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Aktuelles zum Thema "Atomenergie"

Pressemitteilung vom 29.06.2017

"NRW-Ministerpräsident Laschet muss jetzt handeln"

Uranexporte von Lingen und Gronau nach Tihange und Doel: Atomkraftgegner erwarten Druck auf Bundesregierung

Mitglieder der IPPNW Aachen bei der Menschenkette am 25. Juni 2017, Foto: IPPNW29.06.2017 

Anti-Atomkraft-Initiativen sowie der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) und die Ärzteorganisation IPNNW erwarten vom neuen NRW-Ministerpräsidenten und stellvertretenden CDU-Bundesvorsitzenden Armin Laschet, dass er seinen Worten Taten folgen lässt und sich in Berlin für einen sofortigen Exportstopp deutscher Brennelemente aus Lingen und von angereichertem Uran aus Gronau zu den Pannenreaktoren nach Tihange und Doel einsetzt.

Aus dem IPPNW-Forum 149/2017

Der Weg für einen Exportstopp ist frei

Brennelemente-Lieferungen aus Lingen in die grenznahen Pannenreaktoren sind rechtlich zweifelhaft

Foto: von Pay Numrich (Pay Numrich; feinfrisch.net) [CC BY-SA 3.0 de (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0/de/deed.en)], via Wikimedia Commons06.06.2017 

Die Brennelementefabrik in Lingen gehört einer Tochterfirma des französischen Konzerns Areva und hat genau wie die Urananreicherungsanlage von Urenco in Gronau eine zeitlich unbefristete Betriebserlaubnis – trotz deutschem Atomausstieg. Beide Betriebe exportieren ihr gefährliches Gut in alle Welt. Aktuelle Medienaufmerksamkeit findet die Brennelementefabrik Lingen, weil von hier aus die grenznahen Atomkraftwerke Tihange, Doel, Fessenheim und Cattenom beliefert werden, die nachgewiesene hohe Sicherheitsmängel aufweisen.

IPPNW-Pressemitteilung vom 31.05.2017

Deutscher Ärztetag warnt vor Verharmlosung möglicher Strahlenschäden

Freimessung nach AKW-Rückbau und -Abriss

Das ehemalige DDR-AKW Lubmin soll nach dem Willen der bundeseigenen EWN aus Kostengründen bis 2028 abgerissen werden, anstatt wie vorher geplant 50 Jahre abzuklingen. Foto: IPPNW31.05.2017 

Die Delegierten des 120. Deutschen Ärztetages 2017 haben anlässlich des deutschen Ärztetages in Freiburg vor der Verharmlosung möglicher Strahlenschäden durch die geplante Verteilung von gering radioaktivem Restmüll aus dem Abriss von Atomkraftwerken gewarnt. Damit stellt sich die deutsche Ärzteschaft hinter die Position der IPPNW zum AKW-Rückbau und -Abriss, nachdem sich im vergangenen Herbst bereits die Landesärztekammer Baden-Württemberg in einer Entschließung gegen das geltende Verfahren zur Freimessung ausgesprochen hatte.

IPPNW-Pressemitteilung vom 17.05.2017

Urananreicherung beenden: Keine Unterstützung der US-Atomwaffen-Produktion mit deutscher Zustimmung

Mündliche Anfrage im Bundestag: Urenco-Uran für die USA

Proteste vor dem Niederländischen Parlament gegen URENCO-Verkauf, Foto: umweltfairaendern.de17.05.2017 

Die deutsch-niederländisch-britische Atomfirma „Urenco“ sieht keine rechtlichen Hindernisse, angereichertes Uran für die Herstellung von Tritium zur Verwendung in US-amerikanischen Atomwaffen zu liefern. Das geht aus einem Bericht des US-Energieministeriums (2014) hervor. Auch das „Joint Committee“, das staatliche Überwachungsorgan über die Tätigkeiten der Urenco habe dem zugestimmt. In diesem Gremium sitzt auch die Bundesregierung – mit Veto-Recht. Die  IPPNW fordert die Bundesregierung auf, öffentlich klar zu stellen, dass Uran, das mit Urenco-Technologie hergestellt wird, nicht zur Atomwaffenproduktion verwendet wird. Zudem erneuert die Ärzteorganisation ihre Forderung, die Urananreicherung in Deutschland zu beenden.

Aus dem ATOM-Energie-Newsletter Mai 2017

Der Fall des verlorenen Schilddrüsenkarzinoms

Schilddrüsenuntersuchung an einer privaten Klinik in Japan: Foto: Ian Thomas Ash12.05.2017 

Seit Jahren kritisieren ÄrztInnen und Wissenschaftler, dass die Fukushima Medical University die gesundheitlichen Folge der Atomkatastrophe von Fukushima  bewusst herunterspielt. Nun hat ein außergewöhnlicher Fall von Schilddrüsenkrebs neue Fragen aufgeworfen.

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