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Aktuelles zum Thema "Atomenergie"

Pressemitteilung vom 9.01.2019

40 Jahre sind genug: Brennelementefabrik Lingen stilllegen!

19. Januar: Anti-Atomkraft-Demo in Lingen

Demonstration gegen Brennelementefabrik Lingen, Foto: Christian Burchert09.01.2019 

Mehrere regionale Anti-Atomkraft-Initiativen sowie der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU), Robin Wood und die Ärzteorganisation IPPNW rufen für Samstag, 19. Januar 2019, unter dem Motto "40 Jahre sind genug – Brennelementefabrik Lingen stilllegen!" zu einer Demonstration in Lingen auf. Anlass sind der 40. Jahrestag der Inbetriebnahme der bundesweit einzigen Brennelementefab­rik direkt am 19. Januar sowie der gravierende Brand in der Brennelementefabrik Anfang Dezember. Auftakt der Demo ist mit einer Kundgebung um 13 Uhr am Bahnhof Lingen, es folgt ein Demozug durch die Innenstadt zum Alten Rathaus auf dem Marktplatz.

Röntgenstörstrahlung

Pilotstudie zur Vererbung von Strahlenschäden

Foto: Atommülllager Gorleben, By Siegfried Wessler (Own work) [CC BY-SA 3.0 (http://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via Wikimedia Commons08.01.2019 

Eine Pilotstudie der Berliner Universitätsklinik Charité belegt eine mögliche Vererbbarkeit klinisch relevanter Mutationen infolge von ionisierender Strahlung. Hintergrund ist die einst hohe „Röntgenstörstrahlung“ alter Radaranlagen bei der Bundeswehr und der Nationalen Volksarmee der DDR. Bei „Radarsoldaten“ der Bundesmarine, die vor Jahrzehnten beispielsweise mit dem Radargerät SGR-103 zu tun hatten, lag die Strahlenbelastung während der Dienstzeit bei bis zu 400 mSv/h. Die Kinder und Enkel früherer Radarsoldaten zeigen teilweise gesundheitliche Schäden.

IPPNW-Pressemitteilung vom 20.12.2018

UN-Unterstützung für die Atomindustrie?

Klimakonferenz in Katowice

Aktivist*innen von „Don’t nuke the climate“ überreichen am 12.12.2018 in Katowice mehrere tausend Unterschriften an die deutsche Bundesumweltministerin Svenja Schulze. www.dont-nuke-the-climate.org20.12.2018 

Die Ärzteorganisation IPPNW ist besorgt, dass die Nutzung der Atomenergie das zentrale Thema eines „Side Events“ auf der UN-Klimakonferenz in Katowice 2018 (COP24) war. Getragen u.a. vom Umweltprogramm der Vereinten Nationen (UNEP), der Weltorganisation für Meteorologie (WMO) und der Wirtschaftskommission für Europa der Vereinten Nationen (UNECE) diskutierte die Internationale Atomenergie Organisation (IAEA) am 5. Dezember 2018 auf dem Klimagipfel über die Atomenergie. Die Diskutanten beriefen sich dabei insbesondere auf das 7. Ziel für nachhaltige Entwicklung, wonach der „Zugang zu bezahlbarer, verlässlicher, nachhaltiger und zeitgemäßer Energie für alle“ zu sichern ist.

Gemeinsame Pressemitteilung vom 21.11.2018

Gemeinsamer Appell an Bundesländer: Export-Verbot für Brennelemente beschließen

Trinationale Menschenkette von Tihange über Lüttich und Maastricht nach Aachen am 25. Juni 2017. Foto: IPPNW21.11.2018 

Ein breites Bündnis aus Umweltverbänden und Anti-Atomkraft-Initiativen fordert die Regierungen der Länder dazu auf, am Freitag einem Bundesrats-Antrag zuzustimmen, der einen Exportstopp von Brennelementen an grenznahe Atomkraftwerke (AKW) fordert. Die Organisationen begrüßen den von Baden-Württemberg eingebrachten Antrag und richten ihre Forderung insbesondere an die nordrhein-westfälische Landesregierung, die im Vorfeld angekündigt hat, den Antrag abzulehnen.

IPPNW-Pressemitteilung vom 15.11.2018

IPPNW begrüßt Bundesrats-Initiative gegen Brennelemente-Export

Bundesratsinitiative des Landes Baden-Württemberg

Unterschriftenübergabe von 120.000 Unterschriften für einen Stopp der Brennelementelieferungen an Belgien an die Umweltministerin, Foto: umweltinstitut.org15.11.2018 

Die Ärzteorganisation IPPNW begrüßt die Bundesratsinitiative Baden-Württembergs, die Lieferung von Brennelementen ins Ausland zu verbieten und fordert die Landesregierungen zur Zustimmung auf. Der Entschließungsantrag, der am 23. November 2018 im Bundesrat beraten wird, zielt auf die Vervollständigung des Atomausstiegs in Deutschland, denn noch immer wird im nordrhein-westfälischen Gronau Uran angereichert, noch immer werden in Lingen Brennelemente unter anderem für den Export gefertigt.

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