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Aktuelles zum Thema "Atommüll"

Pressemitteilung vom 23. März 2017

Urananreicherung und Brennelementefertigung umgehend beenden

Urananreicherung und Uranexporte heute Themen im Bundestag

23.03.2017 Gronau/Münster/Berlin  Die Urananreicherung im westfälischen Gronau sowie ein Stopp der Exporte von angereichertem Uran aus Gronau sowie von Brennelementen aus dem emsländischen Lingen für marode und gefährlich störanfällige Atomkraftwerke in Belgien und Frankreich – wie z. B. Doel, Fessenheim und Cattenom – stehen heute auf der Tagesordnung des Bundestages. Beraten werden ausstiegsorientierte Anträge der Bundestagsfraktionen der Linken und Grünen. Im Rahmen der ebenfalls heute stattfindenden Beratungen zum Endlagersuchgesetz geht es auch um die Einbindung des massenhaften Gronauer Uranmülls bei der Auswahl eines möglichen Standortes.

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Wir bitten Sie um Ihre Unterschrift!

IPPNW-Anzeige zum Fukushima-Jahrestag 2017

Einsendeschluss 5. März 2017

06.02.2017 Auch in diesem Jahr wollen wir zum 11. März wieder eine ganzseitige Anzeige in einer bekannten überregionalen Zeitung veröffentlichen. Das Hauptthema unserer diesjährigen Anzeige ist der Umgang mit dem Atommüll. Der Strahlenmüll wird die uns nachfolgenden Generationen belasten. Diese hochgefährliche Erbschaft auf ein Mindestmaß zu beschränken, muss unser Ziel sein. Wir bitten Sie, die Anzeige zu unterschreiben und mit Ihrem Beitrag die ganzseitige Veröffentlichung zu ermöglichen. Die Anzeige können Sie hier unterstützen.

IPPNW-Pressemitteilung vom 19.01.2017

IPPNW fordert Verbleib von „Freigabe“-Material an Atomkraftwerksstandorten

AKW-Rückbau

19.01.2017 Die Ärzteorganisation IPPNW fordert Bundes- und Landesregierungen auf, ihrer gesetzlichen Pflicht zum Schutz der Bevölkerung vor unnötiger und vermeidbarer Strahlenbelastung nachzukommen. Der gering radioaktive Abrissmüll aus dem Rückbau der deutschen Atomkraftwerke stellt eine nicht zu vernachlässigende Gefährdung der öffentlichen Gesundheit dar. Eine Freigabe und ein Recyceln von mehreren Millionen Tonnen gering radioaktiven Abrissmülls zu Alltagsgegenständen wie Heizkörpern, Zahnspangen oder Bratpfannen muss verhindert werden.

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Aus dem ATOM-Energie-Newsletter Januar 2017

Atomkonzerne entziehen sich Verantwortung für Atommüll-Entsorgung

12.01.2017 Bislang waren die Atomkraftwerksbetreiber gesetzlich verpflichtet, die Entsorgung des Atommülls vollständig zu bezahlen. Nach monatelangen Verhandlungen mit den mächtigen Atomkonzernen beschloss nun der Deutsche Bundestag im vergangenen Dezember, dass nach einer Einmalzahlung der Betreiber das volle Risiko für die Kosten der sogenannten Zwischen- und Endlagerung auf die Steuerzahler und somit auch auf kommende Generationen übergehen soll.

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Aus dem ATOM-Energie-Newsletter Dezember 2016

Alternativen zur Freigabe von Atomkraftwerks-Schrott

14.12.2016 Im Auftrag der IPPNW hat die Beratungsfirma Intac GmbH untersucht, wie auf die so genannte 'Freigabe' von Abrissmaterial von stillgelegten Atomkraftwerken verzichtet werden könnte. In Betracht käme laut Intac-Experte Wolfgang Neumann ein Stehenlassen der Atomkraftwerksbauten nach Entkernung, also nach Entfernung der hoch-, mittel- und schwach aktiven Materialien. Eine zweite Alternative wäre ein vollständiger Rückbau der Atomkraftwerke und die dauerhafte Lagerung der gering radioaktiven Restabfälle in einem Bunker am Standort.

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