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Aktuelles zum Thema "Atomenergie und Recht"

Pressemitteilung vom 09.04.2003

Fischer soll im EU-Konvent den Atomausstieg nicht außenpolitischen und persönlichen Interessen opfern

Abschaffung des EURATOM-Vertrages: IPPNW verlangt Beweislastumkehr für Gefahren der Atomkraftwerke

09.04.2003 Die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW fordert Außenminister Joseph Fischer auf, bei der Schaffung einer europäischen Verfassung auf der notwendigen Beendigung des EURATOM-Vertrages zu bestehen. Es dürfe nicht sein, dass Fischer im EU-Konvent am Ende einer Beibehaltung des Fördervertrags für die Atomindustrie zustimmt, nur um in Fragen der Außenpolitik und der Berufung eines europäischen Außenministers eine Einigung mit Frankreich zu erzielen. Fischer wird nachgesagt, die Position eines europäischen Außenministers besetzen zu wollen. Frankreich wiederum beharrt auf der Beibehaltung einer Förderung der Atomindustrie durch den EURATOM-Vertrag.

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Pressemitteilung vom 15.10.2002

Obrigheim beweist: rot-grünes Atomgesetz dient nur der Industrie

IPPNW: "Obrigheim läuft so lange wie die Betreiber es wünschen"

15.10.2002 Für die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW beweist die Genehmigung der Regierung zum Weiterbetrieb des Atomkraftwerks Obrigheim die Berechtigung der massiven Kritik aller Umweltverbände an dem rot-grünen Atomgesetz, welches den jahrzehntelangen Betrieb der deutschen Atomkraftwerke rechtlich absichert. "Von Ausstieg kann keine Rede sein", kritisiert IPPNW-Atomexperte Henrik Paulitz, "Obrigheim läuft so lange wie die Betreiber es wünschen."

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Aus IPPNW-Forum 77/02

Schlechte Noten für Siemens-Reaktor

Finnland

10.10.2002 Der weltweit führende Atomkraftwerkshersteller Framatome ANP, eine Beteiligungsgesellschaft der Siemens AG, drängt Finnland zwei angeblich super-sichere Reaktortypen auf. Die vorläufige Sicherheitsbeurteilung der finnischen Genehmigungsbehörde ergab allerdings, dass keiner der untersuchten Reaktoren den erforderlichen Sicherheitsbestimmungen entspricht. "Zündkerzen" können gefährliche Wasserstoffexplosionen herbeiführen - wie vor wenigen Monaten im deutschen Siemens-Reaktor Brunsbüttel geschehen.

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Pressemitteilung vom 24.09.2002

Der Betrieb von Atomkraftwerken ist laut Gutachen des Bundesumweltministeriums rechtswidrig

IPPNW fordert Rot-grün zum Widerruf von Betriebsgenehmigungen auf

24.09.2002 Die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW weist die im Amt bestätigte Bundesregierung darauf hin, dass der Betrieb der deutschen Atomkraftwerke nach einem internen Gutachten des Bundesumweltministeriums rechtswidrig ist. Die IPPNW-Vorsitzende Dr. Angelika Claußen fordert SPD und Grüne daher auf, jetzt endlich die heißen Eisen anzupacken und im Koalitionsvertrag den Widerruf der Betriebsgenehmigungen zu vereinbaren.

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Pressemitteilung vom 25.04.2002

IPPNW kritisiert den Katastrophenschutz in Deutschland

16 Jahre nach dem Tschernobyl-GAU

25.04.2002 Zum 16. Jahrestag des Super-GAU von Tschernobyl fordert Dr. Rainer Stephan für die IPPNW die bundesweite flächendeckende Vorverteilung hochdosierter Jodtabletten für Bürger jeden Lebensalters.

Dr. Sebastian Pflugbeil kritisiert die Pläne - auch unter deutscher Beteiligung - einen zweiten Sarkophag in Tschernobyl zu errichten als technisch fragwürdig und den humanitären Bedürfnissen entgegengesetzt.

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Ansprechpartner

Ewald Feige
IPPNW-Geschäftsstelle
Tel. 030-698074-11
E-Mail: feige[at]ippnw.de

Materialien

Dokumentation der IPPNW-Klage zur Stilllegung von Biblis B
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