Aktuelles zum Thema "Atomenergie und Gesundheit"

11 Jahre nach dem Super-GAU

Die Katastrophe ist noch immer aktuell

09.03.2022 Nach dem schweren Erdbeben in Japan und dem folgenden dreifachen Super-GAU in der Atomanlage Fukushima-Daiichi sind elf Jahre vergangen.

Die ehemaligen Evakuierungsgebiete sind zwar offiziell wiederbesiedelt, in einigen Orten sind aber nur ca. 30 % der Evakuierten zurückgekehrt – überwiegend ältere Menschen. Die Wiederbesiedlung ist unterhalb eines Strahlengrenzwertes von <20 mSv/a vorgesehen, obwohl die international geltenden Regeln für die Normalbevölkerung einen Grenzwert von <1mSv/a vorschreiben.

Indem die japanische Regierung an der Notstandsverordnung in diesen Gebieten festhält, nimmt sie die mögliche gesundheitliche Gefährdung der Bewohner*innen bewusst in Kauf. Fukushima ist weit entfernt von jeglicher Normalität.

lesen

IPPNW-Pressemitteilung vom 30. September 2021

IPPNW verweist auf gesundheitliche Folgen von Uranbergbau

Bündnis-Statement zur EU-Taxonomie

30.09.2021 Das Bündnis European Alliance for the Self-Determination of Indigenous PeopleS hat am Dienstag in einem Statement auf die Folgen des Uranbergbaus auf dem Territorium indigener Völker aufmerksam gemacht. Es richtet sich an EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, sowie an den Präsidenten und die Mitglieder des EU-Parlaments, die bis Ende des Jahres darüber entscheiden sollen, ob Atomenergie als „nachhaltige“ Investition eingestuft und in die EU-Taxonomie aufgenommen wird. Als Mitunterzeichnerin unterstreicht die Internationale Ärzt*innenorgansiation für die Verhütung des Atomkriegs die katastrophalen, gesundheitlichen Folgen des Uranbergbaus, insbesondere für die indigene Bevölkerung.

lesen

06.09.2021

die Olympischen Sommerspiele von Tokio haben, trotz aller Proteste, ein Jahr verspätet stattgefunden und liegen hinter uns – zehn Jahre nach der Katastrophe, die das Land im März 2011 erschüttert hat – Erdbeben, Tsunami und der dreifache Super-GAU in Fukushima.

Damit kommt auch unsere zweijährige KampagneTokyo 2020 The Radioactive Olympics“, zum Abschluss - ein Rückbilck.

lesen

IPPNW-Pressemitteilung von 20. Juli 2021

RadiOlympics in der Sperrzone

Start der Olympischen Wettkämpfe in Fukushima

20.07.2021 Die Ärzt*innenorganisation IPPNW warnt zu Beginn der olympischen Sommerspiele vor der Verharmlosung der radioaktiven Gefahr durch die japanische Regierung. Zwei Tage vor dem offiziellen Start der Wettkämpfe findet am 21. Juli 2021 eine erste Softball-Partie zwischen Australien und Japan statt. Austragungsort ist das Azuma-Baseball-Stadium in der Präfektur Fukushima. 2011 ereignete sich dort der mehrfache Super-GAU des Atomkraftwerks Fukushima Daiichi. Die havarierten Reaktoren stehen nur knapp 70 Kilometer entfernt von den radioaktiv verseuchten Gebieten, in denen ab dem 23. Juli die olympischen Wettkrämpfe ausgetragen werden.

lesen

12.06.2021 Da im Rahmen der öffentlichen Debatte, oft sogar bis in den Bundestag Atomlobby-Nahe Vereine zu Wort kommen um die Risiken der Atomenergienutzung herunterzuspielen, hat IPPNW-Mitglied Dr. med. Alfred Böcking Fakten um Radioaktive „Niedrigstrahlung“ zusammengetragen. Spezifisch widmet er sich strahlen-verharmlosenden Argumenten der Initiative Nuklearia, die sich für den Wiedereinstieg in die Atomenergie einsetzt.

Die IPPNW-Information können Sie als PDF herunterladen oder im IPPNW-Shop bestellen.

lesen

Aktion
Aktion
Themen und Projekte
Themen und Projekte
Nukleare Kette
Nukleare Kette
News und Kommentar
News und Kommentar

Navigation