Aktuelles zum Thema "Energiewende"

29.09.2022 Althergebrachte Probleme der veralteten Atomkraftwerke und immer wieder auftretende Konstruktionsfehler neuerer Modelle in Kombination mit den Herausforderungen des Klimawandels machen die Atomkraft umso mehr zum Risikofaktor. Um nicht einmal die Hälfte der Produktionskapazität der französischen AKW zu erreichen, mussten in diesem Sommer die Umweltstandards für die Erwärmung von Flüssen durch die Wiedereinleitung von Kühlwasser drastisch gelockert werden. Jetzt tritt bezüglich des Gesundheitsschutzes der Kraftwerksarbeiter*innen eine weiteres Problem auf: Die zulässige Obergrenze der jährlichen Strahlendosis wurde jetzt laut Reuters für einige Arbeiter*innen erhöht.

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Statement vom 06. September 2022

Atomkraft? Keinen Tag länger!

Umweltverbände und Anti-Atom-Initiativen veröffentlichen Statement zum Stresstest

06.09.2022 Der am Montag veröffentlichte Stresstest der Bundesregierung sieht vor, die Atomkraftwerke Isar 2 und Neckarwestheim 2 als Notreserve bis zum April 2023 bereitzuhalten. Umweltverbände und Anti-Atom-Initiativen kritisieren dies in einer gemeinsamen Stellungnahme: "Der Weiterbetrieb von Atomkraftwerken nach dem 31.12.2022 ist keine Option - auch in der aktuellen Energiekrise nicht. (...) Die im Stresstest skizzierten potentiellen Schwachstellen des Energiesystems können und müssen auf andere Art behoben werden." So brauche es eine großangelegte Energiespar-Kampagne, individuelle Energieberatung kleinerer und mittlerer Unternehmen und verpflichtende Sparmaßnahmen für Großbetriebe.

Presseeinladung vom 01. September 2022

Keine AKW-Laufzeitverlängerungen!

Demonstration in Lingen am 01. Oktober 2022 ab 13:00 Uhr

01.09.2022 Ein wachsendes Bündnis von Anti-Atom-Initiativen und Umweltverbänden aus NRW und Niedersachsen sowie dem Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz ruft für den 01. Oktober 22 zum Protest gegen AKW-Laufzeitverlängerungen und den Wiedereinstieg in die Atomkraft durch die Hintertüre auf. Die Demonstration startet um 13:00 Uhr am Lingener Bahnhof und führt dann durch die Innenstadt zum Marktplatz, wo auch die Abschlusskundgebung stattfinden wird. Im Hinblick auf den sogenannten „Stresstest“ zur Versorgungssicherheit und die niedersächsische Landtagswahl wollen die Initiativen ein deutliches Zeichen setzen.

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Zusammenfassung zum AKW-Weiterbetrieb

Keine Laufzeitverlängerung!

Verbände-Kritik: Standort-Initiativen melden sich zu Wort

25.08.2022 Gemeinsam und vehement sprechen sich die Anti-Atom-Bürgerinitiativen an den drei verbliebenen AKW-Standorten gegen jede Laufzeitverlängerung aus, ob in der Form des Streckbetriebs oder der Verlängerung über Monate oder Jahre. Alle drei Altreaktoren haben ein eklatantes Sicherheitsproblem, sie befinden sich in einem sicherheits-technischen Blindflug und müssen umgehend abgeschaltet werden. Tschernobyl und Fukushima dürfen sich bei uns nicht wiederholen

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IPPNW-Pressemitteilung vom 04. August 2022

Atomenergie ist eine Hochrisikotechnologie, sie kann die Gasmangellage nicht beheben

Debatte um die Laufzeitverlängerung

04.08.2022 Die Ärzteorganisation IPPNW kritisiert die aktuelle Debatte um die Laufzeitverlängerung von Atomkraftwerken in Deutschland scharf und spricht sich gegen einen Weiterbetrieb aus. Seit dem „Atomausstieg“ im Jahr 2011 mit der Begründung der unberechenbaren Sicherheitsrisiken im AKW-Betrieb ist das Sicherheitsrisiko der Atomkraftwerke nicht kleiner, sondern größer geworden. Die drei am Netz verbliebenen Atomkraftwerke haben ihre Betriebsdauer von 30 Jahren überschritten. Zudem erlaubten die Atomaufsichtsbehörden den Betreibern Abstriche auf Sicherheitsüberprüfungen, Nachrüstungen und Reparaturen.

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Ansprechpartner


Patrick Schukalla
Referent Atomausstieg, Energiewende und Klima
E-Mail: schukalla[AT]ippnw.de

Ewald Feige
Vertretung Atomausstieg, Energiewende und Klima
Tel. 030 698074-11
E-Mail: feige[AT]ippnw.de

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Materialien

Risiken und Nebenwirkungen der Atomenergie
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