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Artikel zum Thema Soziale Verantwortung

Der Debatte über CETA im EU Parlament breiten Raum geben

Gemeinsamer Brief von Ärztinnen und Ärzten an den Präsidenten des Europaparlamentes

IPPNW-Mitglieder fordern Aus für CETA und TTIP, Foto VdPP23.11.2016 

CETA soll im EU Parlament nun im Schnellverfahren durch gepeitscht und wichtige Fachausschüsse im Parlament  nicht mehr angehört werden. Ein fraktionsübergreifender Antrag, CETA vom EUGH auf Übereinstimmung mit EU Recht überprüfen zu lassen, wurde gerade mit Mehrheit abgelehnt. Die SPD ist dabei, Ihr Versprechen, dafür zu sorgen, dass CETA im EU Parlament umfassend beraten werden soll, zu brechen. Die IPPNW Regionalgruppe Berlin, die sich wiederholt mit Freihandelsverträgen und Gesundheit befasst hat, nimmt dies zum Anlass für einen offenen Brief an Martin Schulz, an den SPD Parteivorstand - und leicht  variiert  - an die CDU und SPD - Mitglieder der Ausschüsse für Gesundheit und für Handel des EU Parlamentes.

IPPNW-Pressemitteilung vom 17.11.2016

Afghanistan ist kein sicheres Herkunftsland

Offener Brief an Merkel, de Maizière, Steinmeier und von der Leyen

Flüchtlingskinder in Kabul erhalten Winterkleidung von ISAF-Mitarbeitern, Foto: NATO, U.S. Air Force Capt. John Callahan (bearbeitet)17.11.2016 

Die Ärzteorganisation IPPNW fordert Bundeskanzlerin Angela Merkel sowie die Minister Thomas de Maizière, Frank-Walter Steinmeier und Ursula von der Leyen in einem Offenen Brief auf, ihre Afghanistan-Flüchtlingspolitik im Sinne der Menschenrechte zu korrigieren. Wie als sicher eingestufte Regionen über Nacht zu hoch gefährlichen werden können, hätten die jüngsten todbringenden Taliban-Attacken in Masar-i-Scharif und anderen nordafghanischen Städten gezeigt. Laut Amnesty International hat sich die Zahl der Flüchtlinge innerhalb Afghanistans in den letzten drei Jahren auf über 1,2 Millionen verdoppelt. UNHCR geht davon aus, dass eine interne Schutzalternative in den vom aktiven Konflikt betroffenen Gebieten unabhängig davon, von wem die Verfolgung ausgeht, nicht gegeben ist.

IPPNW-Pressemitteilung vom 20.10.2016

Geflüchtete kranke Menschen vor Abschiebung schützen

Empfehlungen für heilberuflich Tätige in Abschiebesituationen

IPPNW-Empfehlungen für heilberuflich Tätige in Abschiebesituationen, Grafik: IPPNW20.10.2016 

Anlässlich der kontinuierlichen Verschärfungen des Asyl- und Aufenthaltsrechts hat die Ärzteorganisation IPPNW eine Handreichung veröffentlicht, die Hilfe bietet, um bedürftige Geflüchtete zu schützen. Abschiebungen in Deutschland sind wieder trauriger Alltag für viele Geflüchtete aus so genannten sicheren Herkunftsländern. Aufgrund der verschärften Gesetzgebung im Asylpaket I und II werden heilberuflich Tätige zunehmend mit Abschiebungen kranker Flüchtlinge konfrontiert. Viele Ärztinnen und Ärzte, Schwestern, Pfleger und TherapeutInnen geraten in einen schwierigen Konflikt, wenn sie sich zwischen Patientenwohl und vermeintlicher Staatsräson entscheiden sollen. Es besteht große Unsicherheit und Hilflosigkeit, sich in einer solchen Situation adäquat zu verhalten.

IPPNW-Pressemitteilung vom 18.10.2016

Im Zweifel für den minderjährigen Flüchtling

IPPNW begrüßt Stellungnahme der Ethikkommission der Bundesärztekammer zur medizinischen Altersdiagnostik

Es ist ethisch sehr problematisch, junge Flüchtlinge ohne ärztliche Indikation Röntgenstrahlen und einer Untersuchung des Intimbereichs auszusetzen. Foto: © SpeedKingz/Shutterstock18.10.2016 

Die Ärzteorganisation IPPNW begrüßt die kürzlich veröffentlichte Stellungnahme der Zentralen Ethikkommission der Bundesärztekammer „Medizinische Altersschätzung bei unbegleiteten jungen Flüchtlingen“. Die Kommission kommt zu dem Schluss, dass Röntgen- und Genitaluntersuchungen zur Alterseinschätzung bei unbegleiteten minderjährigen Flüchtlingen beim derzeitigen Stand der Wissenschaft die Frage der Volljährigkeit nicht klären können und darüber hinaus ethisch nicht zu rechtfertigen sind. Sie folgt damit weitgehend der Argumentation der IPPNW und der Deutschen Akademie für Kinder- und Jugendmedizin DAKJ.

Medizin, Macht und Moral

5. Internationaler IPPNW-Kongress „Medizin und Gewissen“, 14. und 15. Oktober 2016

Verleihung des medzinischen Friedenspreises an Dr. Giorgos Vichas auf dem Kongress, Foto: IPPNW16.10.2016 

70 Jahre nach Beginn des Nürnberger Ärzteprozesses, aktuellen Diskussionen um die Sterbehilfe und die filmische Aufarbeitung der Euthanasie im Nationalsozialismus kam der 5. Internationale IPPNW-Kongress „Medizin und Gewissen – Was braucht der Mensch?“ genau zum richtigen Zeitpunkt. 400 TeilnehmerInnen und 40 ReferentInnen beschäftigten sich in Nürnberg mit der Rolle von ÄrztInnen und insbesondere Psychiatern im Nationalsozialismus, ethischen Fragen im Medizinalltag und der Rolle von Menschen im Gesundheitswesen als Friedensstifter.

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