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Aktuelles zum Thema "Energiewende"

Ausgeträumt

Keine Renaissance der Atomenergie in den USA

15.07.2018 Atomenergie ist weltweit vor allem in Ländern mit militärischen Atomwaffenprogrammen oder ihren engen Verbündeten verbreitet. Ein Drittel aller Atomenergie weltweit wird allein durch die USA produziert. Frankreich steht mit 15% der globalen Atomenergieproduktion an Platz zwei, gefolgt von China mit 9% und Russland mit 7,5%. Großbritannien liegt mit 2,5% dagegen relativ abgeschlagen auf Platz 9 der atomenergieproduzierenden Staaten. Zusammen produzieren die 5 offiziellen Atomwaffenstaaten rund 2/3 der Atomenergie weltweit. Atomenergie ist also bei weitem kein globales Phänomen, sondern auf eine Handvoll von Staaten begrenzt, wobei die USA das mit Abstand wichtigste Land für die militärische und zivile Atomindustrie bleiben.

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11.07.2018 Vor der Bundestagswahl 2017 hatte die IPPNW vor hohen Entschädigungszahlungen an die Atomkonzerne gewarnt. Nun hat der Deutsche Bundestag eine Entschädigung für Atomkonzerne beschlossen. Das Bundesverfassungsgericht hatte für den Atomausstieg von 2011 lediglich eine „angemessene“ Entschädigung verlangt, nicht aber einen „vollen Wertersatz“ für entgangene Gewinne. Darauf hatte die IPPNW schon 2017 in einem Offenen Brief an die Parteivorsitzenden nachdrücklich hingewiesen. Dennoch könnten nun unnötig viele Steuergelder an die Atomindustrie ausgezahlt werden.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 26.04.2018

Erwägt die GroKo eine Laufzeitverlängerung von Atomkraftwerken?

Tschernobyl-Jahrestag

26.04.2018 In Kürze soll im Bundeswirtschaftsministerium darüber entschieden werden, ob Atomkonzerne finanzielle Ausgleichszahlungen für den Atomausstieg erhalten oder ob es erneut zu Laufzeitverlängerungen von Atomkraftwerken kommen wird. Die Ärzteorganisation IPPNW fordert die Bundesregierung auf, den Willen der Mehrheit der Menschen in Deutschland zu respektieren und jeglichen Laufzeitverlängerungen von Atomkraftwerken eine klare Absage zu erteilen.  „Heute jährt sich die atomare Katastrophe von Tschernobyl. Sie erinnert uns daran, dass die atomare Kette - angefangen mit dem Uranabbau über den Betrieb von Atomkraftwerken und der "Endlagerung" von Atommüll bis hin zur Produktion und dem Einsatz von Atomwaffen - mit erheblichen Gefahren für Gesundheit und Leben der Menschheit verbunden ist“, erklärt der IPPNW-Vorsitzende Dr. Alex Rosen.

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Pressemitteilung vom 15.03.2018

Neustart in der Klima- und Atompolitik notwendig

Erwartungen an die neue Bundesregierung

15.03.2018 Anti-Atomkraft-Initiativen und Anti-Braunkohle-Initiativen aus NRW und Niedersachsen sowie mehrere Umweltverbände fordern von der neuen Bundesregierung und Umweltministerin Svenja Schulze (SPD) einen Neustart in der Klima- und Atompolitik. Schulze übernimmt das Amt zu einer Zeit, da fast alle wichtigen Umweltthemen ungelöst sind: Deutschland verfehlt deutlich die selbst gesteckten Klimaziele 2020, das Beharren auf der Braunkohle und der Kohleverstromung ist klimapolitisch unverantwortlich, Deutschland steigt zu langsam aus der Atomenergie aus und beliefert weiterhin gefährliche Pannenreaktoren in Belgien, Frankreich, Finnland und der Ukraine mit Uranbrennstoff aus Gronau und Lingen – völlig ungelöst ist zudem die sicherstmögliche Atommülllagerung. Auch das Problem der mangelhaften Sicherheit alter Atomreaktoren in der EU wird im Koalitionsvertrag nur vage angesprochen.

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Transparenz in Gefahr

Atomprojekte in der Türkei

27.02.2018 Atomare Fragen spielen zur Zeit in der politischen Diskussion in der Türkei eine besondere Rolle. In diesem Artikel geben wir einen Überblick über das fortgeschrittenste der drei geplanten AKW-Projekte in der Türkei – das Atomkraftwerk Akkuyu, das von Russland gebaut und betrieben werden soll. Wir diskutieren hier auch, wie dieser Prozess hinsichtlich der Transparenz und der Einbeziehung der Zivilgesellschaft abläuft, und wie die Öffentlichkeit daran beteiligt ist.

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Aktion
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Ansprechpartner


Henrik Paulitz
Referent für Energiepolitik
Tel. 06257-505-1707
Email: paulitz[at]ippnw.de

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