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Aktuelles zum Thema "Atomenergie"

Atommüll

Partitionierung & Transmutation

Morpheus2309 at the German language Wikipedia [CC BY-SA 2.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0), GFDL (http://www.gnu.org/copyleft/fdl.html) or CC-BY-SA-3.0 (http://creativecommons.org/li10.11.2017 

Forderungen nach Rückholbarkeit bzw. nach einer langfristigen Oberflächenlagerung („Zwischenlagerung“) des hoch radioaktiven Atommülls werden gerne mit dem Risiko eines Wassereinbruchs in ein tiefengeologisches Endlager begründet. Weniger bekannt sind andere Motive für den Erhalt des Zugangs zu dem spaltbarem Atommaterial: Ein potenzielles Interesse an Atomwaffen, sowie das Konzept, den Atommüll wiederaufzuarbeiten und in neuartigen Reaktoren unter anderem Plutonium in kurzlebigere Radionuklide umzuwandeln. Dieses Konzept wird als „Partitionierung & Transmutation“ (P&T) bezeichnet. Vor diesem Hintergrund wird immer wieder die Frage aufgeworfen, ob der Zugriff auf den hoch radioaktiven Atommüll für mehrere Jahrhunderte gewährleistet bleiben und auf die Errichtung eines tiefengeologischen „Endlagers“ verzichtet werden sollte. Zahllose Gründe sprechen dagegen.

Endlagersuche in Schweden

Von Anders Sandberg (originally posted to Flickr as Forsmark) [CC BY 2.0 (http://creativecommons.org/licenses/by/2.0)], via Wikimedia Commons10.11.2017 

In der Nähe des schwedischen Atomkraftwerks Forsmark ist ein Lager für schwach- und mittelradioaktive Abfälle in Betrieb. Es befindet sich 60 m tief im Fels aus Kristallingesteinen unterhalb der Ostsee. Zusätzlich soll in der Nähe von Forsmark ein sogenanntes „Endlager“ für abgebrannte Kernbrennstäbe, also für hoch radioaktive Abfälle entstehen. In Schweden steht nur Granit als Wirtsgestein zur Verfügung, so dass die Einlagerung zusätzlich auf technische Barrieren angewiesen ist.

Presseinfo Antiatombündnis Don’t nuke the climate

Atomstrom Klimafreundlich? – Der globale Süden sagt nein!

Anti-Atom- und Anti-Kohle-AktivistInnen aus fünf Kontinenten betonen Solidarität anlässlich der Klimakonferenz in Bonn

Pressekonferenz "Don´t nuke the Climate" am 6.11.2017, Foto: Reinhard Uhrig06.11.2017 

Aus Anlass des Beginns der internationalen Klimakonferenz COP 23 in Bonn sprachen heute VertreterInnen von zivilgesellschaftlichen Organisationen aus verschiedenen Ländern des globalen Südens über den Widerstand in ihrer Bevölkerung gegen die globale Bedrohung Kohleabbau und Kohlekraft, der klimaschädlichsten Stromerzeugungsart, sowie Uranabbau und Atomkraft, der gefährlichsten falschen Lösung für die Klimakrise.

Pressemitteilung

Atomstrom klimafreundlich? Der globale Süden sagt nein

Einladung des Anti-Atombündnisses "Don't nuke the climate"

Türkische Umweltaktivisten zeigen die Ausstellung "Hibakusha Weltweit" in Kırklareli, Foto: Pinar Demircan 201701.11.2017 

Die Lösungen für die Klimakrise sind eindeutig: Ein schneller, gerechter Übergang zu einem Energiesystem ohne Atomkraft und Kohlenstoff. Das gilt nicht nur für Deutschland, sondern weltweit. Obwohl Atomenergie nachweislich weder klimafreundlich noch wettbewerbsfähig ist, versuchen weltweit operierende Atomkonzerne  Gelder aus dem Green Climate Fund des UNFCCC  für ihre Atomprojekte in den Ländern des globalen Südens zu bekommen. Wir haben Vertreter aus verschiedenen Ländern des globalen Südens eingeladen. Sie werden auf unserer Pressekonferenz und auf dem „People’s Climate Summit“ über den Widerstand ihrer Bevölkerungen gegen Kohle- und Atom berichten.  

Pressemitteilung

Keine Kohle. Kein Atom. Dem Klimawandel begegnen.

Don't nuke the climate: Informationsveranstaltung am 3.11.2017 in Bonn

Don't nuke the climate - Klimademo in Bonn. Bild: DNTC30.10.2017 

"Don't Nuke the Climate" – die Kampagne informiert am 3. November 2017 in Bonn mit einer Pressekonferenz zur Kampagne, Workshops, Veranstaltungen, Aktionen zum Weltklimagipfel.

Die Atomindustrie drängt in den Green Climate Fund, mit der Fake- News, Atomkraft sei dazu geeignet, dem Klimawandel zu begegnen. Der Green Climate Fund wird mit 100 Milliarden US- Dollar jährlich ausgestattet. Er soll seine Mittel je hälftig für die Anpassung an den Klimawandel und für Emissionsminderungen ausgeben, und innerhalb des Fensters für Anpassung ist wiederum die Hälfte der Mittel für die ärmsten und vom Klimawandel am stärksten bedrohten Länder reserviert.

Aktion
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