IPPNW.DE
28. Mai 2019 in Berlin

Rheinmetall entrüsten!

Protest-Aktion anlässlich der Hauptversammlung von Rheinmetall

Auf zivile Produkte umstellen! Waffenexporte stoppen!
Für ein effektives Rüstungsexportkontrollgesetz!
Beginn: 28. Mai 2019, 9:00 Uhr
Ort: Stauffenbergstr. 26, 10785 Berlin (gegenüber Maritim-Hotel)
mit Redner*innen aus Politik, Kirche und Gesellschaf

Flyer

29. Mai 2019 in Berlin

Wirtschaftssanktionen gegen Syrien: Darf die Zivilbevölkerung in Geiselhaft genommen werden?

Podiumsdiskussion, 19-21.30 Uhr

Mitte März kündigte die US-Regierung an, die Sanktionen gegen Syrien noch einmal zu verschärfen. Es soll kein Öl mehr nach Syrien verschifft werden. Auch die EU-Sanktionen beinhalten unter anderem Beschränkungen auf Öl und Finanzdienstleistungen. Das trifft auch die Zivilbevölkerung. Millionen Syrer*innen hatten diesen Winter nicht genug Öl, um ihre Wohnräume zu heizen. Auch die medizinische Versorgung ist betroffen. Medikamente, Ersatzteile und Software können aufgrund der Sanktionen nicht eingekauft werden.

Die Menschen in Syrien leiden seit mehr als acht Jahren unter dem  Krieg, der weite Teile des Landes zerstört hat. Laut einem aktuellen UN-Bericht sind 11,7 Millionen Menschen in Syrien deshalb dringend auf humanitäre Hilfe angewiesen, darunter fünf Millionen Kinder. Noch mehr Menschen, nämlich etwa 15 Millionen Syrer*innen, verfügen über keine adäquate Gesundheitsversorgung. Dies ist nicht nur Folge des Krieges. Auch die von der EU und den USA verhängten und ständig verschärften wirtschaftlichen Strafmaßnahmen schaden dem einst guten Gesundheitssystem. Die Sanktionen verkomplizieren, verlangsamen oder verhindern medizinische Versorgung und humanitäre Hilfe.

Der UN-Sonderberichterstatter für die humanitären Folgen von Sanktionen, Idriss Jazairy, betonte in seinem Bericht vom September 2018 die Bedeutung der grundlegenden humanitären Bedürfnisse der Menschen in ganz Syrien und ihre Sicherung ohne Vorbedingungen. Die Sanktionen mit ihren negativen Konsequenzen für humanitäre Hilfe müssten beendet oder zumindest neu gefasst werden, da sie das Leiden der Zivilbevölkerung steigern würden.

Auf der Podiumsdiskussion wollen wir über die Folgen der Sanktionen für die Zivilbevölkerung in Syrien debattieren und sowie über die Frage, ob humanitäre Hilfe und Wiederaufbauhilfen an politische Bedingungen geknüpft werden darf.

Podiumsdiskussion mit

  • Idriss Jazairy, UN-Sonderberichterstatter für die humanitären Folgen von Sanktionen
  • Dr. Sascha Lohmann, Stiftung Wissenschaft und Politik
  • Karin Leukefeld, Journalistin und Nahost-Korrespondentin

Moderation und Einführung: Dr. Alex Rosen, Vorsitzender der IPPNW Deutschland

Der Eintritt zu der Veranstaltung ist frei.

Veranstaltungsort: 

Hotel Dietrich Bonhoeffer Haus
Raum Finkenwalde
Ziegelstrasse 30, 10117 Berlin

1. Juni 2019

INF-Aktionstag "Reden statt rüsten"

Abrüstung schafft Sicherheit

Am 1. Juni 1988 trat der im Dezember 1987 von US-Präsident Ronald Reagan und dem sowjetischen Generalsekretär Michail Gorbatschow unterzeichnete Vertrag über die „Intermediate-range Nuclear Forces“ (INF) in Kraft. Beide Seiten verpflichteten sich zur Vernichtung ihrer atomaren Mittelstreckenwaffen, womit die Bedrohung Europas und großer Teile Russlands durch einen Atomkrieg abnahm.

