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Aktuelles zum Thema "Atomenergie"

IPPNW-Empfehlung aktualisiert

IPPNW-Empfehlung bei Atomreaktorunfällen zum Schutz der Schilddrüse mit speziellen Jod-Tabletten

Jodblockade

Foto: Michielverbeek „AKW Tihange/Belgien, Kühlturm“ (Ausschnitt), CC by-SA-3.001.12.2016 

Im Rahmen eines Atomreaktorunfalls können große Mengen radioaktiver Partikel freigesetzt und mit der Luft verbreitet werden. Gegen die meisten dieser radioaktiven Partikel gibt es keine wirksamen Schutzmaßnahmen. Die Belastung der Schilddrüse mit radioaktivem Jod kann jedoch weitgehend verhindert werden, wenn frühzeitig hochdosierte Jodtabletten eingenommen werden. Die deutsche IPPNW hat ihre Empfehlungen zum Schutz der Schilddrüse bei Atomreaktorunfällen zuletzt im Dezember 2016 aktualisiert:

Zur Diskussion

"Thesen zum Umgang mit dem Atommüll"

Dennis140 aus der deutschsprachigen Wikipedia, CC BY-SA 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=1099888622.11.2016 

Die Ärzteorganisation IPPNW hält es für erforderlich, eine Perspektive für eine Beendigung der Zwischenlagerung des Atommülls in Deutschland zu eröffnen. Die IPPNW fürchtet, dass aus den Zwischenlagern oberirdische "Dauerlager" werden könnten. Das wäre allerdings die gefährlichste aller Alternativen für den Verbleib des Strahlenmülls. Es muss daher nach einer nach menschlichem Ermessen verantwortbaren Lösung gesucht werden.

IPPNW-Pressemitteilung vom 15.11.2016

Kein ausreichender Schutz der öffentlichen Gesundheit

Entwurf des Strahlenschutzgesetzes

IPPNW-Aktion auf dem Kongress "5 Jahre Fukushima, 30 Jahre Tschernobyl", Foto: IPPNW15.11.2016 

Gemäß der Richtlinie 2013/59/Euratom soll das Strahlenschutzrecht dem aktuellen wissenschaftlichen Erkenntnisstand angepasst werden und über ein entsprechendes Strahlenschutzgesetz in deutsches Recht umgesetzt werden. In einer Stellungnahme an das Bundesumweltministerium kritisieren mehr als 50 atomkritische Umweltverbände, unter anderem der BUND und die IPPNW, den aktuellen Gesetzesentwurf der Bundesregierung als zu wirtschaftsfreundlich.

USA setzen weiter auf Atomenergie – trotz Risiken

Atomkraftwerk Watts Bar - TVA Web Team / creativecommons.org/licenses/by/2.014.11.2016 

Während in Deutschland derzeit die Abwicklung der Atomenergie auf der Tagesordnung steht, ging in den USA im vergangenen Monat der erste neue Atomreaktor seit 20 Jahren ans Netz. Ein Zeichen der viel-beschworenen Renaissance der Atomenergie oder ein letztes Aufbäumen einer im freien Fall befindlichen Industrie?

Frankreich: 21 von 58 Atomreaktoren vom Netz

Fehlerhafte Stahlbauteile stürzen französische Atomindustrie in die Krise

EPR in Flamanville, Foto: By schoella - panoramio, CC BY 3.0, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=2748579314.11.2016 

Im Oktober 2016 musste der französische Staatskonzern Électricité de France (EDF) 21 der insgesamt 58 französischen Atomreaktoren für Sicherheitsüberprüfungen vom Netz nehmen. Es ist noch unklar, wie lange die Reaktoren ausfallen werden und wie viele weitere Meiler potentiell betroffen sein könnten. Was ist passiert?

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