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Aktuelles zum Thema "Atomenergie"

Pressemitteilung vom 29.08.2018

Protest gegen Verharmlosung der AKW-Risiken

Mahnwache vor Bundesumweltministerium Bonn, Unterschriftenübergabe Berlin

Foto: Atomkraftwerk Tihange. By Maarten Sepp [CC BY-SA 3.0 (https://creativecommons.org/licenses/by-sa/3.0)], via Wikimedia Commons29.08.2018 

Für den morgigen Donnerstag, 30. August 2018, rufen mehrere Anti-Atomkraft-Initiativen und Umweltverbände zu einer Mahnwache um 17 Uhr vor dem Eingang des Bundesumweltministeriums (BMU) am Robert-Schuman-Platz 3 in Bonn auf. Anlass ist die verharmlosende Reaktion des BMU auf eine fragwürdige Stellungnahme der Reaktorsicherheitskommission (RSK) zu den beiden belgischen Pannen-AKW Tihange 2 und Doel 3. Das BMU hatte dazu unbegründet verlauten lassen, dass die beiden Reaktoren trotz tausender Risse im Druckbehälter angeblich sicher zu betreiben seien.

Pressemitteilung vom 20.08.2018

RWE lehnt bei Gesprächen den Ausstieg aus Urananreicherung strikt ab

Initiativen und Verbände fordern sofortige Schließung von Urenco

Anti-Atom-Initiativen fordern von RWE die sofortige Schließung von Urenco, Foto: Arbeitskreis Umwelt (AKU) Schüttorf20.08.2018 

33 Jahre nach der Inbetriebnahme der bundesweit einzigen Urananreicherungsanlage (UAA) in Gronau (15. August 1985) hat im RWE-Tower in Essen erstmalig ein Gespräch zwischen RWE, dem Geschäftsführer von Urenco Deutschland und Anti-Atomkraft-Initiativen sowie Umweltverbänden stattgefunden. In scharfer Form kritisieren die Verbände und Initiativen, dass die RWE-Spitze am unbefristeten Weiterbetrieb der umstrittenen Uranfabrik in Gronau festhält. 

Pressemitteilung vom 16.08.2018

Anti-Atom-Initiativen und Umweltverbände fordern Ende der Urananreicherung

Nach jahrelangen Protesten heute erstmals Gespräch im RWE-Tower

Mahnwache am 13.08.2018 vor der Brennelementefabrik in Lingen, Foto: BBU16.08.2018 

Nach jahrelangen Protesten von Atomkraftgegnern und Umweltverbänden gegen die Beteiligung von RWE und EON an Urenco hat RWE für heute Nachmittag erstmals zu Gesprächen über die Urananreicherung im westfälischen Gronau in den RWE-Tower nach Essen eingeladen. An dem Treffen werden Anti-Atomkraft-Initiativen, die Ärzteorganisation IPPNW und ICAN Deutschland teilnehmen. Im besonderen Fokus der Gespräche stehen die Zukunft Urencos und der Urananreicherung in Gronau, der Urenco-Atommüll, die Gefahren der zahlreichen Urantransporte sowie die mutmaßliche Unterstützung des Atomwaffenprogramms der USA durch Urenco und die völlig unklare Entsorgung des Gronauer Uranmülls.

Pressemitteilung vom 3.08.2018

Offener Brief: Belgische Rissereaktoren bleiben brandgefährlich

RSK-Stellungnahme für Entwarnung ungeeignet

Luftbild des AKWs Doel. Bild: Wwuyts, Creative Commons 3.003.08.2018 

Aus Sicht zahlreicher Initiativen und Verbände gibt es bezüglich der belgischen Rissereaktoren Tihange 2 und Doel 3 keinerlei Grund zur Entwarnung. In einem Offenen Brief an Bundesumweltministerin Svenja Schulze und die MinisterpräsidentInnen von Niedersachsen, Nordrhein-Westfalen und Rheinland-Pfalz stellen sie fest, dass es sich bei der zuletzt von der Reaktor-Sicherheitskommission (RSK) vorgelegten Stellungnahme um keinen Sicherheitsnachweis handelt.

Pressemitteilung vom 19. Juli 2018

Neue Kritik an RSK-Befangenheit zu Tihange/Doel

Atomkraftgegner entsetzt über Umweltministerin Schulze

Lingen-Demonstrationn am 9. Juni 2018, Peter de Vos19.07.2018 

Anti-Atomkraft-Initiativen aus NRW und Niedersachsen, der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU), die Ärzteorganisation IPPNW sowie der Naturschutzbund Nordrhein-Westfalen (NABU) sind entsetzt über die abwiegelnde Reaktion aus dem Bundesumweltministerium angesichts der Tatsache, dass Mitarbeiter Atomkonzerns EDF-Framatome an der Stellungnahme der Reaktorsicherheitskommission (RSK) zur angeblichen "Sicherheit" der beiden Pannenreaktoren beteiligt waren. EDF-Framatome ist auch an den belgischen Reaktorstandorten Tihange und Doel stark engagiert und Miteigentümerin der Reaktoren.

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