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Aktuelles zum Thema "Energiewende"

Pressemitteilung

Keine Kohle. Kein Atom. Dem Klimawandel begegnen.

Don't nuke the climate: Informationsveranstaltung am 3.11.2017 in Bonn

Don't nuke the climate - Klimademo in Bonn. Bild: DNTC30.10.2017 

"Don't Nuke the Climate" – die Kampagne informiert am 3. November 2017 in Bonn mit einer Pressekonferenz zur Kampagne, Workshops, Veranstaltungen, Aktionen zum Weltklimagipfel.

Die Atomindustrie drängt in den Green Climate Fund, mit der Fake- News, Atomkraft sei dazu geeignet, dem Klimawandel zu begegnen. Der Green Climate Fund wird mit 100 Milliarden US- Dollar jährlich ausgestattet. Er soll seine Mittel je hälftig für die Anpassung an den Klimawandel und für Emissionsminderungen ausgeben, und innerhalb des Fensters für Anpassung ist wiederum die Hälfte der Mittel für die ärmsten und vom Klimawandel am stärksten bedrohten Länder reserviert.

Aktuelle Entwicklungen der Atomindustrie

AKW Oskarshamn-1, im Juni 2017 stillgelegt, By Pimvantend (Own work) [CC BY-SA 3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via Wikimedia Commons21.09.2017 

Der Bericht “The World Nuclear Industry Status Report 2017” liefert aktuelle Daten und Trends bei der Entwicklung der Atomindustrie. Die folgende Übersicht gibt einige der relevantesten Ergebnisse dieser Arbeit wieder.

AKW-Bau auch in China rückläufig

Atomkraftwerk Daya Bay, By No machine-readable author provided. Level plus~commonswiki assumed (based on copyright claims). [Public domain], via Wikimedia Commons15.09.2017 

Seit Fukushima ist der Neubau von Atomkraftwerken weltweit rückläufig. Wurden im Jahr 2010 offiziell noch die Errichtung von 15 Anlagen begonnen, so waren es 2013 nur noch 10 und 2016 nur 3. Selbst in China, wo im vergangenen Jahrzehnt die meisten Neubaustellen zu verzeichnen waren, ist der AKW-Neubau deutlich zurückgegangen: 2010 wurden in China noch 10 Atomkraftwerksbauten begonnen. 2015 waren es 6 und im vergangenen Jahr sogar nur noch 2.

Weiterlesen:

Die Globale Energiewende

Ein Workshop-Bericht von Angelika Claußen

Dr. Angelika Claußen, Foto: IPPNW14.09.2017 

"Wie weiter mit dem Atomwaffenverbotsvertrag", Klimawandel, Waffenexporte und extreme Ungleichheit aufgrund der gegenwärtigen neoliberalen Weltwirtschaftsordnung als Konflikttreiber, das waren die Topthemen auf dem Weltkongress der IPPNW in York. Mit mehreren Workshops zu aktuellen zivil-militärischen Zusammenhängen, zur Energiewende, zum Atomerbe/Atommüll sowie zum Uranbergbau gelang es uns, die von der Kongressorganisation ausgesparten Atomthemen wieder in das Gesamtbild hinein zu holen. Im Workshop zur globalen Energiewende und zum dazu notwendigen Ausstieg aus den fossilen Energien Atom und Kohle legten wir den Fokus auf den Versuch von einigen international tätigen Atomkonzernen, den Neubau von Atomreaktoren durchzusetzen. Im Mittelpunkt standen die englische und französische Atomindustrie, beide Länder sind gleichzeitig Atomwaffenländer.

Aus dem IPPNW-Atomenergie-Newsletter Juli 2017

Atomstrom ist überflüssig

13.07.2017 

Aufgrund der gigantischen Überkapazitäten im deutschen Kraftwerkspark waren die Atomkraftwerke schon immer überflüssig. Immer mehr liefern nun aber auch die erneuerbaren Energien gigantische Mengen an Strom. Nach Angaben des Fraunhofer Instituts für Solare Energiesysteme (ISE) trugen die Erneuerbaren 2017 bislang im Wochenschnitt zu 37,7 Prozent zur Stromproduktion bei. In der 8. Kalenderwoche im Februar lag der Anteil sogar bei 52,8 Prozent, in der 15. Kalenderwoche Mitte April sowie in der 23. Kalenderwoche Anfang Juni bei rund 49 Prozent.

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