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Aktuelles zum Thema "Atomenergie"

13.01.2020 Vollmundig kündigte der japanische Premierminister Shinzo Abe auf dem Treffen des Internationalen Olympischen Kommittees (IOC) im September 2013 in Buenos Aires an, dass die Situation im havarierten Atomkraft Fukushima Dai-ichi unter Kontrolle sei. Eine mutige Feststellung, gerade einmal zweieinhalb Jahre nach Beginn der Atomkatastrophe im März 2011, vor allem da Situation damals offensichtlich alles andere als unter Kontrolle war. Große Teile der japanischen Hauptinsel Honshu waren durch den radioaktiven Niederschlag des dreifachen Super-GAUs verstrahlt worden, rund 200.000 Menschen mussten ihre Heimat verlassen, ganze Dörfer und Landstriche waren evakuiert worden und täglich traten große Mengen an radioaktivem Wasser aus den zerstörten Reaktorgebäuden ins Grundwasser und ins Meer, während sich an Land Hunderttausende Müllsäcke mit radioaktivem Abfall häuften und rund um die Reaktoren Tanks für hoch verstrahltes Kühlwasser.

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12.01.2020 Immer aggressiver versucht die Atomlobby weltweit, Atomenergie als "sichere, wirtschaftliche und saubere" Alternative zu fossilen Brennstoffen zu bewerben. Die selbe Botschaft führte bereits 2010 zu der Entscheidung der Schwarz-Gelben Bundesregierung, den Atomausstiegsbeschluss von 2001 durch eine Laufzeitverlängerung der deutschen Atomkraftwerke zu torpedieren. Der Ausstieg kam dann doch: 2011 nach Fukushima, aber die Atomindustrie verdiente sich durch dieses Manöver damals eine goldene Nase und die Steuerzahler wurden durch de stümperhafte zweiten Atomausstieg massiv belastet.

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06.01.2020 Auch in diesem Jahr plant die IPPNW wieder eine große Anti-Atom-Anzeige in der Süddeutschen Zeitung. Das Thema: Die Olympischen Spiele in diesem Sommer finden in Japan statt. Einige Wettkämpfe werden sogar in der Fukushima-Region ausgetragen. „Tokio 2020: The Radioactive Olympics“ – so lautet eine von der IPPNW initiierte, internationale Aktion, mit der auf die anhaltenden Folgen der Atomkatastrophe aufmerksam gemacht werden soll.

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06.01.2020 Seit zwei Jahren arbeitet die Bundesgesellschaft für Endlagerung (BGE) daran, erste Konkretisierungen bei der Standortauswahl für ein sogenanntes „Endlager“ für hochradioaktive Abfälle vornehmen zu können. Mit einem nun veröffentlichten „Methodenpapier Bohrungen“ soll ein erstes Ausschlusskriterium nach dem Standortauswahlgesetz (StandAG) anwendbar gemacht werden: Ehemalige Bergbaugebiete kommen als Standort für ein Atommülllager nicht Betracht.

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Pressemitteilung vom 18.12.2019

Polizeiaktion gegen russischen Greenpeace-Experten

Uranmülltransport aus Gronau führt zu Protesten in St. Petersburg

18.12.2019 Die für Freitag, den 20. Dezember 2019 in St. Petersburg erwartete Ankunft des Frachtschiffes Mikhail Dudin mit 600 Tonnen abgereichertem Uranmüll aus Gronau/Westfalen hat gestern im Stadtzentrum von St. Petersburg zu neuen Protesten mit gelben Anti-Atom-Tonnen geführt. Danach kam es zu einer Polizeiaktion gegen den renommierten Energieexperten von Greenpeace Russland, Rashid Alimov. Alimov wurde in den Abendstunden vor seiner Wohnung von Polizisten abgeführt und zu einer Polizeistation gebracht. Dort wurde ihm in Zusammenhang mit der Protestaktion "Landbesetzung" vorgeworfen, was in Russland mit einer hohen Geldstrafe geahndet werden kann. Danach durfte Alimov  nach Hause gehen.

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