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Pressemitteilung

Atomstrom klimafreundlich? Der globale Süden sagt nein

Einladung des Anti-Atombündnisses "Don't nuke the climate"

Türkische Umweltaktivisten zeigen die Ausstellung "Hibakusha Weltweit" in Kırklareli, Foto: Pinar Demircan 2017

Die Lösungen für die Klimakrise sind eindeutig: Ein schneller, gerechter Übergang zu einem Energiesystem ohne Atomkraft und Kohlenstoff. Das gilt nicht nur für Deutschland, sondern weltweit. Obwohl Atomenergie nachweislich weder klimafreundlich noch wettbewerbsfähig ist, versuchen weltweit operierende Atomkonzerne wie EDF (Frankreich), ROSATOM (Russland), KEPKO (Südkorea) mittels intensiver Lobbyarbeit Gelder aus dem ‚Green Climate Fund‘ des UNFCCC (Klimarahmenkonvention der UN) für ihre Atomprojekte in den Ländern des globalen Südens zu bekommen.

Wir haben Vertreter aus verschiedenen Ländern des globalen Südens eingeladen. Sie werden auf unserer Pressekonferenz und auf dem „People’s Climate Summit“ über den Widerstand ihrer Bevölkerungen gegen Kohle- und Atom berichten.  

  • Kumar Sundaram, (DiaNuke), Indien – Wie Zehntausende in Indien für Klimagerechtigkeit und eine Energiepolitik kämpfen, die die Bevölkerung mit sauberem und bezahlbarem Storm versorgt.
  • Leona Morgan, Nation der Navajos, USA – Lasst das Uran muss in der Erde! Wie die Völker der ersten Nation in Amerika ihren Kampf gegen den Rassismus in der Umweltpolitik der USA führen.
  • Makoma Lekalakala (Earthlife), SouthAfrica – Wie NGOs in Südafrika sich gegen die Kohlekonzerne aus China und Russland wehren
  • Pinar Demircan, (nükleersiz.org) Türkei – Warum die Türkei keine Atomkraftwerke braucht,  sondern eine Politik für erneuerbare Energien, eine saubere Umwelt und Umweltschutz für die Bevölkerung


Moderation: Dr. med. Angelika Claussen

Zeit:
November 6, 2017 11.00 - 12.00 
Ort: Gustav-Stresemann-Institut, Langer Grabenweg 68, 53175, Bonn

Kontakt: Angelika Claussen (IPPNW) Tel.: 0172-5882786 Peer de Rijk (WISE) + 31 6 20 000 626

Foto: Türkische Umweltaktivisten zeigen die Ausstellung "Hibakusha Weltweit" in Kırklareli, Foto: Pinar Demircan 2017

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