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Aktuelles zum Thema "Atomenergie"

IPPNW-Forderung an Bundesumweltministerium

Mehr Schutz für Schwangere und Kleinkinder bei Reaktorunfällen

12.07.2018 Ein relevanter Schädigungsmechanismus des Genoms durch ionisierende Strahlung ist die Verursachung numerischer (Aneuploidie) und struktureller Chromosomen-Aberrationen. Als Pathomechanismus kommen Schädigungen der Spindelfasern und anderer Zellorganellen in Frage, welche an der geordneten Verteilung der Chromosomen auf die Tochterzellen in Mitose und Meiose beteiligt sind. Neuere Untersuchungen an verschiedensten menschlichen Zellen in Kultur belegen die Wirksamkeit dieses Pathomechanismus auch bei niedrigen Strahlendosen bis 10 mSv.

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11.07.2018 Vor der Bundestagswahl 2017 hatte die IPPNW vor hohen Entschädigungszahlungen an die Atomkonzerne gewarnt. Nun hat der Deutsche Bundestag eine Entschädigung für Atomkonzerne beschlossen. Das Bundesverfassungsgericht hatte für den Atomausstieg von 2011 lediglich eine „angemessene“ Entschädigung verlangt, nicht aber einen „vollen Wertersatz“ für entgangene Gewinne. Darauf hatte die IPPNW schon 2017 in einem Offenen Brief an die Parteivorsitzenden nachdrücklich hingewiesen. Dennoch könnten nun unnötig viele Steuergelder an die Atomindustrie ausgezahlt werden.

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Pressemitteilung vom 23.05.2018

„30 Jahre AKW-Betrieb sind genug“

AKW Lingen: Statt Revision jetzt Stilllegung

23.05.2018 Anti-Atomkraft-Initiativen und Umweltverbände fordern von der niedersächsischen Landesregierung auf die ab Freitag angesetzte Revision mit Brennelementewechsel im AKW Lingen II („Emsland“) zu verzichten und stattdessen das AKW umgehend stillzulegen. „Das AKW ist inzwischen 30 Jahre alt und damit in die Jahre gekommen. Der aktuelle Zwischenfall an einem Notstromdiesel ist ein warnendes Beispiel. Anstatt jetzt noch einmal neue Brennelemente einzusetzen, ist es für Betreiber RWE dringend Zeit, mit der AKW-Stilllegung die Gefahr eines Super-GAUs zu beseitigen und der Energiewende den Weg frei zu machen,“ so Christina Burchert vom Arbeitskreis Umwelt (AKU) Schüttorf.

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10.05.2018 Jahrzehntelang hatten die Atomkraftwerksbetreiber versprochen, nach der Abschaltung der Atomkraftwerke müsse die Allgemeinheit keinen Cent (Pfennig) für die Atommüll-Entsorgung bezahlen. 2016 setzte die mächtige Atomindustrie durch, dass der Staat den Unternehmen die Verantwortung für die Atommüll-Endlagerung abnimmt. Die Steuerzahlerinnen und Steuerzahler haften nun für dreistellige Milliardenbeträge. Dieser Wortbruch der Konzerne ist noch lange nicht aufgearbeitet.

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Pressemitteilung vom 8. Mai 2018

"Macron und Merkel müssen über Atomausstieg sprechen"

Anti-Atom-Demo zum Macron-Besuch in Aachen

08.05.2018 Anti-Atomkraft-Initiativen und Umweltverbände fordern von Bundeskanzlerin Angela Merkel sowie Frankreichs Präsident Emmanuel Macron anlässlich ihres Besuchs in Aachen am jetzigen Donnerstag die atomaren Risiken u. a. durch den Weiterbetrieb der Pannenreaktoren in Doel und Tihange (Belgien), aber auch in Cattenom und Fessenheim (Frankreich) auf die Tagesordnung zu setzen. Dazu wird es um 10 Uhr eine Demonstration vom Welthaus, An der Schanz 1, zum Marktplatz geben, wo Macron und Merkel zur Karlspreisverleihung erwartet werden.

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