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Aktuelles zum Thema "Atomenergie"

Pressemitteilung

Atomstrom klimafreundlich? Der globale Süden sagt nein

Einladung des Anti-Atombündnisses "Don't nuke the climate"

Türkische Umweltaktivisten zeigen die Ausstellung "Hibakusha Weltweit" in Kırklareli, Foto: Pinar Demircan 201701.11.2017 

Die Lösungen für die Klimakrise sind eindeutig: Ein schneller, gerechter Übergang zu einem Energiesystem ohne Atomkraft und Kohlenstoff. Das gilt nicht nur für Deutschland, sondern weltweit. Obwohl Atomenergie nachweislich weder klimafreundlich noch wettbewerbsfähig ist, versuchen weltweit operierende Atomkonzerne  Gelder aus dem Green Climate Fund des UNFCCC  für ihre Atomprojekte in den Ländern des globalen Südens zu bekommen. Wir haben Vertreter aus verschiedenen Ländern des globalen Südens eingeladen. Sie werden auf unserer Pressekonferenz und auf dem „People’s Climate Summit“ über den Widerstand ihrer Bevölkerungen gegen Kohle- und Atom berichten.  

Pressemitteilung

Keine Kohle. Kein Atom. Dem Klimawandel begegnen.

Don't nuke the climate: Informationsveranstaltung am 3.11.2017 in Bonn

Don't nuke the climate - Klimademo in Bonn. Bild: DNTC30.10.2017 

"Don't Nuke the Climate" – die Kampagne informiert am 3. November 2017 in Bonn mit einer Pressekonferenz zur Kampagne, Workshops, Veranstaltungen, Aktionen zum Weltklimagipfel.

Die Atomindustrie drängt in den Green Climate Fund, mit der Fake- News, Atomkraft sei dazu geeignet, dem Klimawandel zu begegnen. Der Green Climate Fund wird mit 100 Milliarden US- Dollar jährlich ausgestattet. Er soll seine Mittel je hälftig für die Anpassung an den Klimawandel und für Emissionsminderungen ausgeben, und innerhalb des Fensters für Anpassung ist wiederum die Hälfte der Mittel für die ärmsten und vom Klimawandel am stärksten bedrohten Länder reserviert.

Atomkraftwerk Kashiwazaki-Kariwa

Siedewasserreaktoren der 3. Generation in Japan

Von flickr user Hideyuki Kamon; crops and changes by user:JD [CC BY-SA 2.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/2.0)], via Wikimedia Commons18.10.2017 

Im Oktober 2017 hat die japanische Atomregulierungsbehörde grünes Licht für die Wiederinbetriebnahme von zwei Blöcken im weltgrößten Atomkraftwerk Kashiwazaki-Kariwa gegeben. Bei den Blöcken 6 und 7 handelt es sich um Siedewasserreaktoren der 3. Generation, um Anlagen vom Typ „Advanced Boiling Water Reactor”. Der Reaktortyp weist schwerwiegende Sicherheitsmängel auf.

Endlagersuche in der Schweiz

10.10.2017 

Die Suche nach einem „Endlager“ für den Atommüll ist in der Schweiz etwas weiter vorangeschritten als in Deutschland. Als potenzielles Wirtsgestein für ein geologisches Tiefenlager konzentriert man sich in der Schweiz auf tonreiche Gesteine. In bis zu 22 Gemeinden in drei Regionen könnte es bald Erkundungsbohrungen geben.

Aktuelle Entwicklungen der Atomindustrie

AKW Oskarshamn-1, im Juni 2017 stillgelegt, By Pimvantend (Own work) [CC BY-SA 3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via Wikimedia Commons21.09.2017 

Der Bericht “The World Nuclear Industry Status Report 2017” liefert aktuelle Daten und Trends bei der Entwicklung der Atomindustrie. Die folgende Übersicht gibt einige der relevantesten Ergebnisse dieser Arbeit wieder.

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