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Aktuelles zum Thema "Atommüll"

IPPNW-Pressemitteilung vom 28.01.2016

IPPNW plädiert für Prüfung eines unbefristeten, dauerhaften Einschlusses von Atomkraftwerken

Freigabe radioaktiven Materials beim AKW-Abriss

Vergnügungspark mit Kletterwand am Kühlturm des ehemaligen AKW Kalkar, Foto: Koetjuh / Wikipedia, Creative Commons (bearbeitet)28.01.2016 

Die Ärzteorganisation IPPNW fordert Bundesumweltministerin Barbara Hendricks auf, die Option eines unbefristeten und auf Dauer angelegten Einschlusses der Atomkraftwerke zu prüfen. Beim Abriss stillgelegter Atomkraftwerke fallen neben stark strahlenden Materialien auch große Mengen Baumaterialien wie Stahl und Beton an, die geringfügig radioaktiv kontaminiert sind. Werden bestimmte Grenzwerte unterschritten, sollen diese Materialien auf Hausmülldeponien gelagert oder in den normalen Wirtschaftskreislauf eingespeist werden. Doch selbst eine geringfügige zusätzliche Strahlenbelastung bedeutet ein gesundheitliches Risiko. Die sogenannte Freigabe radioaktiven Materials ist daher aus gesundheitlichen Gründen nicht akzeptabel.

IPPNW-Pressemitteilung vom 26.6.2015

Noch acht Abschaltungen bis zum Atomausstieg

AKW Grafenrheinfeld geht vom Netz

„Kernkraftwerk Grafenrheinfeld 4“, Foto (bearbeitet): Rainer Lippert. Lizenziert unter Gemeinfrei über Wikimedia Commons - https://commons.wikimedia.org/wiki/File:Kernkraftwerk_Grafenrheinfeld_4.jpg26.06.2015 

Die Ärzteorganisation IPPNW begrüßt die bevorstehende endgültige Abschaltung des Atomkraftwerks Grafenrheinfeld als einen weiteren Schritt auf dem langen Weg zu einem endgültigen und unumkehrbaren Atomausstieg. "Damit ist die Gefahr eines Super-GAUs in Grafenrheinfeld, wie er im Buchklassiker Die Wolke beschrieben wird, geringer geworden", erkärt Dr. Alex Rosen, stellvertretender IPPNW-Vorsitzender. Die 193 abgebrannten Brennelemente aus dem Reaktorkern und den Lagerbecken müssen allerdings noch viele weitere Jahre permanent gekühlt werden.

IPPNW-Pressemitteilung vom 19.1.2015

Ohne Entsorgungsnachweis ist der AKW-Betrieb zu verbieten

IPPNW-ÄrztInnen zum Brunsbüttel-Urteil

AKW Brunsbüttel ohne Genehmigung des Zwischenlagers.19.01.2015 

Nachdem das Bundesverwaltungsgericht die Genehmigung des Zwischenlagers in Brunsbüttel endgültig aufgehoben hat, fordert die Ärzteorganisation IPPNW die Bundesumweltministerin Barbara Hendricks sowie die zuständigen Länderminister auf, den Atomkraftwerken unverzüglich die Betriebsgenehmigungen zu entziehen. Da die Zwischenlager alle baugleich sind, ist ihr Betrieb ebenso illegal wie der Betrieb des Zwischenlagers Brunsbüttel. Ohne sicheren Entsorgungsnachweis ist die fortdauernde Produktion von weiterem Atommüll nicht zulässig. Die Landesbehörden für die Atomaufsicht stehen in der Pflicht, die neun verbliebenen Atomkraftwerke sofort stillzulegen.

IPPNW-Pressemitteilung vom 21.5.2014

IPPNW lehnt Teilnahme an "Atomendlager-Kommission" ab

IPPNW lehnt Teilnahme an "Atomendlager-Kommission" ab21.05.2014 

Die IPPNW lehnt eine Teilnahme an der vom Bundestag beschlossenen Kommission zur „Endlagerung“ hochradioaktiver Abfälle ab. Bei dem Gremium, das morgen seine Arbeit aufnimmt, fehle die geforderte Bürgerbeteiligung. "Inhaltliche Vorfestlegungen, wie sie in der politischen Besetzung der Kommission, in der Frage des Standortauswahlgesetzes sowie in der Errichtung eines Bundesamtes für kerntechnische Entsorgung bereits in kleinem Kreise gefallen sind, machen uns misstrauisch gegenüber den politischen Absichten der Akteure", heißt es in der Stellungnahme des IPPNW-Vorstandes.

IPPNW-Presseinformation vom 13.5.2014

Verursacherprinzip hat auch für die Atomindustrie zu gelten

Das Verursacherprinzip muss auch für die Atomindustrie gelten.13.05.2014 

Die atomkritische Ärzteorganisation IPPNW wirft den Atomkraftwerksbetreibern RWE, E.ON und EnBW vor, sich aus der Verantwortung stehlen zu wollen. „Für die Hinterlassenschaften des jahrzehntelangen Atomkraftwerksbetriebs sind selbstverständlich die Verursacher und Profiteure verantwortlich“, erklärt IPPNW-Experte Henrik Paulitz. Die Atomindustrie könnte mit ihrem Vorstoß möglicherweise einen Verstoß gegen EU-Recht provozieren, so Paulitz unter Verweis auf Artikel 174 des EU-Vertrages, in dem das Verursacherprinzip als Grundsatz der Umweltpolitik festgeschrieben ist.

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