Aktuell werfen sich die USA und Russland gegenseitig vor, durch neu entwickelte Waffen gegen den INF-Vertrag zu verstoßen. Anfang Februar 2019 kündigte US-Präsident Donald Trump den Vertrag. Der russische Präsident Wladimir Putin setzte ihn daraufhin ebenfalls aus. Nach der sechsmonatigen Kündigungsfrist droht dem INF-Vertrag im August 2019 die endgültige Auflösung: Es könnte zu einem kostspieligen Wettrüsten kommen. Die Stationierung neuer Mittelstreckenwaffen in Europa wäre möglich.

Wir fordern von den USA und Russland:

  • Der INF-Vertrag einschließlich der gegenseitigen Überprüfungs- und Überwachungsmaßnahmen muss erhalten bleiben.
  • Der 2021 auslaufende New-START-Vertrag, der die zahlenmäßigen Obergrenzen für strategische Atomsprengköpfe und Trägersysteme (Interkontinentalraketen, U-Boote, Langstreckenbomber) der USA und Russlands festlegt, muss verlängert werden.
  • Beide Länder müssen über die atomare Abrüstung verhandeln und dabei die anderen Atomwaffenstaaten einbeziehen.
  • Schnellstmöglich müssen die USA, Russland und alle anderen Atommächte den 2017 beschlossenen UN-Atomwaffenverbotsvertrag unterzeichnen oder eine Nuklearwaffenkonvention ausarbeiten.

Wir fordern von der Bundesregierung:

  • Sie muss sich bei den USA und Russland für die oben genannten Schritte stark machen.
  • Die Pläne, im Rahmen der nuklearen Teilhabe neue Atombomber zur Stationierung am Atomwaffenstandort Büchel in Rheinland-Pfalz zu kaufen, müssen aufgegeben werden.
  • Sie muss für den Abzug der noch in Deutschland gelagerten US-Atomwaffen sorgen.
  • Sie muss klarstellen, dass in Deutschland und Europa keine neuen Mittelstreckenraketen stationiert werden dürfen.
  • Sie muss dem UN-Vertrag über das Verbot von Atomwaffen beitreten.


Wettrüsten stoppen! Abrüstung schafft Sicherheit!


Mach mit beim INF-Aktionstag am 1. Juni 2019!


Deutsche Friedensgesellschaft – Vereinigte KriegsdienstgegnerInnen (DFG-VK)
Internationale Kampagne zur Abschaffung von Atomwaffen – Deutschland (ICAN Deutschland)
Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges, Ärzte in sozialer Verantwortung – Deutschland (IPPNW Deutschland)
Büchel ist überall – atomwaffenfrei.jetzt!

6.-27. Juni 2019 in Bad Kreuznach

Ausstellung: "Hibakusha weltweit"

Veranstalter: Netzwerk am Turm e.V., Aktiv für Frieden Bad Kreuznach in Zusamenarbeit mit der Stadt Bad Kreuznach

Öffnungszeiten

Montags, Mittwochs, Donnerstags und Freitags 08.30 Uhr bis 12.00 Uhr.

Donnerstags auch von 14.00 bis 17.00 Uhr

Ort: Behördenhaus Wilhelmstraße 7 - 11,   55543 Bad Kreuznach

14.-16. Juni

IPPNW-Vorstandssitzung

19. Juni 2019 in Köln

Gewaltfreie Kommunikation und globale Krisen: Wie reden wir miteinander?

Global Health Ringvorlesung SoSe 2019 - Mittwochs 18 Uhr Hörsaal Frauenklinik

Vortrag von Katharina Thilke (IPPNW) im Rahmen der Rinvorlesung

Zeit: Mittwoch, 19.06.19, 18:00 Uhr

Ort: Hörsaal der Frauenklinik der Uniklinik Köln, Eingang Robert-Koch-Str.10

Alle Termine der Ringvorlesung

24. - 26. Juni 2019 in Loccum

Nuclear Comeback Time in Europe? Idea Forum on New Arms Control Initiatives for the Post-INF-Era

Europa droht eine „nukleare Renaissance“. Der INF-Vertrag zum Verbot landgestützter nuklearer Mittelstreckenwaffen ist einer der wichtigsten Bausteine der europäischen Sicherheitsarchitektur. Dieses Übereinkommen zwischen den USA und Russland steht kurz vor dem Scheitern. Damit wächst die Gefahr unkontrollierter atomarer Abschreckung. Was kann Europa tun?

