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Aktuelles zum Thema "Atomenergie"

IPPNW-Pressemitteilung vom 17.05.2017

Urananreicherung beenden: Keine Unterstützung der US-Atomwaffen-Produktion mit deutscher Zustimmung

Mündliche Anfrage im Bundestag: Urenco-Uran für die USA

Proteste vor dem Niederländischen Parlament gegen URENCO-Verkauf, Foto: umweltfairaendern.de17.05.2017 

Die deutsch-niederländisch-britische Atomfirma „Urenco“ sieht keine rechtlichen Hindernisse, angereichertes Uran für die Herstellung von Tritium zur Verwendung in US-amerikanischen Atomwaffen zu liefern. Das geht aus einem Bericht des US-Energieministeriums (2014) hervor. Auch das „Joint Committee“, das staatliche Überwachungsorgan über die Tätigkeiten der Urenco habe dem zugestimmt. In diesem Gremium sitzt auch die Bundesregierung – mit Veto-Recht. Die  IPPNW fordert die Bundesregierung auf, öffentlich klar zu stellen, dass Uran, das mit Urenco-Technologie hergestellt wird, nicht zur Atomwaffenproduktion verwendet wird. Zudem erneuert die Ärzteorganisation ihre Forderung, die Urananreicherung in Deutschland zu beenden.

Aus dem ATOM-Energie-Newsletter Mai 2017

Der Fall des verlorenen Schilddrüsenkarzinoms

Schilddrüsenuntersuchung an einer privaten Klinik in Japan: Foto: Ian Thomas Ash12.05.2017 

Seit Jahren kritisieren ÄrztInnen und Wissenschaftler, dass die Fukushima Medical University die gesundheitlichen Folge der Atomkatastrophe von Fukushima  bewusst herunterspielt. Nun hat ein außergewöhnlicher Fall von Schilddrüsenkrebs neue Fragen aufgeworfen.

Aus dem ATOM-Energie-Newsletter Mai 2017

Waldbrände in Fukushima

von רונית בן צבי בת משפחה (Eigenes Werk) [CC BY-SA 3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via Wikimedia Commons12.05.2017 

Seit mehr als 6 Jahren leben die Menschen in Japan mit den Folgen der Atomkatastrophe von Fukushima. Durch Trockenheit und starke Windböen ist nun eine weitere, bislang wohl unterschätzte Gefahr hinzugekommen: Waldbrände in radioaktiv kontaminierten Regionen rund um die AKW-Ruinen.

Pfefferminzdragees und Katastrophenschutz

Atomkraftgegner fordern komplette Stilllegung von Gundremmingen 2017

"Wer B sagt, muss auch C sagen!"

Kampagne: AKW Gundremmingen – Wer B sagt, muss auch C sagen!, Grafik: ausgestrahlt.de11.05.2017 

Mit einer Kampagne unter dem Motto "Wer B sagt, muss auch C sagen!" fordern Atomkraftgegner die vollständige Stilllegung des Atomkraftwerks Gundremmingen im Jahr 2017. Blcok A der Anlage musste schon 1977 nach einem schweren Störfall endgültig stillgelegt werden. Ende 2017 soll nun Block B der Siedewasserreaktoranlage stillgelegt werden, während RWE und E.On Block C noch bis Ende 2021 weiterbetreiben wollen. Kritiker halten den Siedewasserreaktor für hochgradig gefährlich und verlangen die sofortige Stilllegung.

Anti-Atom-Menschenkette Aachen-Tihange

Quelle: Kettenreaktion Tihange11.05.2017 

Am Sonntag, den 25. Juni 2017, findet im Dreiländereck von Deutschland, Belgien und den Niederlanden eine internationale Anti-Atom-Protestaktion statt: Mit einer tri-nationalen, 90 Kilometer langen Menschenkette von Tihange über Lüttich und Maastricht nach Aachen wollen zehntausende Menschen Hand in Hand für die sofortige Abschaltung der Atomkraftwerke Tihange-2 und Doel-3 demonstrieren.

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