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Aktuelles zum Thema "Energiewende"

Aus dem ATOM-Energie-Newsletter Dezember 2016

Die Schweiz und die Atomenergie – der verpasste Zeitplan für den Ausstieg aus der Atomkraft

Von Dr. med. Martin Walter, PSR/IPPNW Schweiz

14.12.2016 Am 27. November 2016 hat der Schweizerische Souverän die Initiative ‘Ja zum geordneten Ausstieg aus der Atomenergie (Atomausstiegsinitiative)’ in einer Volksabstimmung abgelehnt. Insgesamt war dies die siebte Volksinitiative, die den Kurs der Stromversorgung in der Schweiz ändern sollte: weg von der Atomenergie, hin zu erneuerbaren und neuen erneuerbaren Produktionsformen.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 07.12.2016

IPPNW kritisiert Entschädigungen für Atomkonzerne

07.12.2016 Die Ärzteorganisation IPPNW begrüßt die Bestätigung des Atomausstiegs (13. Novelle des Atomgesetzes) durch das Bundesverfassungsgericht. Unverständnis äußert die IPPNW allerdings an der Entscheidung, der Atomindustrie  Entschädigungszahlungen zuzubilligen. "Die abgeschalteten Atomkraftwerke stellten nachweislich eine akute Gefährdung der öffentlichen Gesundheit dar," so Dr. Alex Rosen, stellvertretender Vorsitzende der IPPNW. "Gravierende Sicherheitsmängel waren lange bekannt und wurden von den Betreiberfirmen stillschweigend hingenommen. Die Entscheidung der Politik zur Abschaltung der Atomkraftwerke war daher nicht nur richtig, sondern dringend notwendig, um eine Atomkatastrophe in Deutschland zu verhindern."

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16.11.2016 Der Nuclear-Free Future Award, der mit insgesamt 30.000 US-Dollar dotiert ist und den die IPPNW unterstützt, ehrt seit 1998 Menschen auf der ganzen Welt, die sich für das Ende des Atomzeitalters engagieren und Wege aufzeigen, sowohl die militärische wie die sogenannte friedliche Nutzung der Kernenergie zu beenden. Die IPPNW hat zwei der PreisträgerInnen nominiert. Die Preisverleihung findet am 17. November 2016 in Johannesburg/Südafrika statt. Kooperationspartner ist Earthlife Africa Johannesburg.

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10.11.2016 Die taiwanesische Regierung hat im Oktober 2016 beschlossen, bis 2025 vollständig aus der Atomenergie auszusteigen. Bevölkerungsproteste und die Atomkatastrophe in Fukushima waren Auslöser dafür. Auf der Insel vor dem chinesischen Festland ereignen sich immer wieder Erdbeben und brisante atomare Störfälle.

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Atomausstieg selber machen

Wechsel zu unabhängigem, reinen Ökostromanbieter

29.07.2016 Vor einigen Jahren hat die IPPNW gemeinsam mit zahlreichen anderen Organisationen aus der Umwelt- und Anti-Atom-Bewegung die Kampagne "Atomausstieg selber machen" in die Wege geleitet. Diese Kampagne hat einen sehr wichtigen Beitrag für die Veränderung der Energieerzeugungsstruktur geleistet. Auch wenn mit dem beschlossenen Atomausstieg das ursprüngliche Ziel der Kampagne überflüssig geworden ist und die Kampagne eingestellt wurde, möchten wir weiterhin alle dazu aufrufen, den Energieversorger zu wechseln. Wir wollen den schnellstmöglichen Ausstieg aus der Atomenergie und kritisieren den Beschluss des Deutschen Bundestages, den Weiterbetrieb der Atomreaktoren bis zum Jahr 2022 zu ermöglichen.

Deshalb: trotz angekündigtem Atomausstieg - wechseln Sie auch jetzt noch zu einem unabhängigen, reinen Ökostromanbieter. Wir empfehlen:

Elektrizitätswerke Schönau | Lichtblick | Naturstrom | Greenpeace Energy

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Ansprechpartner

Ewald Feige
IPPNW-Geschäftsstelle
Tel. 030-698074-11
E-Mail: feige[at]ippnw.de

Materialien


Risiken und Nebenwirkungen der Atomenergie
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