Februar 2024

21. Februar 2024, 19.00 Uhr, online

2 Jahre Ukrainekrieg – Wie kommen wir zu einem Waffenstillstand und Friedensverhandlungen?

Mit Dr. Angelika Claußen (IPPNW), Philip Poppelreuter (Inclusive Peace)

Wann: 21.2.2024, 19 Uhr

Wo: Online

Anmeldung

Schon zwei Jahre dauert der grausame Krieg in der Ukraine und ein Ende ist immer noch nicht in Sicht. Mit jedem Tag, den der Krieg länger dauert, kommen mehr Menschen ums Leben, werden körperlich verletzt oder psychisch traumatisiert. Neben den Schwierigkeiten auf dem Weg zu einem Waffenstillstand sehen wir aber auch erste positive Schritte, ein Ende des Krieges zu erreichen. In den USA hat eine öffentliche Debatte darüber begonnen, dass eine Verlängerung des Krieges zu unnötigem Leid und Tod sowie einem erhöhten Eskalationsrisiko führen würde. Im letzten Jahr gab es nicht nur multilaterale diplomatische Zusammenkünfte, sondern auch geheime Verhandlungen zwischen den USA und der EU sowie Russland. Weltweit versuchen Diplomat*innen und Politiker*innen zwischen den Regierungen der Ukraine und Russlands zu vermitteln. 

Wie könnten solche Verhandlungen aussehen? Wie müssen sie vorbereitet werden und welche konkreten Vorschläge dazu gibt es?

Die IPPNW gibt in dem gerade zum 6. Mal aktualisierten Papier "Waffenstillstand und Frieden für die Ukraine" einen Überblick über bestehende Vorschläge und mögliche Schritte, den Krieg in der Ukraine durch Diplomatie statt durch Waffen zu beenden. Das Papier soll einen Beitrag zu einer konsequenten Suche nach friedlichen Mitteln zur Konflikt­transformation leisten. In einem ersten Impulsvortrag gibt die IPPNW-Vorsitzende Dr. Angelika Claußen einen Überblick über das IPPNW-Papier.

Der Schweizer Think Tank „Inclusive Peace" hat die Studie „Verhandlungen über ein Ende des Krieges in der Ukraine: Ideen und Optionen zur Vorbereitung und Gestaltung eines Verhandlungsprozesses" veröffentlicht. Darin werden insbesondere vorbereitende Schritte für Verhandlungen, mögliche Formate und Gelingensbedingungen thematisiert und auf den Kontext des Ukrainekrieges übertragen. Philip Poppelreuter stellt die Studie und deren Kernaussagen vor.

Im Anschluss gibt es die Möglichkeit zu Fragen und einem gemeinsamen Austausch.

23.-25. Februar 2024 in Berlin

IPPNW-Vorstandssitzung

Wann: 23.-25. Februar 2024

Wo: IPPNW Geschäftsstelle, Berlin

23. Februar 2024 in Berlin

Stoppt das Töten in der Ukraine – für Waffenstillstand und Verhandlungen!

Demonstration zum zweiten Jahrestag des Ukraine-Kriegs

Wann: Freitag, 23. Februar 2024 von 18 Uhr bis ca. 20:10 Uhr

Route: Bundestag (18:00 – 18:30) → Brandenburger Tor/US-Botschaft (19:00 – 19:20) → Russische Botschaft (19:40-20:10)

Zum zweiten Jahrestag des russischen Angriffs auf die Ukraine rufen zahlreiche Organisationen, darunter die IPPNW, deutschlandweit zu Kundgebungen auf. Unter dem Motto „Stoppt das Töten in der Ukraine“ findet in Berlin ein Protestmarsch vom Bundestag bis zur russischen Botschaft statt.

Zu Beginn des Protestmarsches wird auf der Wiese vor dem Bundestag ein aus 600 Kerzen bestehendes Peace-Zeichen aufgebaut. Anschließend werden die Teilnehmenden die Kerzen bis zur russischen Botschaft tragen. Kerzen müssen nicht selbst mitgebracht werden.

Redner*innen: Margot Käßmann, Dr. Lars Pohlmeier (Vorsitzender der IPPNW Deutschland), Artyom Klyga (Verband der russischen Kriegsdienstververweigerer)

Weitere Infos und Aktionen in anderen Städten

24. Februar 2024 in Frankfurt (Main)

Stoppt das Töten in der Ukraine – für Waffenstillstand und Verhandlungen!

