Aktuelles zum Thema "Atomenergie"

01.07.2020 Deutschland hat den Vorsitz im Rat der Europäischen Union übernommen. Im kommenden Jahr leitet und koordiniert die deutsche Bundesregierung die Arbeit des Rates. Die IPPNW hat gemeinsam mit weiteren unterzeichnenden Organisationen an die Bundesregierung appelliert, dass sie den Vorsitz der Ratspräsidentschaft dafür nutzt, endlich einen konkreten Zeitplan für die Überarbeitung des Euratom-Vertrages zu vereinbaren. Bereits in der Koalitionsvereinbarung von 2018 haben CDU/CSU und SPD vereinbart, dass der Euratom- Vertrag „hinsichtlich der Nutzung der Atomenergie an die Herausforderungen der Zukunft angepasst“ werden muss.

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[Offener Brief (PDF)]
IPPNW-Pressemitteilung vom 30.06.2020

AKW Fessenheim vom Netz

IPPNW begrüßt Abschaltung des ältesten französischen Atomreaktors

30.06.2020 Die Ärzteorganisation IPPNW begrüßt die endgültige Abschaltung des ältesten französischen Atomreaktors Fessenheim 2 in der Nacht vom 29. auf den 30. Juni 2020. Das Atomkraftwerk, das in unmittelbarer Nähe zur deutschen und schweizerischen Grenze steht, wurde 1978 ans Netz angeschlossen und ist somit über 42 Jahre gelaufen. Die umliegenden Städte Freiburg (D), Strasbourg (F) und Basel (CH) hatten sich über viele Jahre für eine frühzeitigere Abschaltung eingesetzt.

In Fessenheim ereigneten sich weit mehr als 200 meldepflichtige Vorfälle. Ein externer Stresstest zeigte zuletzt substantielle Sicherheitsdefizite auf.

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25.05.2020 Heute (Montag, 25.5.2020) wird mit einer Mahnwache vor der bundesweit einzigen Urananreicherungsanlage (UAA) in Gronau (NRW) gegen Uranmüllexport von Gronau nach Russland demonstriert. Die Mahnwache beginnt um 8 Uhr und findet auf der Eisenbahnbrücke vor der Anlage statt (Max-Planck-Straße). Veranstalter ist der Arbeitskreis Umwelt (AKU) Gronau, der im Bundesverband Bürgerinitiativen Umweltschutz (BBU) organisiert ist. 

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14.05.2020 Pünktlich zum 34. Jahrestag des Super-GAUs rückte die radioaktiv kontaminierte Region rund um Tschernobyl wieder einmal ins mediale Rampenlicht. Waldbrände hatten am 3. April nur wenige Kilometer entfernt von den Reaktorgebäuden begonnen. Über eine Fläche von mehr als 46.000 Hektar Wald- und Grasland in der massiv radioaktiv verseuchten Sperrzone südwestlich der Reaktorruine von Tschernobyl loderten über einen Zeitraum von vier Wochen die Brände. Am 13. April kamen die Flammen bis zu 500 Meter an den Sarkophag heran, der den gefährlichsten Atommüll in der Region abschirmen soll. Die Flammen ließen sich trotz massiver Löschversuche mit Tausenden von Feuerwehrleuten und finanzieller und logistischer Unterstützung aus der EU anfänglich nicht löschen. Es waren die schwersten und längsten Waldbrände in der Sperrzone von Tschernobyl.

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Der letzte macht das Licht aus

Atomenergie in Zeiten der Coronavirus-Pandemie

06.05.2020 Der weltweite Ausbruch von SARS-CoV-2 betrifft alle Teile unserer Gesellschaftsordnung – auch die Produktion von Energie. Insbesondere die zahlenmäßig zwar geringfügige aber gleichzeitig hoch riskante Atomenergie bedarf einer besonderen Betrachtung.

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Ansprechpartner



Paul-Marie Manière
Referent Atomausstieg, Energiewende und Klima
Tel.
030 698074-20
E-Mail: maniere[AT]ippnw.de

Ewald Feige
Vertretung Atomausstieg, Energiewende und Klima
Tel. 030 698074-11
E-Mail: feige[AT]ippnw.de

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