IPPNW.DE

Aktuelles zum Thema "Atomenergie"

Verluste im Atomgeschäft

Das schleichende Ende der Atomindustrie

By Raysonho @ Open Grid Scheduler / Grid Engine (Own work) [CC0], via Wikimedia Commons14.02.2017 

Vor kurzer Zeit noch kündigten japanische Firmen an, mit dem Bau von Atomkraftwerken weltweit glänzende Geschäfte machen zu wollen. Die Firma Toshiba, die wie keine andere in den letzten Jahren ins Atomgeschäft investiert hatte, gab vor, 50 Bauprojekte für Atomkraftwerke in Ländern wie Indien, China, Großbritannien oder der Türkei anzustreben. All das ist nun Makulatur, denn Toshiba steigt nach massiven Verlusten und zahlreichen Skandalen endgültig aus dem Bau von Atomkraftwerken aus.

Austritt aus EURATOM

Aus für die britische Atomindustrie?

By ukhomeoffice [CC BY 2.0 (http://creativecommons.org/licenses/by/2.0)], via Wikimedia Commons14.02.2017 

Im August 2016 berichteten wir im IPPNW Forum, dass die Entscheidung des Vereinigten Königreiches, die EU zu verlassen, möglicherweise das Ende der Atomindustrie in Großbritannien beschleunigen könnte. Eine Ankündigung der britischen Regierung von Ende Januar scheint diese Prognose nun zu bestärken.

Der postfaktische Dreiklang

"CO2-freie, bezahlbare und verlässliche Atomenergie"

Doel (Belgien), Atomkraftwerk und Mühle *Fotograf: Friedrich Tellberg *Datum: 7. August 2005 {{GDFL-self}}10.02.2017 

„Propaganda“ klingt nicht gut. „Wir unterstützen Journalisten“, so nannte PR-Altmeister Harold Burson das „Wahrnehmungsmanagement“, das seine Firma Burson-Marsteller (BM) für Auftraggeber mit zweifelhaftem Ruf betreibt. BM gehört zu den international führenden Agenturen, die sich auf „Krisenmanagement“ spezialisiert haben. Die PR-Aktivitäten für Diktatoren wie Pinochet oder Ceauşescu oder die Greenwashing-Kampagne für den Chemiemulti Union Carbide nach der Chemiekatastrophe im indischen Bhopal gehören zu den Sternstunden ihrer Skrupellosigkeit.

Aus dem ATOM-Energie-Newsletter Februar 2017

Strahlenmüll im Straßenbau - Umstrittene Experimente in Fukushima

Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported10.02.2017 

Jedes Land, das ein Atomprogramm betreibt, steht irgendwann vor dem Problem, wie man mit den enormen Mengen an radioaktivem Atommüll umgehen soll, der durch ein solches Programm produziert wird. Aber kein Land hat größere Probleme als Japan seit dem mehrfachen Super-GAU von Fukushima. Durch die Entsorgung strahlender Ernteprodukte und Dekontaminationversuche wie dem Abtragen verseuchter Erdschichten oder dem Sammeln von radioaktivem Laub fallen in den betroffenen Gebieten jedes Jahr tonnenweise radioaktive Müllberge an. Bislang sah es so aus, als gäbe es keine Möglichkeit, dieses Problem in den Griff zu bekommen, doch nun haben die japanischen Behörden Pläne vorgelegt, wie zumindest ein Teil des strahlenden Abfalls „entsorgt“ werden soll ...

Wir bitten Sie um Ihre Unterschrift!

IPPNW-Anzeige zum Fukushima-Jahrestag 2017

Einsendeschluss 5. März 2017

6 Jahre Fukushima – 31 Jahre Tschernobyl06.02.2017 

Auch in diesem Jahr wollen wir zum 11. März wieder eine ganzseitige Anzeige in einer bekannten überregionalen Zeitung veröffentlichen. Das Hauptthema unserer diesjährigen Anzeige ist der Umgang mit dem Atommüll. Der Strahlenmüll wird die uns nachfolgenden Generationen belasten. Diese hochgefährliche Erbschaft auf ein Mindestmaß zu beschränken, muss unser Ziel sein. Wir bitten Sie, die Anzeige zu unterschreiben und mit Ihrem Beitrag die ganzseitige Veröffentlichung zu ermöglichen. Die Anzeige können Sie hier unterstützen.

Aktion
Aktion
Themen und Projekte
Themen und Projekte
Nukleare Kette
Nukleare Kette
News und Kommentar
News und Kommentar

Menschenkette


Tihange – Lüttich – Maastricht – Aachen am 25. Juni 2017
Mehr Infos

Sommerakademie


2.–6. August 2017, Wolfenbüttel
Mehr Infos

Kampagne

Gundremmingen-Kampagne. Bild: ausgestrahlt

AKW Gundremmingen: Wer B sagt, muss auch C sagen. Für die Abschaltung beider Blöcke. Zur Kampagnenseite

Ansprechpartner


Henrik Paulitz
Referent für Energiepolitik
Tel. 06257-505-1707
Email: paulitz[at]ippnw.de

Fukushima-Anzeige


IPPNW-Anzeige vom 10.03.2017 in der Süddeutschen Zeitung | Danke an 2.026 UnterstützerInnen!

Materialien

Sitemap Überblick