Aktion im Rahmen des Aktionswochenendes zum 2. Jahrestags des Ukrainekriegs

Wann: 14.00 Uhr

Wo: Demonstration von der Hauptwache zum Opferdenkmal in der Gallusanlage

Redner*innen: Margot Käßmann (ehemalige EKD-Ratsvorsitzende; DFG-VK), Thomas Carl Schwoerer (Bundessprecher der DFG-VK), Imke Meyer (NaturFreunde Deutschlands), Nicole Lauterwald (gewaltfrei grün e.V.), Matthias Jochheim (IPPNW)

Gemeinsame Anreise zur Aktion:
Kassel: Treffen um 10.15 Uhr vor dem Bahnhof Wilhelmshöhe und gemeinsame Fahrt mit der Regionalbahn um 10.29 Uhr nach Frankfurt.

Weitere Infos und Aktionen in anderen Städten

24. Februar 2024 in Stuttgart

Stoppt das Töten in der Ukraine – für Waffenstillstand und Verhandlungen!

Aktion im Rahmen des Aktionswochenendes zum 2. Jahrestags des Ukrainekriegs

Wann: 12 Uhr

Wo: Kundgebung auf dem Schlossplatz

Redner*innen: Jürgen Grässlin (Rüstungsexperte, Bundessprecher der DFG-VK), Johanna Tiarks (Stadträtin, DIE LINKE), Dr. Jörg Schmid (Arzt, IPPNW), Marah Frech (Expertin für Kriegsdienstverweigerung, Connection e.V.)

Weitere Infos und Aktionen in anderen Städten

24. Februar 2024 in Göttingen

Atommüllkonferenz

Wann: Samstag, 24. Februar 2024, 11-17 Uhr
Wo: Göttingen

Die Atommüllkonferenz ist ein fachlich-politisches, parteiunabhängiges Forum für Betroffene und Akteure von den Standorten, an denen Atommüll liegt oder an denen die Lagerung vorgesehen ist.

Mehr Infos: http://www.atommuellkonferenz.de/

26. Februar 2024 in Braunschweig

Krieg ohne Ende? Reden über den Weg zum Frieden

Podium zum 2. Jahrestag des Ukrainekrieges

Wann: 26.02.2024, 19:00 bis 20:45

Wo: BZV Medienhaus, Hintern Brüdern 23, 38100 Braunschweig, Deutschland

u. a. mit Christoph Krämer, IPPNW-Regionalgruppe Braunschweig

März 2024

01. März 2024

Bewerbungsschluss famulieren und engagieren

7. März 2024 in Bochum

Der Atomwaffenverbotsvertrag – der erste "feministische" Abrüstungsvertrag?

Vortrag und Diskussion mit Dr. Carmen Wunderlich

Wann: Donnerstag, 7.3.2024, 18:00 Uhr
Wo: Fritz Bauer Bibliothek, Feldmark 107, 44803 Bochum

Frauen haben von Beginn an eine zentrale Rolle in der globalen Anti-Atom-Bewegung gespielt und sich für die Abrüstung von Kernwaffen eingesetzt. Lange Zeit wurde die Bedeutung von Frauen und des Faktors „Geschlecht“ (gender) in der Nuklearpolitik jedoch ausgeblendet. Auch vor diesem Hintergrund stellt der 2017 verabschiedete Vertrag über das Verbot von Atomwaffen (AVV) einen historischen Meilenstein dar – als erster Abrüstungsvertrag erkennt er die besonderen Folgen nuklearer Strahlung für Frauen und Mädchen an und verpflichtet die Vertragsparteien, geschlechtsspezifische Maßnahmen zu ergreifen.

Der Vortrag beleuchtet die Rolle von Frauen für das Zustandekommen des AVV, wie auch die Bedeutung des Atomwaffenverbotsvertrags für Frauen und andere marginalisierte Akteur:innen.

Weitere Infos

9. März 2024 in Berlin

Kazaguruma Demo zum 13. Jahrestag von Fukushima

Nein zu global wachsenden radioaktiven Müllbergen – keine „Ent-Sorgung“ ist möglich!