Referenten u.a.: Xanthe Hall (IPPNW)

Die Tagung wird deutsch/englisch simultan verdolmetscht.

Ort: Evangelische Akademie Loccum 

Programm und Anmeldung

28. - 30. Juni 2019 in Gräben

Sommerwochenende der Jungen IPPNW

Ort: Wassermühle Gräben, 14793 Gräben (bei Brandenburg)

Programm und Anmeldung

1.-06. Juli 2019 in Büchel

IPPNW-Woche am Atomwaffenstützpunkt Büchel

IPPNW-Woche in Büchel mit Möglichkeit zur Beteiligung von IPPNW-Regional- und Studierendengruppen und Workcamp
Eröffnung des Camps am 1. Juli
2.-4. Juli 2019: Proteste, Mahnwachen und Infoveranstaltungen, Vorbesprechung Protestaktion
5. Juli 2019: ganztägig Vorbereitung der Protestaktion, IPPNW-Nachtwache: öffentliche IPPNW-Vorstandssitzung mit Austausch am Lagerfeuer über Ziele und Motivation

Programmflyer

5. Juli - 6. August 2019 in Tübingen

Albert Schweitzer und das internationale Bündnis gegen Atomwaffen mahnen

Ausstellung

Ausstellung mit Postern aus der IPPNW Ausstellung "Hibakusha Weltweit"

Veranstaltende: Tübinger Friedensmahnwache, das Friedensplenum Tübingen und  IPPNW - Ortsgruppe Tübingen

Beginn: 5.07.19

Ende: 6.08.19

Ort: VHS Tübingen

7.-08. Juli 2019 in Büchel

Aktionen gegen Atomwaffen in Büchel im Bündnis

7. Juli 2019: Zwei Jahre Atomwaffenverbot: Gemeinsamer Aktionstag von IPPNW, ICAN und Kirchenvertreter*innen am Atomwaffenstützpunkt Büchel
11:00 – 13:00 Uhr Kulturprogramm für das Atomwaffenverbot
14:00 Uhr Ökumenische Andacht mit Predigt von Margot Käßmann
16:00 Uhr Letzte Vorbereitungen für die Protestaktionen am 08.07.

8. Juli 2019: Protestaktionen und Mahnwachen

Programm

19.-21. Juli 2019 in Berlin

Fußball-Friedensturnier „Abrüsten jetzt“

Der  Allgemeine  Sport-Verein  Berlin  e.V.  veranstaltet  gemeinsam  mit  dem  Netzwerk „Abrüsten  statt  Aufrüsten“  vom  19. Bis zum 21.  Juli  2019  das  Fußball-Friedensturnier  „Abrüsten jetzt“ im Poststadion Berlin. Mit Sportdiplomatie wollen die Veranstalter zu einer Welt des Friedens  beitragen!

Infos

Ort: Poststadion in Berlin

20.-27. Juli 2019 in Berlin

Global Health Summer School 2019: Migration und der Nexus von Gesundheit und Sicherheit – Kritische Perspektiven

IPPNW Deutschland und das Institut für Sozialmedizin, Epidemiologie und Gesundheitsökonomie der Charité bieten vom 20. bis zum 27. Juli 2019 eine einwöchige Summer School über globale Gesundheit an. Das Ziel der Summer School ist die Einführung der Teilnehmer*innen in die komplexen Verbindungen zwischen Globalisierung und Gesundheit mit kritischem Fokus auf die Narrative, die Migration als Bedrohung für unsere Sicherheit und Gesundheit konstruieren. Teilnehmer*innen werden an problem- und fallbasierten Workshops teilnehmen, die von nationalen und internationalen Expert*innen für Globale Gesundheit angeleitet werden.
Der Kurs wird auf Englisch durchgeführt und ist offen für junge Berufstätige sowie Studierende aus dem Gesundheitsbereich.

