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Aktuelles zum Thema "Energiewende"

10.02.2017 „Propaganda“ klingt nicht gut. „Wir unterstützen Journalisten“, so nannte PR-Altmeister Harold Burson das „Wahrnehmungsmanagement“, das seine Firma Burson-Marsteller (BM) für Auftraggeber mit zweifelhaftem Ruf betreibt. BM gehört zu den international führenden Agenturen, die sich auf „Krisenmanagement“ spezialisiert haben. Die PR-Aktivitäten für Diktatoren wie Pinochet oder Ceauşescu oder die Greenwashing-Kampagne für den Chemiemulti Union Carbide nach der Chemiekatastrophe im indischen Bhopal gehören zu den Sternstunden ihrer Skrupellosigkeit.

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Aus dem ATOM-Energie-Newsletter Dezember 2016

Die Schweiz und die Atomenergie – der verpasste Zeitplan für den Ausstieg aus der Atomkraft

Von Dr. med. Martin Walter, PSR/IPPNW Schweiz

14.12.2016 Am 27. November 2016 hat der Schweizerische Souverän die Initiative ‘Ja zum geordneten Ausstieg aus der Atomenergie (Atomausstiegsinitiative)’ in einer Volksabstimmung abgelehnt. Insgesamt war dies die siebte Volksinitiative, die den Kurs der Stromversorgung in der Schweiz ändern sollte: weg von der Atomenergie, hin zu erneuerbaren und neuen erneuerbaren Produktionsformen.

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10.11.2016 Die taiwanesische Regierung hat im Oktober 2016 beschlossen, bis 2025 vollständig aus der Atomenergie auszusteigen. Bevölkerungsproteste und die Atomkatastrophe in Fukushima waren Auslöser dafür. Auf der Insel vor dem chinesischen Festland ereignen sich immer wieder Erdbeben und brisante atomare Störfälle.

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Atomausstieg selber machen

Wechsel zu unabhängigem, reinen Ökostromanbieter

29.07.2016 Vor einigen Jahren hat die IPPNW gemeinsam mit zahlreichen anderen Organisationen aus der Umwelt- und Anti-Atom-Bewegung die Kampagne "Atomausstieg selber machen" in die Wege geleitet. Diese Kampagne hat einen sehr wichtigen Beitrag für die Veränderung der Energieerzeugungsstruktur geleistet. Auch wenn mit dem beschlossenen Atomausstieg das ursprüngliche Ziel der Kampagne überflüssig geworden ist und die Kampagne eingestellt wurde, möchten wir weiterhin alle dazu aufrufen, den Energieversorger zu wechseln. Wir wollen den schnellstmöglichen Ausstieg aus der Atomenergie und kritisieren den Beschluss des Deutschen Bundestages, den Weiterbetrieb der Atomreaktoren bis zum Jahr 2022 zu ermöglichen.

Deshalb: trotz angekündigtem Atomausstieg - wechseln Sie auch jetzt noch zu einem unabhängigen, reinen Ökostromanbieter. Wir empfehlen:

Elektrizitätswerke Schönau | Lichtblick | Naturstrom | Greenpeace Energy

Atom-Protest auf dem höchsten Gipfel Afrikas

climbkili4peace

07.07.2015 AtomkraftgegnerInnen und FriedensaktivistInnen haben den Kilimanjaro bestiegen - aus Protest gegen Uranabbau, Atomprogramme und Atomwaffen. Begleitet wurden sie von einem deutschen Videoteam. Die tansanische Regierung plant den Beginn mehrerer Tagebauminen, um zu einer der weltweit größten Uran exportierenden Nationen aufzusteigen. Uran wird als Treibstoff für Atomkraftwerke oder als Ausgangsmaterial von Atomwaffen benötigt. Damit findet es nahezu keine Verwendung in Afrika.

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Ansprechpartner


Henrik Paulitz
Referent für Energiepolitik
Tel. 06257-505-1707
Email: paulitz[at]ippnw.de

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