Aktuelles zum Thema "Energiewende"

Pressemitteilung vom 26. April 2023

Jahrestag der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl: Einstieg von russischem Atomkonzern in Lingen verhindern

Rosatom-Einstieg verstößt gegen Atomgesetz

26.04.2023 Zum Jahrestag der Reaktorkatastrophe von Tschernobyl erneuern Anti-Atomkraft-Initiativen aus Niedersachsen und NRW sowie Umweltverbände ihre Forderung nach einer Verhinderung des Einstiegs des staatlich-russischen Atomkonzerns Rosatom in die Brennelementeproduktion im emsländischen Lingen. Durch die Beteiligung am französischen Betreiber Framatome erhält Rosatom direkten Zugriff auf äußerst sensible Atominfrastruktur in Deutschland. Sogar Mitarbeiter des Kreml-Konzerns sollen in Lingen laut Umweltministerium in Hannover "unterstützend" tätig werden.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 13. April 2023

Atomausstieg: Protest gegen russisch-französische Atomkooperation

Die letzten AKW gehen vom Netz, doch der Atomausstieg bleibt unvollständig – in München und Neckarwestheim wird gefeiert, in Lingen protestiert.

13.04.2023 Am 15. April 2023 werden die letzten drei deutschen AKW abgeschaltet, darunter auch das Atomkraftwerk Lingen. Die dortige Brennelementefabrik bleibt jedoch in Betrieb. Mehr noch: Der französische Betreiber hat sich mit dem russischen Atomkonzern Rosatom zusammengeschlossen und möchte die Brennelementeproduktion weiter ausbauen. Die ärztliche Friedensorganisation IPPNW kritisiert diese Entscheidung scharf und fordert die Regierung auf, diese Kooperation zu verhindern.

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Pressemitteilung vom 29. März 2023

Anti-Atomkraft-Initiativen entsetzt über Einstieg des Kreml: Franz.-russ. Gemeinschaftsunternehmen gegründet

Neue Osnabrücker Zeitung zu Brennelementefabrik Lingen

29.03.2023 Die Neue Osnabrücker Zeitung berichtet unter Berufung auf das niedersächsische Umweltministerium, dass der französische Brennelementehersteller Framatome für seine Uranfabrik in Lingen wie schon seit langem befürchtet tatsächlich ein "Gemeinschaftsunternehmen" mit dem russischen Staatskonzern Rosatom gegründet habe. Die regionalen Anti-Atomkraft-Initiativen, der Bundesverband Bürgeriniativen Umweltschutz (BBU) und die Friedensnobelpreisträgerin IPPNW sind entsetzt, da dieser Deal dem Kreml den Zugang zur kritischen Atom-Infrastruktur in Deutschland öffnen kann. Sie fordern deshalb von der niedersächsischen Landesregierung sowie von der Bundesregierung ein klares Veto gegen die französisch-russischen Atompläne für das Emsland.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 10. März 2023

Radioaktives Kühlwasser nicht im Pazifik verklappen!

Demonstration zum 12. Jahrestag der Atomkatastrophe von Fukushima

10.03.2023 Zum 12. Jahrestag der Atomkatastrophe von Fukushima fordern die Internationalen Ärzt*innen für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW), Sayonara Nukes Berlin, Green Planet Energy und die NaturFreunde Berlin ein definitives Ende der Atomkraft in Deutschland, eine Stilllegung der Atomanlagen in Lingen und Gronau und einen weltweiten Ausstieg aus der Atomenergie. Die Organisationen kritisieren die Einstufung der Atomenergie als nachhaltige Energieerzeugung in der EU-Taxonomie scharf und fordern den EURATOM-Vertrag zu kündigen. Sie rufen zur Demonstration am Samstag 11.03.2023 um 12:00 Uhr am Brandenburger Tor (Pariser Platz) in Berlin auf. Geschlossen warnen sie vor der Einleitung von radioaktiv verseuchtem Kühlwasser in die Meere und appellieren an die japanische Regierung, das Vorhaben zu stoppen.

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07.03.2023 Im vergangenen Jahr endete vorerst der Versuch eine französisch-russische Atom-Kooperation in Lingen umzusetzen. Die Anträge auf ein Joint Venture zwischen ANF, dem Betreiber der emsländischen Brennelementefabrik und Tochter des französischen Atomkonzern Framatome, mit der Rosatom-Tochter TVEL war zurückgezogen worden. Nun scheint es einen erneuten Anlauf gegeben zu haben. Wie der Freitag nach Bestätigung durch mehrere Zuhörer*innen berichtete, fiel während eines Online-Fachgesprächs zur Uranversorgung der europäischen AKW, die Information, dass das Joint Venture nunmehr in Frankreich geschlossen und registriert worden sei. Anti-Atom-Initiativen fordern seither eine öffentliche Klarstellung.

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Ansprechpartner*in

Angela Wolff

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Referentin Atomausstieg, Energiewende und Klima
wolff [at] ippnw.de

Tarifportal der Umweltverbände

Materialien

Titelfoto: Stephi Rosen
IPPNW-Forum 174: Der unvollendete Ausstieg: Wie geht es weiter für die Anti-Atom-Bewegung?
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