Aktuelles zum Thema "Energiewende"

Polen plant AKW-Bau an der Ostsee

IPPNW Stellungnahme im grenzüberschreitenden Umweltverträglichkeitsverfahren

19.01.2023 Bereits im vergangenen Jahr kündigte die polnische Regierung an, ihre Pläne zum Einstieg in die Atomkraft vorantreiben zu wollen. Insgesamt drei AKW will Polen errichten lassen. Ein erstes Projekt soll der US-Konzern Westinghouse an der Ostseeküste errichten. Im Rahmen des grenzüberschreitenden Beteiligungsverfahrens der Umweltverträglichkeitsprüfung konnten auch deutsche Organisationen, Verbände und Einzelpersonen Stellungnahmen einreichen.

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19.01.2023 Es scheint paradoxer Weise leichter zu sein, sich eine postfossile Welt mit einer utopischen Energiequelle vorzustellen, als eine nachweislich mögliche Energieversorgung mit 100% Erneuerbaren auf der Basis von Technologien, die seit Jahrzehnten funktionieren und laufend leistungsstärker werden. Auf dem Weg zu einer erneuerbaren Energieversorgung ist die Fusionsenergie ein „Placebo“ ohne Effekt.

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18.01.2023 Die Klage mehrerer Anwohner*innen auf einen Austausch der korrodierten Dampferzeuger am AKW Neckarwestheim 2 wurde Mitte Dezember vom Verwaltungsgerichtshof Baden-Württemberg in Mannheim abgewiesen. „Ausgestrahlt“ und der Bund der Bürgerinitiativen mittlerer Neckar, die die Kläger*innen unterstützt haben, werteten dies als „schwarzen Tag“ für die Sicherheit der Bevölkerung.

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Kommentar von Matthias Eickhoff

Lingen: Brennelementefabrik auf atomarer Ostexpansion

Demonstration in Lingen am Samstag, 21. Januar 2023

13.01.2023 Wenn am 21. Januar 2023 um 13 Uhr vor dem AKW in Lingen für den Atomausstieg demonstriert wird, dann geht es nicht nur um die unnützen und gefährlichen AKW-Laufzeitverlängerungen. Denn nur wenige hundert Meter weiter arbeitet der Brennelementehersteller Framatome an einer massiven atomaren Ostexpansion. Dazu möchte das französische Staatsunternehmen – mehrheitlich eine Tochter von Électricité de France (EdF) – die Atomanlage sogar ausbauen. Ein entsprechender Genehmigungsantrag liegt im Hannoveraner Umweltministerium.

Diese Ostexpansion beruht auf zwei Säulen: Zum einen bezieht Framatome im Auftrag diverser AKW-Betreiber in Westeuropa, z.B. aus der Schweiz, nach einer kurzen Kriegspause wieder in vollem Umfang Uran aus Russland. Geschäftspartner dort ist der Kreml-Konzern Rosatom, der für die russische Regierung das global-strategische Atomgeschäft organisiert. Zugleich ist Rosatom aber auch direkt am völkerrechtswidrigen Besatzungsregime im ukrainischen AKW Saporischschja beteiligt, das im vergangenen Frühjahr von russischen Truppen besetzt wurde.

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Pressemitteilung vom 06. Januar 2023

Stoppt die Zerstörung von Lützerath!

Umwelt-, Friedens- und Klimaschutzorganisation erklären die Räumung als fatales Signal für den Klimaschutz

06.01.2023 In einer gemeinsamen Presseerklärung forderten heute 14 Umwelt-, Friedens- und Klimaschutzorganisationen die zuständigen Instanzen von Legislative und Exekutive dazu auf, sofort Beschlüsse zu fassen, welche die Zerstörung von Lützerath unterbinden. Sie warnten davor, dass die Zerstörung von Lützeraths ausbeutbaren Abermillionen Tonnen Braunkohle zu einer wesentlichen Verschärfung der Treibhausgas-Problematik beitragen werde.

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Ansprechpartner*in

Angela Wolff

Angela Wolff
Referentin Atomausstieg, Energiewende und Klima
wolff [at] ippnw.de

Tarifportal der Umweltverbände

Materialien

Titelfoto: Stephi Rosen
IPPNW-Forum 174: Der unvollendete Ausstieg: Wie geht es weiter für die Anti-Atom-Bewegung?
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