hauptinsel Honshu waren durch den radioaktiven Niederschlag des dreifachen Super-GAUs verstrahlt worden, rund 200.000 Menschen mussten ihre Heimat verlassen, ganze Dörfer und Landstriche waren evakuiert worden und täglich traten große Mengen an radioaktivem Wasser aus den zerstörten Reaktorgebäuden ins Grundwasser und ins Meer, während sich an Land Hunderttausende Müllsäcke mit radioaktivem Abfall häuften und rund um die Reaktoren Tanks für stark verstrahltes Kühlwasser.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 26. Februar 2021

10 Jahre Fukushima: Unabhängige Forschung fördern statt unterbinden

Die IPPNW fordert mehr unabhängige, wissenschaftliche Forschung in Japan

26.02.2021 Am 11. März jährt sich die Atomkatastrophe von Fukushima zum 10. Mal. Anlässlich des Jahrestages stellt die Ärzt*innenorganisation IPPNW auf ihrer Fachtagung „10 Jahre Leben mit Fukushima“ die wichtigsten wissenschaftlichen Erkenntnisse der letzten zehn Jahre zu den Folgen der Katastrophe für Mensch und Umwelt  vor. Die Mediziner*innen appellieren an die japanische Regierung: Unabhängige, wissenschaftliche Forschung darf nicht länger unterbunden, sondern muss im Sinne der Gesundheit der Bevölkerung effektiv gefördert werden.

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Ansprechpartner



Paul-Marie Manière
Referent Atomausstieg, Energiewende und Klima
Tel.
030 698074-20
E-Mail: maniere[AT]ippnw.de

Ewald Feige
Vertretung Atomausstieg, Energiewende und Klima
Tel. 030 698074-11
E-Mail: feige[AT]ippnw.de

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