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Aktuelles zum Thema "Atomenergie"

Pressemitteilung vom 8. Mai 2018

"Macron und Merkel müssen über Atomausstieg sprechen"

Anti-Atom-Demo zum Macron-Besuch in Aachen

Merkel und Macron auf einem European Council Meeting im Juni 2017, European Council, https://creativecommons.org/licenses/by-nc-nd/2.0/08.05.2018 

Anti-Atomkraft-Initiativen und Umweltverbände fordern von Bundeskanzlerin Angela Merkel sowie Frankreichs Präsident Emmanuel Macron anlässlich ihres Besuchs in Aachen am jetzigen Donnerstag die atomaren Risiken u. a. durch den Weiterbetrieb der Pannenreaktoren in Doel und Tihange (Belgien), aber auch in Cattenom und Fessenheim (Frankreich) auf die Tagesordnung zu setzen. Dazu wird es um 10 Uhr eine Demonstration vom Welthaus, An der Schanz 1, zum Marktplatz geben, wo Macron und Merkel zur Karlspreisverleihung erwartet werden.

Störfall im AKW Doel erfordert Konsequenzen

Brennelementexporte von Lingen nach Doel sofort stoppen!

Grafik: https://www.lingen-demo.de02.05.2018 

Anti-Atomkraft-Initiativen und Umweltverbände sind angesichts des gravierenden Störfalls im belgischen AKW Doel sowie der schleppenden und äußerst bruchstückhaften Informationspolitik des AKW-Betreibers Engie-Electrabel und der belgischen Atomaufsicht alarmiert und fordern von der belgischen Regierung die sofortige Stilllegung des Reaktors. Zugleich fordern sie von der Bundesregierung in Berlin die sofortige Einstellung aller Lieferungen von Brennelementen aus dem emsländischen Lingen sowie von angereichertem Uran aus dem westfälischen Gronau nach Belgien.

IPPNW-Pressemitteilung vom 26.04.2018

Erwägt die GroKo eine Laufzeitverlängerung von Atomkraftwerken?

Tschernobyl-Jahrestag

Chernobyl Nuclear Power Plant, Mond, Wikipedia, Creative-Commons 3.026.04.2018 

In Kürze soll im Bundeswirtschaftsministerium darüber entschieden werden, ob Atomkonzerne finanzielle Ausgleichszahlungen für den Atomausstieg erhalten oder ob es erneut zu Laufzeitverlängerungen von Atomkraftwerken kommen wird. Die Ärzteorganisation IPPNW fordert die Bundesregierung auf, den Willen der Mehrheit der Menschen in Deutschland zu respektieren und jeglichen Laufzeitverlängerungen von Atomkraftwerken eine klare Absage zu erteilen.  „Heute jährt sich die atomare Katastrophe von Tschernobyl. Sie erinnert uns daran, dass die atomare Kette - angefangen mit dem Uranabbau über den Betrieb von Atomkraftwerken und der "Endlagerung" von Atommüll bis hin zur Produktion und dem Einsatz von Atomwaffen - mit erheblichen Gefahren für Gesundheit und Leben der Menschheit verbunden ist“, erklärt der IPPNW-Vorsitzende Dr. Alex Rosen.

IPPNW-Pressemitteilung vom 13.04.2018

Fukushima: Den Worten müssen Taten folgen

IPPNW besorgt wegen Rückkehr Evakuierter in Fukushima-Region

Eine Japanerin misst die Strahlung an ihrem Haus, Foto: Ian Thomas Ash13.04.2018 

Die deutsche Sektion der Ärzteorganisation IPPNW ruft die japanische Regierung auf, die Forderungen des UN-Menschenrechtsrats zügig umzusetzen, der eine Stärkung der Rechte von Evakuierten in Fukushima gefordert hatte. „Es ist aus unserer Sicht entscheidend, dass die besonders strahlenempfindlichen Gruppen wie Schwangeren, Kinder und Menschen mit Immunschwächen oder genetischer Krebsneigung  keinen zusätzlichen Strahlendosen von mehr als 1 Millisievert pro Jahr ausgesetzt werden“, betont der Kinderarzt und IPPNW-Vorsitzende, Dr. med. Alex Rosen.

30. März 2018 um 13 Uhr

"Atomwaffen und Urananreicherung ächten!"

Auftakt der NRW-Ostermärsche in Gronau

Ostermarsch 2017 zur Gronauer Urananreicherungsanlage, 14. April 201728.03.2018 

Am Karfreitag, 30. März 2018, findet  in Gronau (Westfalen) der Auftakt der nordrhein-westfälischen Ostermärsche statt. Die überregionale Friedensdemonstration steht unter dem Motto „Atomwaffen und Urananreicherung ächten. Zivile Konfliktlösung statt Rüstungsexporte“. Um 13 Uhr beginnt am Gronauer Bahnhof die Auftaktkundgebung mit dem Liedermacher Gerd Schinkel und mit Redebeiträgen. Anschließend führt der Ostermarsch durch die Gronauer Innenstadt und dann zur Gronauer Urananreicherungsanlage (UAA) des internationalen Urenco-Konzerns. Hier findet vor dem Haupttorr der Anlage (Röntgenstraße 4) gegen 15 Uhr die Abschlusskundgebung statt. Zur Teilnahme an dem Gronauer Ostermarsch rufen 25 Initiativen, Verbände und lokale Unternehmen auf. Prominenteste Unterstützerin des Gronauer Ostermarsches ist in diesem Jahr die Musikerin Nina Hagen.

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