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Aktuelles zum Thema "Atomenergie"

Pressemitteilung vom 25.10.2019

Russische und deutsche Atomkraftgegner protestieren gemeinsam

"Uranmüllexport von Gronau nach Russland sofort stoppen"

25.10.2019 Russische und deutsche Anti-Atomkraft-Initiativen und Umweltverbände lehnen gemeinsam die Fortführung der jetzt bekannt gewordenen Uranmüllexporte von der Urananreicherungsanlage (UAA) im westfälischen Gronau zur russischen Atomanlage Novouralsk am Ural ab. Sie kündigten heute in Moskau, im Münsterland, in Berlin und im Wendland gemeinsam neue Proteste an. Schon für den kommenden Montag, 28. Oktober, erwarten sie am Vormittag einen neuen Uranzug mit 600 t abgereichertem Uranhexafluorid (UF6), der sich von Gronau aus über Burgsteinfurt, Münster und Hamm auf die Fahrt zum Hafen in Amsterdam macht und dort nach St. Petersburg verschifft werden soll. Zahlreiche Transportwaggons wurden bereits auf dem Gelände der UAA Gronau gesichtet. Die UAA Gronau wird vom Urenco-Konzern betrieben, der zu einem Drittel RWE und EON gehört.

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Pressemitteilung vom 4.10.2019

Klimakrise: Atomkraft - kein Klimaretter

Atomkraft bildet den Treibstoff für die alten und die neuen Atomwaffen

04.10.2019 Aus Anlass der am kommenden Montag beginnenden Konferenz der Internationalen Atomenergiebehörde IAEO in Wien, bei der die Rolle der Atomenergie für die Eingrenzung des Klimawandels beraten werden soll, veranstaltet Global 2000 mit dem internationalen Antiatombündnis „Don’t nuke the climate“, am 7. Oktober 2019 eine Protestaktion und eine Gegenkonferenz.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 1.10.2019

Deutschland kauft 190 Millionen Jodtabletten - IPPNW fordert Vorverteilung

Für den Fall einer Atomkatastrophe

01.10.2019 Durch die kürzlich von der Bundesregierung vollzogenen Aufstockung der dezentralen Bestände an hochdosierten Jodtabletten für den Fall einer Atomkatastrophe sieht die IPPNW ihre langjährigen Forderungen zur Risikovorsorge teilweise erfüllt. Die Ärzteorganisation fordert zusätzlich jedoch eine Vorverteilung der Tabletten an die Bevölkerung.

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17.09.2019 Mit zwei Verordnungen treibt der Bund die Standortsuche für ein atomares Endlager weiter voran. Die erste Verordnung legt die „Sicherheitsanforderungen“ an ein „Endlager“ fest. Die zweite regelt die Anforderungen an die nötigen Sicherheitsuntersuchungen. Die Verordnungen dienen als Grundlage für die Bewertung möglicher Endlager-Standorte. Die Sicherheitsanforderungen wurden gegenüber den aus dem Jahr 1983 deutlich verschärft. Das Ziel ist ein passiver, wartungsfreier Einschluss des Atommülls.

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16.09.2019 Ungewohnte Worte aus dem japanischen Umweltministerium: während Premier Abe weiterhin an einem Comeback der Atomenergie in Japan arbeitet und versucht, einen größeren Teil der stillgelegte japanischen Atomreaktoren wieder ans Netz anzuschießen, mit dem Ziel, 20% des japanischen Strombedarfs durch Atomkraftwerke abzudecken, ließ der neu ernannte japanische Umweltminister wenige Stunden nach seinem Amtsantritt einen Ausstieg aus der Atomenergie verkünden.

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