Weitere Informationen http://www.health-and-globalisation.org/home.html

3.-31. August 2019, Westjordanland

The Refugee Camp Project

Das Palestinian Refugee Camp Project ist ein vierwöchiges Sommerprogramm 3.-31.08.19, das Medizinstudierende aus aller Welt zusammenbringt, um das Leben und das Gesundheitssystem im Westjordanland kennenzulernen. Es wird auch von der deutschen IPPNW unterstützt.
Weitere Information und Anmeldung: https://recapproject.org/

Einsendeschluss für Bewerbungen: 21. April 2019

5.-09. August 2019 in Wolfenbüttel

Sommerakademie "Atomares Erbe"

Die Sommerakademie bietet Interessante Begegnungen, Diskussionen, Eindrücke, Informationen, Empowerment, Qualifikation... Ausgewiesene ExpertInnen aus den Bereichen Medizin, Physik, Geologie, Jura, Theologie und Ökonomie geben eine Einführung in die Probleme bei Umgang und Lagerung radioaktiver Abfälle und erarbeiten, gemeinsam mit den Teilnehmer*innen folgenden Themen:

- Die Geschichte des atomaren Zeitalters
- Gesundheitliche Auswirkungen von Radioaktivität
- Atommüll - eine Bestandsaufnahme
- Technische und geologische Aspekte der Zwischen- und Endlagerung
- Ökonomische Aspekte des Atommüllproblems
- Ethische Aspekte des Atommüllproblems

Informationen und Flyer atommüllreport hier

Weitere Nachfragen an feige[at]ippnw.de

13.-15. September 2019

IPPNW-Vorstandssitzung

19. Oktober 2019 in Nürnberg

Medizin & Gewissen - Mit Vollgas in die Digitalisierung - wie kriegen wir die Kurve?

Thementagung der IPPNW Regionalgruppe Nürnberg – Fürth – Erlangen e.V.

Wann: 19.10.19 10:00 - 16:45 Uhr

Ort: Technische Hochschule Nürnberg, Bahnhofstr. 87, 90402 Nürnberg

Programm und Anmeldung

19. Oktober 2019 in Kassel

Treffen des AK-Atomenergie

Kassel Samstag, 19.10.19, 11-16 Uhr

26. Oktober 2019 in Landsberg am Lech

Europa - Quo vadis?

Öffentliche Tagung der IPPNW

Vorträge mit anschließender Diskussion und Musikprogramm

Referenten:
Prof. Dr. Stephan Lessenich, Universität München: „Eine Frage der Perspektive:  Friedensprojekt EUROPA“Dr. Till Bastian, Arzt, ehem. Vorstand der IPPNW: „Europa und der Klimawandel“

ab 16:30 Uhr Musikalischer Beitrag: "Hans Well und die Wellbappn"

Beginn: Samstag, 26. Oktober 2019, 10:00 – 18:00 Uhr
Ort: Historischer Rathaussaal Landsberg am Lech

Programm 

Tagungsbeitrag inklusive Musikprogramm: 25,– €
Anmeldung erbeten an: Rolf_Bader[at]web.de

22.-24. November 2019

IPPNW-Vorstandssitzung

29. November bis 1. Dezember 2019 in Düsseldorf

IPPNW-Studierendentreffen 2019 in Düsseldorf

"Vive la Resilience - Positive Activism"

Dieses Jahr findet das jährliche IPPNW-Studierendentreffen vom 29. November bis 1. Dezember 2019 in Düsseldorf statt.

Bitte meldet Euch früh an, damit wir besser planen können.

Bei Anmeldung bis zum 30.6.19 gibt es vergünstigte Tickets für 20 Euro,
ab dem 1.7.19 kostet die Teilnahme 25 Euro

Infos und Anmeldung

Kontakt

Sekretariat
Tel. 030/ 698074 - 16
Email: kontakt[at]ippnw.de

INF-Aktionstag

Global Health Summer

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