Artikel zum Thema Soziale Verantwortung

Pressemitteilung vom 10. Dezember 2021

Friedensorganisationen fordern Ausweitung der humanitären Hilfe

Humanitäre Katastrophe in Afghanistan

10.12.2021 Die Veranstalter*innen der Afghanistankonferenz „20 Jahre NATO-Krieg in Afghanistan“ fordern angesichts des internationalen Tag der Menschenrechte von den Regierungen Deutschlands und der NATO-Partner, unverzüglich die zuständigen Hilfsorganisationen mit ausreichenden Mitteln auszustatten, um die sich abzeichnende humanitäre Katastrophe abzuwenden. Zudem müssten die eingefrorenen Gelder unter Auflagen freigegeben werden, damit Löhne ausbezahlt werden und der Hunger nachhaltig bekämpft werden kann – diese Sanktionen träfen die Ärmsten der Armen.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 01. Dezember 2021

Ärztliche Friedensorganisation fordert Freigabe der Patente

Pandemiebekämpfung dekolonisieren

01.12.2021 Die ärztliche Friedensorganisation IPPNW unterstützt die heutige Forderung von UN-Generalsekretär António Guterres, international enger bei den Corona-Impfungen und der Bekämpfung der neuen Virus-Variante Omikron zusammen zu arbeiten. Patente müssten umgehend freigegeben und die Impfstoffapartheid beendet werden. Denn während in westlichen Industrienationen Auffrischungsimpfungen stattfinden, sind auf dem afrikanischen Kontinent erst vier Prozent der Bevölkerung vollständig geimpft.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 17. November 2021

„Geflüchtete sind keine Waffen!“

Polnisch-belarussische Grenze

17.11.2021 Angesichts der sich zuspitzenden Lage an der polnisch-belarussischen Grenze und der Brutalität der Sicherheitskräfte gegenüber den Geflüchteten, zeigt sich die internationale Ärzt*innenorganisation IPPNW zutiefst betroffen über die kategorische Ablehnung der EU-Außenminister*innen diese Menschen aufzunehmen. Die Ärzt*innenorganisation verweist auf die katastrophale humanitäre Lage im Grenzgebiet, wo derzeit etwa 3.000 Menschen bei Temperaturen um den Gefrierpunkt ausharren und verurteilt die Entscheidung der Minister*innen die Sanktionen gegen Belarus zu verschärfen, anstatt das Leben Geflüchteter zu retten.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 10. November 2021

Appell zur besseren Versorgung Geflüchteter

Breites Bündnis fordert von der neuen Bundesregierung eine bessere gesundheitliche Versorgung von Überlebenden von Krieg, Folter und Flucht

10.11.2021 Die Verbesserung der gesundheitlichen Versorgung von Geflüchteten und Überlebenden von Krieg, Folter und Flucht in Deutschland gehört in die Koalitionsvereinbarungen. Das fordert ein breites Bündnis in einem gemeinsamen Appell. Der Schutz Geflüchteter in Deutschland sowie ihre medizinische und psychosoziale Versorgung müsse dringend verbessert werden. Die IPPNW ist eine von 15 Organisationen, die den Appell an die neue Bundesregierung mitträgt.

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Pressemitteilung vom 30.08.2021

Solidarität entgrenzen: #offengeht

Erwartungen an eine menschenrechtsbasierte Migrations- und Flüchtlingspolitik

30.08.2021 Zurzeit steht Afghanistan im Fokus der öffentlichen Debatte. Wieder einmal erleben wir Flüchtlingspolitik im Krisenmodus. Weil nicht vorausschauend gehandelt wurde. Weil die Politik vor allem auf Abschottung und Ausgrenzung setzte. Weil sie auf die bevorstehende Wahl schielte, statt auf die Nöte und Rechte von Menschen zu schauen. Das alles hätte nicht passieren müssen. Eine andere Flüchtlings- und Migrationspolitik ist möglich. Daran erinnert die IPPNW gemeinsam mit PRO ASYL, dem Bundeszuwanderungs- und Integrationsrat und dem Initiativausschuss für Migrationspolitik in Rheinland-Pfalz in ihrem Positionspapier „Solidarität entgrenzen“, das von rund 45 weiteren Organisationen und Initiativen unterstützt wird.

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Ansprechpartnerinnen

 

Anne Jurema
Referentin "Soziale Verantwortung"
Tel. 030/698074 - 17
Email: jurema[at]ippnw.de



Laura Wunder
Projektmitarbeiterin Soziale Verantwortung, Frieden und Klima
Tel. 030 / 698074 - 19
Email: wunder[at]ippnw.de

Menschenrechtstribunal

Materialien

IPPNW-Report: Gesundheitliche Folgen von Abschiebungen
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IPPNW-Forum 164: Mitwirkung bei Abschiebungen: Ärzt*innen zwischen Gesetzen und Ethik
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Empfehlungen für heilberuflich Tätige in Abschiebesituationen
pdf Datei

Lesetipp | Deutsches Ärzteblatt: Asylbewerber: Ein ethisches Dilemma

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