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Aktuelles zum Thema "Energiewende"

Aus dem IPPNW-Atomenergie-Newsletter Juli 2017

Phase-in und Phase-out der Atomenergie in der Schweiz

06.07.2017 Die Geschichte der zivilen Nutzung der Atomkraft ist selbstverständlich eng mit derjenigen der PSR / IPPNW Schweiz verbunden und kann getrost als eigentliche Odyssee bezeichnet werden, die trotz des kürzlich gewonnenen Referendums immer noch anhält. Als Organisation war unsere Sektion  seit ihrer Gründung wiederholt maßgeblich an der politischen Diskussion um die Atomenergie beteiligt. Die «Atombombe» war zwar auch hierzulande eine Zeit lang ein Thema, jedoch ließ vor allem die «Atomenergie» das Blut wallen und war über Jahre Gesprächsthema auch am hinteresten Stammtisch. Der Entscheid vom 21. Mai 2017 wurde deshalb von vielen kritischen Mitbürgerinnen und - bürgern und auch von den Mitgliedern vieler NGOs, inklusive auch von uns Mitgliedern der PSR / IPPNW Schweiz mit großer Genugtuung und Erleichterung aufgenommen.

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Pfefferminzdragees und Katastrophenschutz

Atomkraftgegner fordern komplette Stilllegung von Gundremmingen 2017

"Wer B sagt, muss auch C sagen!"

11.05.2017 Mit einer Kampagne unter dem Motto "Wer B sagt, muss auch C sagen!" fordern Atomkraftgegner die vollständige Stilllegung des Atomkraftwerks Gundremmingen im Jahr 2017. Blcok A der Anlage musste schon 1977 nach einem schweren Störfall endgültig stillgelegt werden. Ende 2017 soll nun Block B der Siedewasserreaktoranlage stillgelegt werden, während RWE und E.On Block C noch bis Ende 2021 weiterbetreiben wollen. Kritiker halten den Siedewasserreaktor für hochgradig gefährlich und verlangen die sofortige Stilllegung.

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Aus dem IPPNW-Atomenergie-Newsletter April 2017

EURATOM

60 Jahre Förderung der Atomindustrie

06.04.2017 Vor 60 Jahren wurde am 25. März 1957 die Europäische Atomgemeinschaft (EURATOM) gegründet, deren Zweck die „Entwicklung von Kernindustrien“, unter anderem „zur Hebung der Lebenshaltung“ ist. EURATOM entpuppt sich bei näherer Betrachtung jedoch als milliardenschweres Subventionsprogramm für die zivile Atomindustrie und nicht zuletzt auch für militärische Atomprojekte.

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Verluste im Atomgeschäft

Das schleichende Ende der Atomindustrie

14.02.2017 Vor kurzer Zeit noch kündigten japanische Firmen an, mit dem Bau von Atomkraftwerken weltweit glänzende Geschäfte machen zu wollen. Die Firma Toshiba, die wie keine andere in den letzten Jahren ins Atomgeschäft investiert hatte, gab vor, 50 Bauprojekte für Atomkraftwerke in Ländern wie Indien, China, Großbritannien oder der Türkei anzustreben. All das ist nun Makulatur, denn Toshiba steigt nach massiven Verlusten und zahlreichen Skandalen endgültig aus dem Bau von Atomkraftwerken aus.

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14.02.2017 Im August 2016 berichteten wir im IPPNW Forum, dass die Entscheidung des Vereinigten Königreiches, die EU zu verlassen, möglicherweise das Ende der Atomindustrie in Großbritannien beschleunigen könnte. Eine Ankündigung der britischen Regierung von Ende Januar scheint diese Prognose nun zu bestärken.

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Ansprechpartner


Henrik Paulitz
Referent für Energiepolitik
Tel. 06257-505-1707
Email: paulitz[at]ippnw.de

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