Atomenergie

Atomenergie ist ursprünglich ein reines Beiprodukt der Atomwaffenherstellung gewesen und bleibt bis heute von der militärischen Nutzung nicht zu trennen. Es ist eine Energieform, die das Gegenteil von nachhaltig ist: Zwei Generationen erzeugen Strom, die anfallenden Abfälle bleiben auf Jahrtausende radioaktiv. Die IPPNW beschäftigt sich mit den gesundheitlichen Folgen jeglicher radioaktiven Strahlung, ob aus der alltäglichen Nutzung von Atomenergie oder aus den Folgen von Atomkatastrophen und Atomwaffentests und anderen militärischen Anwendungen, wie atomgetriebene U-Boote. Wir arbeiten aus pazifistischer Überzeugung für eine gesunde, klima- und zukunftsverträgliche Energieversorgung aus 100% erneuerbaren Energien.

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Aktuelles zum Thema "Atomenergie"

IPPNW-Pressemitteilung vom 10. Dezember 2021

Kein grünes Label für Frankreichs Atomwaffenprogramm!

Bundeskanzler Olaf Scholz in Brüssel und Paris

10.12.2021 Der heutige Staatsbesuch von Bundeskanzler Olaf Scholz in Paris und Brüssel ist überschattet von der bevorstehenden Entscheidung zur EU-Taxonomie. Anlässlich des Treffens mit Frankreichs Präsident Emmanuel Macron, fordert die ärztliche Friedensorganisation klare Worte von Olaf Scholz gegen die Einstufung von Erdgas und Atomenergie als „nachhaltige“ Energieträger auf EU-Ebene.

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Pressemitteilung vom 01. Dezember 2021

Anti-Atom- und Klimainitiativen gratulieren: Vladimir Slivyak erhält heute Alternativen Nobelpreis

Deutsch-russ. Kundgebung an Uranfabrik Grona: Sonntag, 05. Dezember 2021, 13 Uhr - "Arbeit von russischer Umweltorganisation vorbildlich" - Laudatio von Luisa Neubauer

01.12.2021 Anti-Atomkraft-Initiativen aus dem Münsterland und Emsland sowie das Netzwerk "Datteln IV stoppen wir", der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz und die Ärzt*innenorganisation IPPNW gratulieren dem russischen Umweltschützer Vladimir Slivyak, dem heute in Stockholm zusammen mit drei weiteren Persönlichkeiten der Alternative Nobelpreis verliehen wird. Die Laudatio hält die deutsche Klimaaktivistin Luisa Neubauer.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 18. November 2021

Atomenergie und Erdgas stoppen das Erreichen der Klimaziele

Breites Bündnis fordert Olaf Scholz zum Handeln auf

18.11.2021 Ein breites Bündnis aus zivilgesellschaftlichen Organisationen protestiert heute vor der SPD Parteizentrale gegen die Pläne der EU-Kommission, Atomenergie und Erdgas als nachhaltige Investition zum Erreichen der Klimaziele in Europa einzustufen. Der Appell richtet sich an den künftigen Bundeskanzler Olaf Scholz. Hintergrund ist die Ankündigung von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen, noch in diesem Jahr über die Einstufung der Energieträger entscheiden zu wollen. Erst am Montag hatten sich 129 Organisationen aus ganz Europa in einem offenen Brief an Olaf Scholz gewandt, damit er Deutschlands Veto in der Frage bekräftigt.

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IPPNW auf der COP-26

Klimakonferenz in Glasgow - ein Kurzbericht

Zum ersten mal war die IPPNW mit drei Vertreter:innen vor Ort

15.11.2021

Auf der diesjährigen Weltklimakonferenz in Glasgow war die IPPNW Deutschland erstmals mit drei Vertreter:innen anwesend. Dank der Zusammenarbeit im Bündnis Don’t Nuke The Climate und dem Nuclear Information and Resource Service (NIRS), bekam Angelika Claußen offiziellen Zugang zur Klimakonferenz, und setzte auf verschiedenen Pressekonferenzen Akzente zur Arbeit der IPPNW. Dabei bildeten vor allem der CO2 Stiefelabdruck des Militärs, sowie die zivil-militärischen Verbindungen der Atomenergie die Hauptbotschaften.

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Ankündigung von AKW-Neubauten

Macrons durchschaubares Spiel

Eine kurze Analyse der Ankündigungen des französischen Präsidents

15.11.2021 Atomenergie deckt, so hört man oft, drei Viertel des französischen Strombedarfs. Tatsächlich ist der Anteil der Atomenergie im französischen Strommix 2020 aber ‚nur noch‘ 67,1% gewesen, also knapp zwei Drittel. Für die einen mag dieser Unterschied marginal sein, für ein Land das so sehr auf Atomenergie setzt, ist dieser Rückgang aber beachtlich.

In einer TV-Ansprache am 9. November hat der französische Präsident fast nebenbei angekündigt, dass er sechs neue Reaktoren bauen möchte. Tatsächlich scheint Atomenergie zu einem wahlkampfprägenden Thema zu werden. So häufen sich in den letzten Wochen die Äußerungen der französischen Präsidentschaftsanwärter:innen zur Atomenergie. Insbesondere die Kandidat*innen Mitte und Rechts des politischen Spektrums überbieten sich mit realitätsfernen Fantasiezahlen, sprechen von drei bis zehn neuen Reaktoren.

Auch wenn auf dem gerade zu Ende gegangenen Weltklimagipfel vollmundige Ankündigungen gemacht wurden, klar ist: mit Klimaschutz hat das alles nichts zu tun.

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Fukushima-Anzeige


11 Jahre Fukushima - 36 Jahre Tschernobyl
Die Anzeige erschien am 11. März 2022 in der Süddeutschen Zeitung, Vielen Dank an 2.372 Unterstützer*innen!

Ansprechpartner



Paul-Marie Manière
Referent Atomausstieg, Energiewende und Klima
Tel.
030 698074-20
E-Mail: maniere[AT]ippnw.de

Ewald Feige
Vertretung Atomausstieg, Energiewende und Klima
Tel. 030 698074-11
E-Mail: feige[AT]ippnw.de

Materialien

Forum 169. Foto: Paul Lovis Dorfmann / Campact
IPPNW-Forum 169: "Greenwashing von Atomkraft – Ein Super-GAU für die Energiewende"
auf ISSUU lesen

IPPNW-Information: Radioaktive „Niedrigstrahlung“. Ein Blick auf die Fakten (PDF)

IPPNW Forum: 10 Jahre Leben mit Fukushima
IPPNW-Forum "10 Jahre Leben mit Fukushima": 
auf isssuu.com lesen

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