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Aktuelles zum Thema "Atomenergie"

07.11.2019 Mitte Oktober wurde Japan von Taifun Hagibis heimgesucht. Dutzende Menschen starben, Hunderte wurden verletzt. Doch die langfristigen Schäden durch den Sturm könnten gravierender sein als bisher angenommen. Betroffen waren nämlich vor allem die Regionen der japanischen Ostküste, die im Rahmen der Atomkatastrophe von Fukushima 2011 radioaktiv kontaminiert wurde.

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06.11.2019 Die deutsche IPPNW (Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges / Ärzte in sozialer Verantwortung) schließt sich den Forderungen der Deutschen Gesellschaft für Epidemiologie und des BUND an, ein bundesweites Register für Geburten und Fehlbildungen bei Neugeborenen einzurichten. Aus wissenschaftlicher Sicht ist die Erhebung von Fehlbildungen bei Neugeborenen und induzierten Aborten notwendig, um valide Aussagen zu der relativen Häufigkeit von Fehlbildungen, Trends und räumlich-zeitlichen Häufungen (Cluster) machen zu können. Neben der Identifizierung von Clustern und Trends könnte man in einem zweiten Schritt zeitnah Risikofaktoranalysen durchführen.

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Pressemitteilung vom 05.11.2019

Uranmüllexport der Urenco Gronau-Russland

Neue russisch-deutsche Anti-Atom-Proteste

05.11.2019 Russische und deutsche Anti-Atomkraft-Initiativen und Umweltverbände weiten ihre Proteste gegen den Uranmüllexport des Urananreicherungskonzerns Urenco von Gronau nach Russland aus: Greenpeace Russland schaltete jetzt den russischen Generalstaatsanwalt ein wegen des Verdachts des illegalen Atommüllimports in die Russische Föderation. Zugleich startete Greenpeace Russland am Wochenende eine Online-Petition an die Urenco-Miteigentümer RWE und EON sowie an den staatlichen russischen Atomkonzern Rosatom und die deutsche Bundeskanzlerin Angela Merkel. Bis zum gestrigen Abend unterzeichneten bereits mehr 20 000 BürgerInnen die Petition. Für jede Unterschrift erhalten RWE und EON in ihren Firmenzentralen in Essen jeweils eine Protestmail.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 05.11.2019

Digitale-Versorgung-Gesetz: Verstoß gegen das Völkerrecht

Bundesgesundheitsminister missachtet ethische und juristische Vorgaben

05.11.2019 „Das am Donnerstag, dem 7. November 2019 im Bundestag in abschließender Lesung zur Verabschiedung anstehende Digitale-Versorgung-Gesetz des Bundesgesundheitsministers verstößt sowohl gegen den völkerrechtlich verbindlichen „Nürnberger Kodex“ als auch gegen das 1983 vom Bundesverfassungsgericht formulierte Recht auf informationelle Selbstbestimmung“, betont Prof. Dr. Hannes Wandt, langjähriger Arzt und Forscher in der Klinik für Onkologie des Klinikums Nürnberg und Mitveranstalter der jüngst abgehaltenen IPPNW-Tagung Medizin und Gewissen. „Es muss daher in der vorliegenden Fassung zurückgezogen werden,“ ergänzt Wandt.

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05.11.2019 Im kommenden Jahr werden in Japan die nächsten Olympischen Spiele ausgetragen. Aus Sicht vieler Atomkraftgegner handelt es sich um die „radioaktive Olympischen Sommerspiele 2020“, denn Japan leidet noch immer unter dem radioaktiven Fallout des Atomunfalls in Fukushima. Die IPPNW fordert das Internationale Olympische Komitee und die japanische Regierung auf, auf die Austragung der Baseball- und Softball-Wettkämpfe in Fukushima-City sowie auf den Fackellauf in den verstrahlten Gebieten der Präfektur Fukushima zu verzichten.

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