IPPNW.DE

Aktuelles zum Thema "Atomenergie"

Pfefferminzdragees und Katastrophenschutz

Atomkraftgegner fordern komplette Stilllegung von Gundremmingen 2017

"Wer B sagt, muss auch C sagen!"

Kampagne: AKW Gundremmingen – Wer B sagt, muss auch C sagen!, Grafik: ausgestrahlt.de11.05.2017 

Mit einer Kampagne unter dem Motto "Wer B sagt, muss auch C sagen!" fordern Atomkraftgegner die vollständige Stilllegung des Atomkraftwerks Gundremmingen im Jahr 2017. Blcok A der Anlage musste schon 1977 nach einem schweren Störfall endgültig stillgelegt werden. Ende 2017 soll nun Block B der Siedewasserreaktoranlage stillgelegt werden, während RWE und E.On Block C noch bis Ende 2021 weiterbetreiben wollen. Kritiker halten den Siedewasserreaktor für hochgradig gefährlich und verlangen die sofortige Stilllegung.

Anti-Atom-Menschenkette Aachen-Tihange

Quelle: Kettenreaktion Tihange11.05.2017 

Am Sonntag, den 25. Juni 2017, findet im Dreiländereck von Deutschland, Belgien und den Niederlanden eine internationale Anti-Atom-Protestaktion statt: Mit einer tri-nationalen, 90 Kilometer langen Menschenkette von Tihange über Lüttich und Maastricht nach Aachen wollen zehntausende Menschen Hand in Hand für die sofortige Abschaltung der Atomkraftwerke Tihange-2 und Doel-3 demonstrieren.

Presseinformation der Ulmer Ärzteinitiative, 5.05.

GRS warnte schon lange vor Brennelementeschäden

Atomkraftwerk Gundremmingen

Kampagne: AKW Gundremmingen – Wer B sagt, muss auch C sagen!, Grafik: ausgestrahlt.de05.05.2017 

Aktuelle Recherchen der Ulmer Ärzteinitiative/IPPNW, des Physikers Reiner Szepan und des Kernphysikers und Europaabgeordneten, Prof. Dr. Klaus Buchner, ergaben, dass die Gesellschaft für Anlagen- und Reaktorsicherheit (GRS) bereits 2013 vor ernsthaften Brennelementeschäden bei Ausfällen der Hauptwärmesenke im Atomkraftwerk Gundremmingen gewarnt hatte. Anlässlich der vor Jahren geplanten Leistungserhöhung des Atomkraftwerks Gundremmingen B/C hatte die GRS auf die Gefahr von Brennelementeschäden bei Ereignissen mit „Ausfall der Hauptwärmesenke“ (HWS) hingewiesen.

Pressemittelung vom 27.04.2017

Neue Stellungnahme: Der Weg zum Exportstopp ist frei!

Ministerin Hendricks muss Brennelementexporte nach Belgien verbieten!

IPPNW-Pressekonferenz zur Vorstellung einer rechtlichen Stellungnahme zum Brennelementeexport aus Lingen, Foto: IPPNW27.04.2017 

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) kann und muss die Exporte von Brennelementen aus dem emsländischen Lingen für belgische und französische Pannenreaktoren verbieten. Dazu stellten heute in Berlin die Ärzteorganisation IPPNW sowie Vertreter von Anti-Atomkraft-Initiativen auf einer Pressekonferenz eine neue Stellungnahme der Juristin Dr. Cornelia Ziehm vor. „Die Bundesregierung darf sich nicht weiter hinter unhaltbaren Rechtsauslegungen verschanzen, in der die Wirklichkeit völlig ausgeklammert wird“, erklärt Dr. Angelika Claußen, Europavorsitzende der IPPNW, „das Leben und die Gesundheit der Bevölkerung haben eindeutig Vorrang.“

Aus dem IPPNW-Atomenergie-Newsletter April 2017

EURATOM

60 Jahre Förderung der Atomindustrie

Bundesarchiv, Bild 183-45653-0001 / CC-BY-SA 3.0 [CC BY-SA 3.0 de (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/deed.en)], via Wikimedia Commons06.04.2017 

Vor 60 Jahren wurde am 25. März 1957 die Europäische Atomgemeinschaft (EURATOM) gegründet, deren Zweck die „Entwicklung von Kernindustrien“, unter anderem „zur Hebung der Lebenshaltung“ ist. EURATOM entpuppt sich bei näherer Betrachtung jedoch als milliardenschweres Subventionsprogramm für die zivile Atomindustrie und nicht zuletzt auch für militärische Atomprojekte.

Aktion
Aktion
Themen und Projekte
Themen und Projekte
Nukleare Kette
Nukleare Kette
News und Kommentar
News und Kommentar

Sitemap Überblick