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Aktuelles zum Thema "Atomenergie"

Aus dem ATOM-Energie-Newsletter September 2016

Lücken im "Eiswall" von Fukushima

Arbeiten am Eiswall. Foto: Tepco12.09.2016 

Mit einem gefrorenen Erdwall („Eiswall“) versucht der Betreiber Tepcodes havarierten Atomkraftwerks Fukushima, Tepco, das Grundwasser von der Anlage fernzuhalten und in den Ozean zu lenken, ohne dass es kontaminiert wird. Für das Projekt wurden bis Mai 2016 bereits 344 Millionen Euro (34,5 Mrd. Yen) an Steuergelder ausgegeben. Doch eine merkliche Entlastung scheint das Großvorhaben bislang nicht bewirkt zu haben – denn es gibt Lücken im Eiswall.

Aus dem ATOM-Energie-Newsletter September 2016

Atomenergie in Großbritannien vor dem Aus?

Western End of Hinkley Point Nuclear Power Station, Richard Baker, Wikipedia, http://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0/ (bearbeitet)12.09.2016 

Viel wurde in den letzten Wochen über die schädlichen Folgen der britischen Entscheidung geschrieben, die EU zu verlassen. Ein bislang wenig beachteter Aspekt des Brexit-Votums ist jedoch die Position der neuen britischen Regierung unter Theresa May zum Thema Atomenergie. Könnte sie möglicherweise das Ende der zivilen Atomenergie Nutzung in Großbritannien einleuten?

Aus dem ATOM-Energie-Newsletter September 2016

Alternative Stilllegungs-Strategie für deutsche Atomkraftwerke

AKW Grohnde. Foto (bearbeitet): Michael Gäbler/creativecommons.org/licenses/by/3.012.09.2016 

Die Atomindustrie möchte die deutschen Atomkraftwerke nach ihrer Stilllegung zurückbauen und den überwiegenden Teil der Abrissmaterialien u.a. per „Freigabe“ in den konventionellen Stoffkreislauf übergeben. Die Ärzteorganisation IPPNW hatte Anfang 2016 angeregt, eine alternative Stilllegungsstrategie zu prüfen: Ein auf Dauer angelegter Einschluss der Atomkraftwerke nach der Entnahme der schwach , mittel  und hochaktiven Stoffe und somit ein Verbleib des „Freigabe-Mülls“ am Standort. Ein Gutachten belegt nun, dass dies machbar ist und die Strahlenbelastung der Bevölkerung reduzieren würde. In Betracht kommt entweder ein Verbleib des Freigabe-Mülls in den Atomkraftwerks-Gebäuden oder in einem zu errichtenden Bunker am Standort.

Aus dem ATOM-Energie-Newsletter August 2016

Ein AKW für Erdogan

Der lange Kampf der türkischen Antiatombewegung gegen die russisch-türkischen Atomträume

An der Südküste der Türkei schwelt seit Jahrzehnten ein Kampf um den Bau des Atomkraftwerks Akkuyu. Foto: www.nukleersiz.org07.08.2016 

An der Südküste der Türkei schwelt seit Jahrzehnten ein Kampf um den Bau eines Atomkraftwerks. Für Präsident Erdogan stellt die Idee eines "türkischen Atomkraftwerks" ein Prestigeobjekt dar. Um diesen Traum zu verwirklichen, ist er offenbar auch bereit, Sicherheit und Umweltschutz hintenanzustellen, wie neue Erkenntnisse der türkischen Anti-Atom-Bewegung verdeutlichen.

Aus dem ATOM-Energie-Newsletter August 2016

"Unvernünftige Krebsdiagnosen" in Fukushima

Wie die Fukushima Medical University ihre eigene Studie sabotiert

Schilddrüsenuntersuchung in einer privaten Klinik in Japan, Foto. Ian Thomas Ash04.08.2016 

Seit nunmehr 5 Jahre läuft in Fukushima eine umfangreiche Reihenuntersuchung (Screening) auf Schilddrüsenkrebs bei Kindern. Während von Seiten der atomfreundlichen japanischen Regierung die Folgen des mehrfachen Super-GAUs in Fukushima bewusst heruntergespielt werden, konnten WissenschaftlerInnen, ÄrztInnen und Elternverbände zumindest dieses Screening durchsetzen. Bei aller berechtigten Kritik an der Studie, wie die Beschränkung auf die Präfektur Fukushima, mangelnde Transparenz oder der Einfluss der Atomlobby auf die Fukushima Medical University, die die Untersuchung durchführt, bietet das Screening dennoch die Möglichkeit, Schilddrüsenkrebs frühzeitig zu diagnostizieren und zu behandeln.

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