Aktuelles zum Thema "Energiewende"

01.11.2022  Der deutsche Atomausstieg, noch steht er schwarz auf weiß und rechtsverbindlich im Atomgesetz mit dem endgültigen Abschaltdatum 31. Dezember 2022 festgeschrieben. Doch nach der als Machtwort bekannt gewordenen Ankündigung von Bundeskanzler Scholz, seine Regierung werde den gesetzlichen Rahmen für einen Weiterbetrieb aller drei am Netz verbliebenen AKW bis maximal 15. April 2023 schaffen, steht eine Änderung des Atomgesetzes an. Auch die Debatte um einen Ausstieg aus dem Ausstieg droht in der Folge wieder eröffnet zu werden. 

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IPPNW-Pressemitteilung vom 18. Oktober 2022

„AKW-Weiterbetrieb gefährdet unser aller Gesundheit!“

IPPNW fordert: Das Atomgesetz darf nicht geändert werden!

18.10.2022 Die Ärzt*innenorganisation IPPNW kritisiert die Entscheidung von Olaf Scholz, alle drei verbleibenden deutschen AKW bis April 2023 am Netz zu lassen scharf. Der Stresstest habe klar ergeben, dass die AKW weder einen nennenswerten Beitrag gegen die Gasknappheit erbringen könnten, noch für die Sicherung der Netzstabilität benötigt würden. Stattdessen stellten die maroden Altmeiler ein enormes Risiko für die Gesundheit der Bevölkerung dar.

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29.09.2022 Althergebrachte Probleme der veralteten Atomkraftwerke und immer wieder auftretende Konstruktionsfehler neuerer Modelle in Kombination mit den Herausforderungen des Klimawandels machen die Atomkraft umso mehr zum Risikofaktor. Um nicht einmal die Hälfte der Produktionskapazität der französischen AKW zu erreichen, mussten in diesem Sommer die Umweltstandards für die Erwärmung von Flüssen durch die Wiedereinleitung von Kühlwasser drastisch gelockert werden. Jetzt tritt bezüglich des Gesundheitsschutzes der Kraftwerksarbeiter*innen eine weiteres Problem auf: Die zulässige Obergrenze der jährlichen Strahlendosis wurde jetzt laut Reuters für einige Arbeiter*innen erhöht.

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Statement vom 06. September 2022

Atomkraft? Keinen Tag länger!

Umweltverbände und Anti-Atom-Initiativen veröffentlichen Statement zum Stresstest

06.09.2022 Der am Montag veröffentlichte Stresstest der Bundesregierung sieht vor, die Atomkraftwerke Isar 2 und Neckarwestheim 2 als Notreserve bis zum April 2023 bereitzuhalten. Umweltverbände und Anti-Atom-Initiativen kritisieren dies in einer gemeinsamen Stellungnahme: "Der Weiterbetrieb von Atomkraftwerken nach dem 31.12.2022 ist keine Option - auch in der aktuellen Energiekrise nicht. (...) Die im Stresstest skizzierten potentiellen Schwachstellen des Energiesystems können und müssen auf andere Art behoben werden." So brauche es eine großangelegte Energiespar-Kampagne, individuelle Energieberatung kleinerer und mittlerer Unternehmen und verpflichtende Sparmaßnahmen für Großbetriebe.

Presseeinladung vom 01. September 2022

Keine AKW-Laufzeitverlängerungen!

Demonstration in Lingen am 01. Oktober 2022 ab 13:00 Uhr

01.09.2022 Ein wachsendes Bündnis von Anti-Atom-Initiativen und Umweltverbänden aus NRW und Niedersachsen sowie dem Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz ruft für den 01. Oktober 22 zum Protest gegen AKW-Laufzeitverlängerungen und den Wiedereinstieg in die Atomkraft durch die Hintertüre auf. Die Demonstration startet um 13:00 Uhr am Lingener Bahnhof und führt dann durch die Innenstadt zum Marktplatz, wo auch die Abschlusskundgebung stattfinden wird. Im Hinblick auf den sogenannten „Stresstest“ zur Versorgungssicherheit und die niedersächsische Landtagswahl wollen die Initiativen ein deutliches Zeichen setzen.

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Ansprechpartner*in

Angela Wolff

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Referentin Atomausstieg, Energiewende und Klima
wolff [at] ippnw.de

Tarifportal der Umweltverbände

Materialien

Titelfoto: Stephi Rosen
IPPNW-Forum 174: Der unvollendete Ausstieg: Wie geht es weiter für die Anti-Atom-Bewegung?
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