Wann: Samstag, 9.3.2024, 12:00 Uhr
Wo: Brandenburger Tor (Pariser Platz), Berlin 

Deutschland hat im April 2023 seine letzten Reaktoren abgeschaltet. Gleichwohl flammt die Debatte um einen Wiedereinstieg in die Atomkraft auch hierzulande immer wieder auf – obwohl uns Atom in der Energiekrise nichts nützt. Atomanlagen und Atommülllager sind gefährlich: Eine Unterbrechung der Stromversorgung, Flugzeugabstürze oder Cyberangriffe könnten reichen, um einen Super-GAU zu verursachen. Das größte AKW Europas, Saporischschja in der Ukraine, war immer wieder unter Beschuss. In der ganzen Welt gibt es unzählige Atomreaktoren, nukleare Forschungsanlagen und Atommülllager.

Die einzige sichere und klimagerechte Lösung heißt, so schnell und konsequent wie möglich grüne Energie in der ganzen Welt auszubauen.

Weiter Infos: kazagurumademo.de | Flyer

9. bis 23. März 2024

Reise in den Südosten der Türkei

Unsere Solidarität mit den Aktiven der türkischen und kurdischen Zivilgesellschaft ist angesichts der restriktiven Regierungspolitik nötiger denn je.Wir wollen auf unserer Reise wieder Menschen und Organisationen in Diyarbakir und anderen Städten im Südosten besuchen und unsere Erfahrungen mit der Deutschen Botschaft in Ankara teilen. Mit Reisekosten um die 1000,- Euro ist zu rechnen. Neue Teilnehmer*innen sind willkommen.

Auskunft und Anmeldung: Gisela Penteker (g.penteker AT gmail.com)

13. März 2024, online

Israel im Fokus

Die israelische Gesellschaft und ihre Perspektiven auf die derzeitige Eskalation

Wann: Mittwoch, 13.03.2024, 19-20:30 Uhr
Wo: Online (Big Blue Button)

Perspektiven auf die derzeitige Eskalation vor dem Hintergrund der Vielfalt der israelischen Gesellschaft und ihren politischen Haltungen im Wandel der Zeit vor Ort und in Deutschland

Eine Unterscheidung zwischen “jüdisch” und “israelisch” ist für einen differenzierten Diskurs zum Nahostkonflikt unabdingbar. Doch was verbirgt sich eigentlich hinter dem Begriff “israelisch”? Vor dem Hintergrund der Vielfalt israelischer Identitäten wirft dieses Seminar einen Blick auf die israelische Gesellschaft, ihre politischen Haltungen im Wandel der Zeit, sowie Perspektiven israelischer Menschen vor Ort und in Deutschland, auf die derzeitige Eskalation des Nahostkonflikts.

Referent: Dr. Shir Hever, politischer Ökonom und Journalist, Mitglied der "Jüdischen Stimme für einen gerechten Frieden in Nahost", Geschäftsführer des Bündnis für Gerechtigkeit zwischen Israelis und Palästinensern (BIP)

13. März 2024 in Göttingen

Geopolitische Rivalität, Krieg und europäische Souveränität. Wege zum Frieden

Vortragsveranstaltung

Wann: 19 Uhr

Wo: Alfred-Hessel-Saal des historischen Gebäudes der SUB Göttingen  (Papendiek 14)

Dr. Erich Vad Dr. Vad wird uns die weltweit stattfindenden Mächteverschiebungen und die damit verbundenen geopolitischen Veränderungen vorstellen und über die laufenden Kriege und Konflikte (v. a. im Nahen Osten, der Ukraine sowie im Indo-Pazifik) und die Rolle Europas angesichts des Spannungsfeldes Vereinigte Staaten von Amerika - Volksrepublik China referieren.

