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Aktuelles zum Thema "Atomenergie"

IPPNW-Pressemitteilung vom 25.03.2019

“Tokyo 2020 - The Radioactive Olympics”

Internationale Informations-Kampagne zu den Olympischen Spielen in Japan

25.03.2019 Morgen in einem Jahr, am 26. März 2020, beginnt der olympische Fackellauf in der japanischen Präfektur Fukushima. Dies nimmt die Ärzteorganisation IPPNW gemeinsam mit Anti-Atom-Initiativen aus Deutschland, der Schweiz, Frankreich und insbesondere auch aus Japan zum Anlass, eine internationale Informations-Kampagne zu den Olympischen Spielen in Japan zu starten. Unter dem Slogan “Tokyo 2020 - The Radioactive Olympics” soll auf die Strahlenbelastung in Japan aufgrund der Atomkatastrophe von Fukushima aufmerksam gemacht werden. „Wir sorgen uns um die gesundheitlichen Folgen der radioaktiven Kontamination. Dies gilt insbesondere für Menschen mit erhöhter Strahlensensibilität, für Schwangere und Kinder“, so der IPPNW-Vorsitzende, Dr. Alex Rosen.

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Pressemitteilung vom 21.03.2019

Versuchte Urenco-Umfeld Bundestag zu täuschen?

Urananreicherer setzt auf Expansion in zivil-militärischem Bereich

21.03.2019 Regionale Anti-Atomkraft-Initiativen, der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) und die internationale Ärzteorganisation IPPNW reagieren empört auf die heute veröffentlichten Recherchen der taz. Im Oktober 2018 soll aus dem direkten Umfeld des Gronauer Urananreicherers Urenco versucht worden sein, die Abgeordneten des Umweltausschusses des Bundestags mit einem Schreiben zu täuschen, um das sehr magere friedenspolitische Ansehen der Urenco aufzupolieren und das Ansehen der Friedensnobelpreisträgerin ICAN zu diskreditieren. Die "dubiose Stellungnahme" (taz) enthält anscheinend in weiten Teilen falsche Angaben.

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13.03.2019 Die so genannte Kohlekommission der Bundesregierung empfiehlt in ihrem Abschlussbericht vom Januar 2019 einen schrittweisen Ausstieg aus der Kohleverstromung. Das letzte Kohlekraftwerk in Deutschland soll demnach spätestens 2038 vom Netz gehen. Anstelle von Kohle und Atom soll sich die Stromversorgung Deutschlands künftig auf Erdgas und erneuerbare Energien sowie vermutlich auf Stromimporte stützen. Dies umzusetzen, stellt eine große Herausforderung dar.

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13.03.2019 Eine Studie im Auftrag des baden-württembergischen Ministeriums für Umwelt, Klima und Energiewirtschaft vom Dezember 2018 zeigt: Vor Jahren schon kurzfristig befürchtete Stromversorgungsengpässe werden bis 2025 vor allem deswegen nicht mehr erwartet, weil der Kraftwerkspark in den Nachbarländern weniger stark - als noch vor Jahren angenommen - dezimiert wird. Das liegt insbesondere am längeren Betrieb von Atomkraftwerken in Frankreich und einer längeren Betriebsdauer der Kohlekraftwerke in Polen. Das aber heißt: Der Atom- und Kohleausstieg und somit die „Energiewende“ in Deutschland wird durch vermehrte Atom- und Kohlestromimporte konterkariert.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 7.03.2019

15-faches Risiko für Schilddrüsenkrebs

8 Jahre Super-GAU von Fukushima

07.03.2019 Acht Jahre nach der Atomkatastrophe von Fukushima haben Japaner, die in der Präfektur Kinder waren als sich der Super-GAU ereignete, ein mindestens 15-faches Risiko, an Schilddrüsenkrebs zu erkranken. Darauf weist die Ärzteorganisation IPPNW anlässlich des achten Jahrestages der atomaren Katastrophe hin. Laut der Datenbank des Japanischen Krebsregisters betrug die Neuerkrankungsrate von kindlichem Schilddrüsenkrebs in Japan vor der Atomkatastrophe rund 0,35 pro 100.000 Kinder pro Jahr. Bei einer Bevölkerung von rund 360.000 Kindern wären in der Präfektur Fukushima somit ca. eine einzige Neuerkrankung pro Jahr zu erwarten gewesen, also etwa acht Neuerkrankungen seit Beginn der Atomkatastrophe im März 2011.

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