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Aktuelles zum Thema "Atomenergie"

Risiko Tihange und Doel

Foto: Atomkraftwerk Tihange. By Maarten Sepp [CC BY-SA 3.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via Wikimedia Commons06.11.2018 

„Deutsche Studie: Belgische AKW sind sicher“ - Mit dieser Schlagzeile auf der Titelseite überraschte die Aachener Nachrichten ihre Leser am 9. Juli 2018 [1]. Es geht um die beiden belgischen Atomkraftwerke Tihange 2 und Doel 3. Bei ihnen wurden 2012 erstmalig Risse in Schmiederingen des Reaktordruckbehälters nachgewiesen. Bei weiteren Untersuchungen wurde 2015 eine deutlich höhere Anzahl von Rissen mit einer deutlich größeren Ausdehnung entdeckt . Nach Ansicht der belgischen Atomaufsichtsbehörde handelt es sich um „Wasserstoff-Flockenrisse“, die bei der Herstellung entstanden seien.

Highlights des Internationalen Uranium Film Festivals in Berlin 2018

Drei Gelbe Einstein-Trophäen für atomare Filme und Persönlichkeiten

PPNW-Hibakusha-Ausstellung beim International Uranium Film Festival in Berlin 2018, Foto: International Film Festival15.10.2018 

Das 7. Internationale Film Festival in Berlin endete vergangenen Sonntag, 14. Oktober 2018 im Zeiss-Großplanetarium mit Filmemachern und Gästen aus Schottland, England, Japan, Portugal und den Marshall-Inseln. Das in der Welt einzigartig Filmfest zum Thema Atomkraft vergab in diesem Jahr in Berlin drei Filmpreise, einen Ehrenpreis und mehrere besondere Erwähnungen.

IPPNW-Pressemitteilung vom 10.10.2018

Eine Weltkarte atomarer Verwüstung

IPPNW launcht Homepage „Hibakusha weltweit“

www.hibakusha-weltweit.de10.10.2018 

Die Ärzteorganisation IPPNW hat eine interaktive Karte zu den weltweiten Gesundheits- und Umweltfolgen der nuklearen Kette veröffentlicht. Unter www.hibakusha-weltweit.de (deutsch) und www.hibakusha-worldwide.org (englisch) können sich Interessierte über Orte auf der ganzen Welt informieren, an denen sich die katastrophalen Folgen der nuklearen Kette für Mensch und Umwelt exemplarisch zeigen. Es gibt Informationen über die atomaren Katastrophen von Tschernobyl und Fukushima, über die Folgen für Anwohner*innen ehemaliger Atomwaffentestgebiete sowie über die Gesundheitsrisiken für Menschen in der Umgebung von Uranbergwerken oder durch den Einsatz von Uranmunition.

Pressemitteilung der Aktionsgruppe Gesundes Klima

Gesundheitsaktivist*innen fordern sofortigen Stopp der Räumungen im Hambacher Forst

Foto: Aktionsgruppe Gesundes Klima der Kritischen Mediziner*innen13.09.2018 

"Kohleausstieg ist die beste Medizin" - ein Banner mit dieser Aufschrift haben Gesundheitsaktivist*innen der AG Gesundes Klima der Kritischen Mediziner*innen im Hambacher Forst entrollt. Sie zeigen damit ihre Solidarität mit der dortigen Waldbesetzung und fordern einen sofortigen Stopp der Räumungen, die schon über mehrere Wochen von der Polizei in Großeinsätzen durchgeführt werden. Der Energiekonzern RWE will den letzten Teil des uralten Biotops roden, um den Tagebau Hambach zu vergrößern, während in Berlin die s.g. "Kohlekommission" über den Kohleausstieg berät.

Vor 20 Jahren

Die Anfänge der Biblis-Klage

Pressekonferenz zum Auftakt der Biblis-Klage der IPPNW, Foto: IPPNW13.09.2018 

Aktuell erleben wir, wie den Atomkonzernen der Atomausstieg mit Milliardenbeträgen vergoldet wird. Schon vor 20 Jahren erlebte die Öffentlichkeit, wie die Atomindustrie ein demokratisches Wahlergebnis konterkarierte, um weiterhin extrem viel Geld zu Lasten der Stromkund*innen zu verdienen: Eine mit dem Versprechen eines schnellen Atomausstiegs 1998 gewählte rot-grüne Bundesregierung willigte im Sommer 2000 in einen "Atomkonsens" ein, der den langjährigen Weiterbetrieb selbst der ältesten deutschen Atomkraftwerke ermöglichte. In dieser Situation entstand in der Ärzteorganisation IPPNW die Überlegung, mit einer Musterklage zum Ausstieg aus der Atomenergie beizutragen. Die Vorbereitungen für die Biblis-Klage liefen an ...

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