Referent: Dr. Erich Vad Dr. Vad (Brigadegeneral a. D. der Bundeswehr, von 2006 bis 2013 militärpolitischer Berater der damaligen Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel)

Veranstalter: IPPNW-Regionalgruppe Göttingen

Flyer

19. März 2024 in Aachen

Singvögel und Raben waren auch nicht mehr da

Theaterstück von Shigemi Ideguchi

Wann: 19. März 2024, 19:00 Uhr
Wo: Klangbrücke Aachen, Kurhausstraße 1, 52062 Aachen

Bericht aus dem Zentrum der Atombombenexplosion. Theaterstück von Shigemi Ideguchi, Adaption des artEnsemble Bochum. Von und mit: Susanne Hocke, Jürgen Larys.
Eintriff frei. Spenden erwünscht.
Veranstalter: Aachener Bündnis gegen Atomwaffen

Zum Flyer (PDF)

21. März 2024 in Berlin

Umweltzerstörung durch Uran- und Atomwaffen – die Opfer klagen an

Filmveranstaltung mit anschließendem Panel

Wann: 21.3.24, 18 Uhr

Wo: Zeiss Großplanetarium, Prenzlauer Allee 80, 10405 Berlin

Eintritt frei, keine Anmeldung nötig

Kriege und Militäraktionen gehen einher mit Umweltzerstörung. Das trifft in besonderer Weise auf den Einsatz von Atom- und Uranwaffen zu. Unterschiedlichen Waffenkategorien zugehörig, wirken und töten diese Waffen unterschiedslos und führen zu schweren, lang anhaltenden Umwelt- und Gesundheitsschäden, obgleich das direkte Zerstörungspotential von Atomwaffen und Uranmunition kaum vergleichbar ist. Nach den Filmen sollen die Auswirkungen dieser beiden, miteinander verknüpften Waffenbereiche diskutiert werden.

Filme:

„How Far From Ground Zero“ über Auswirkungen von Atomtestprogrammen weltweit auf die indigene Bevölkerung, Veteranen und Zivilpersonen.

„Toxic NATO – Srđan Aleksić's Long Way to Justice“ über Folgen und Opfer des Einsatzes von Uranmunition durch die NATO im Jugoslawienkrieg 1999.

Panel mit Moritz Enders, Filmemacher, Journalist, Prof. Manfred Mohr, Ko-Vorsitzender, ICBUW, Ute Rippel-Lau, Vorstandsmitglied, IPPNW Deutschland, Dr. Angelika Claußen, Co-Vorsitzende der IPPNW, Hans Leo Bader, Stellvertretender Vorstandsvorsitzender, Deutsche Umweltstiftung, Moderation: David Vendryes, IUFF Berlin

Ausführliche Infos

28. März- 01. April 2024

Ostermärsche der Friedensbewegung

April 2024

26.-28. April 2024, Frankfurt am Main

IPPNW-Jahrestreffen und Mitgliederversammlung

Wann: 26.-28. April 2024

Wo: Ökohaus Arche, Kasseler Str. 1a, 60486 Frankfurt am Main

Programm und Anmeldung

Mai 2024

26. Mai bis 7. Juni 2024, Jerusalem

Begegnungsreise Palästina / Israel

Bei dieser achten Begegnungsreise lernen wir das Leben der Palästinenser*innen in der Westbank und in Jerusalem kennen, ihre Hoffnungen und ihre Probleme. Wir informieren uns über die Folgen der israelischen Besiedlungs- und Besatzungspolitik mit Mauern, Zäunen und Kontrollpunkten. Wir werden in Bethlehem als Gäste in Familien wohnen und so den Alltag der Menschen unmittelbar erleben. Wir treffen Friedens- und Menschenrechtsgruppen aus Israel und Palästina, die uns ihre Sicht der Situation erläutern.

Weitere Informationen: ippnw.de/bit/begegnungsreise

13. Mai 2024 in Cochem

Atomwaffen vor Gericht

Prozess gegen Friedensaktivist*innen und Mahnwache

Wann: Montag, 13.5.2024 um 9.00 Uhr

Wo: Amtsgericht Cochem, Ravenéstraße 39, 56812 Cochem

Friedensaktivist*innen (u. a. IPPNW-Mitglied Ernst-Ludwig Iskenius , 71 Jahre, Arzt aus Lübtheen) stehen in Cochem wegen eines Go-ins am Atomwaffenstützpunkt Büchel vor Gericht. Unterstützer*innen sind herzlich willkommen.

Juli 2024

02.-08. Juli 2024, Nörvenich

Aktionscamp gegen Atomwaffen

Kontakt

Sekretariat
Tel 030 698074-16
E-Mail
kontakt[at]ippnw.de

IPPNW-Jahreskongress 2023

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