Aktuelles zum Thema "Atomenergie"

Pressemitteilung vom 26. März

Urenco hält an Urantransporten trotz Corona fest

Anti-Atomkraft-Initiativen: "Urenco lebt in Parallelwelt"

26.03.2020 Nach einem Bericht des WDR beharrt der Gronauer Urananreicherer auch in Corona-Zeiten auf seinen Urantransporten. Anti-Atomkraft-Initiativen, der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) und die Ärzteorganisation IPPNW reagieren fassungslos auf diese sture Uneinsichtigkeit des Urankonzerns. Ein Schreiben der Initiativen an NRW-Wirtschaftsminister Andreas Pinkwart (FDP) blieb bislang unbeantwortet. Ein weiterer Brief folgt heute. Unterdessen wurde bekannt, dass sich das Uranschiff Mikhail Dudin bereits auf dem Weg von St. Petersburg nach Antwerpen befindet. Die Anti-Atomkraft-Initiativen rechnen deshalb für kommenden Montag, 30. März, mit einem neuen Uranmülltransport von Gronau nach Russland.

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Pressemitteilung von IPPNW, ausgestrahlt und Sayonara Nukes Berlin

Olympia-Show in der Fukushima-Sperrzone

Kritik am Start des Olympischen Fackeltransports am 26. März

24.03.2020 Das Internationale Olympische Komitee (IOC) und die japanische Regierung sollen auf den Fackelltransport durch die verstrahlten Gebiete der Präfektur Fukushima sowie auf die Austragung der Baseball- und Softball-Wettkämpfe in Fukushima-City verzichten. Das fordern die Anti-Atom-Organisationen IPPNW, .ausgestrahlt und Sayonara Nukes Berlin anlässlich des Beginns des Olympischen Fackellaufs am Donnerstag.

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Pressemitteilung vom 23.03.2020

Neuer Uranmülltransport von Gronau trotz Corona?

Anti-Atomkraft-Initiativen fordern von Urenco Transportestopp

23.03.2020 Anti-Atomkraft-Initiativen, der Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) und die Ärzteorganisation IPPNW befürchten, dass der Gronauer Urananreicherer Urenco für kommende Woche am 30./31. März einen neuen Uranmülltransport von der Urananreicherungsanlage im westfälischen Gronau zur russischen Atomfabrik Novouralsk plant. Die Initiativen rufen Urenco sowie die nordrhein-westfälische Landesregierung und die Bundesregierung dringend auf, in den dramatischen Corona-Zeiten verbindlich auf diese zusätzliche und vollkommen vermeidbare Belastung der Öffentlichkeit zu verzichten. In dieser Angelegenheit ist auch ein Schreiben an NRW-Wirtschaftsminister Pinkwart (FDP) unterwegs. Darin geht es zudem um die Frage, wie der Betrieb der Urananreicherungsanlage Gronau in Corona-Zeiten überhaupt sichergestellt ist, falls sich auch Belegschaftsmitglieder mit Corona infizieren sollten.

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Artikel von Dr. med Alex Rosen

Aus den Augen, aus dem Sinn

Pläne zur Entsorgung des radioaktiven Kühlwassers in Fukushima

10.03.2020 Ende Januar empfahl eine Arbeitsgruppe der japanischen Regierung, 1,2 Millionen Tonnen radioaktives Wasser in den Pazifischen Ozean zu leiten. Seit der dreifachen Kernschmelze in Fukushima vor 9 Jahren müssen die havarierten Reaktoren kontinuierlich von außen gekühlt werden.

Da die Reaktoren jedoch zerstört sind und die hoch-radioaktiven Spaltmaterialien Uran und Plutonium relativ ungeschützt am Boden der Reaktordruckbehälter liegen, wird das Kühlwasser stark radioaktiv kontaminiert. Nur ein Teil dieses verstrahlten Kühlwassers kann nachträglich wieder aus den Reaktorhülsen abgepumpt werden (ca. 400 Tonnen pro Tag), der Rest sickert direkt ins Grundwasser und ins nahe gelegene Meer.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 09.03.2020

Fukushima darf nicht vergessen werden

9 Jahre nach dem mehrfachen Super-GAU

09.03.2020 Die Ärzteorganisation IPPNW fordert anlässlich der Olympischen Spiele in Japan, die Folgen des mehrfachen Super-GAUs von Fukushima für die Menschen und Umwelt nicht zu verdrängen. Die japanische Regierung versucht der Weltgemeinschaft zu suggerieren, die Atomkatastrophe von Fukushima sei überwunden. Tatsächlich ist die Situation rund um die havarierten Atomreaktoren keineswegs „unter Kontrolle“, wie der japanische Premierminister gerne suggeriert.

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Ansprechpartner



Paul-Marie Manière
Referent Atomausstieg, Energiewende und Klima
Tel.
030 698074-20
E-Mail: maniere[AT]ippnw.de

Ewald Feige
Vertretung Atomausstieg, Energiewende und Klima
Tel. 030 698074-11
E-Mail: feige[AT]ippnw.de

Materialien

IPPNW-Information: Radioaktive „Niedrigstrahlung“. Ein Blick auf die Fakten (PDF)

IPPNW Forum: 10 Jahre Leben mit Fukushima
IPPNW-Forum "10 Jahre Leben mit Fukushima": 
auf isssuu.com lesen

Risiken und Nebenwirkungen der Atomenergie
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