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Artikel zum Thema Soziale Verantwortung

Ursachen von Krieg und Flucht und die Folgen von Traumata

6. International Global Health Summer School

TeilnehmerInnen der Global Health Summer School, Berlin 2016, Foto: IPPNW, Anne Jurema16.09.2016 

Am 3. September 2016 ist die diesjährige internationale Global Health Summer School zum Thema „Beyond Trauma: Political Violence, Refugees, Empowerment and Health“ nach einer intensiven Woche zu Ende gegangen. Es war das sechste Mal, dass die IPPNW Deutschland und das Institut für Sozialmedizin, Epidemiologie und Gesundheitsökonomie der Charité gemeinsam diese Sommerakademie für Studierende und BerufsanfängerInnen in Berlin veranstaltete.

Gastbeitrag von Medica mondiale

Empathie ist Ihr Kompass: Tipps für die Arbeit mit geflüchteten Frauen

11 Tipps für Helfende

Flüchtlingslager in der Türkei (Suruc). Foto: IPPNW)04.08.2016 

Seit mehr als 20 Jahren unterstützt medica mondiale Frauen und Mädchen in Kriegs- und Krisengebieten, die sexualisierte Gewalt überlebt haben. Mit einer trauma-sensiblen Grundhaltung nehmen wir ihre Situation ganzheitlich in den Blick: Wir wollen sie dabei unterstützen, ihre Erfahrungen zu bewältigen und Strategien zu entwickeln, die erneute Gewalt verhindern. Aktuell erleben viele Frauen und Mädchen auf der Flucht sexualisierte Gewalt durch Schlepper, Mitflüchtende oder lokale Ordnungskräfte. Angekommen in den überfüllten Flüchtlingsunterkünften setzt sich das oft fort in Form von Übergriffen oder Zwangsprostitution.

Pressemitteilung vom 23.6.2016

Ärztinnen und Ärzte verurteilen Stimmungsmache gegen Flüchtlinge und ihre Berufsgruppe

Aktuelle Stunde im Bundestag zu den Aussagen von Thomas de Mazière zu ärztlichen Attesten in Abschiebeverfahren

Thomas de Maizière, Foto: MC1 Chad J. McNeeleyderivative work: MagentaGreen, Datei wurde abgeleitet 120216-D-TT977-152.jpg:, Gemeinfrei, https://commons.wikimedia.org/w/index.php?curid=3536421723.06.2016 

Der Bundesinnenminister Thomas de Maizière hat Ärztinnen und Ärzten in einem Interview mit der Rheinischen Post unterstellt, falsche Atteste auszustellen und damit Abschiebungen zu verhindern. Die unterzeichnenden Organisationen wenden sich entschieden gegen den Versuch von Thomas de Maizière, Ärztinnen und Ärzte in der Abschiebepolitik der Bundesregierung zu instrumentalisieren. In einem Interview mit der Rheinischen Post hatte Thomas de Maizière behauptet, es würden „immer noch zu viele Atteste von Ärzten ausgestellt, wo es keine echten gesundheitlichen Abschiebehindernisse gibt". Wie das Innenministerium inzwischen eingestanden hat, bezog er sich dabei auf nicht belegte Zahlen.

Aufruf

Für Menschenrechte und Vielfalt

Menschenketten gegen Rassismus

Menschenketten gegen Rassismus: für Menschenrechte und Vielfalt, Logo: campact16.06.2016 

Die deutsche IPPNW ruft an diesem Wochenende dazu auf, sich an den Menschenketten gegen Rassismus, für Menschenrechte und für Vielfalt zu beteiligen, die am Samstag den 18. Juni 2016 in Bochum und am Sonntag den 19. Juni 2016 in Berlin, Hamburg, Leipzig und München stattfinden. Als ärztliche Friedensorganisation wissen wir, dass Frieden mehr ist als bloß das Schweigen der Waffen - das ein gesellschaftlicher Frieden bedeutet, dass Menschen in ihrer Würde und ihrer Individualität respektiert werden, ohne Angst auf der Straße laufen, ohne Diskriminierung eine Wohnung anmieten oder ihren Beruf ausüben und ohne Ausgrenzung sich gesellschaftlich engagieren können.

IPPNW-Pressemitteilung vom 09.06.2016

Fluchtursache "Militärische Intervention"

Tag der Bundeswehr

Europäische Abschottungspolitik in Idomeni, Foto: Vadim Ghirda, Creative Commons, https://creativecommons.org/licenses/by/2.0/09.06.2016 

Anlässlich des morgigen "Tages der Bundeswehr" warnt die ärztliche Friedensorganisation IPPNW vor der steigenden Zahl von Auslandseinsätzen und einer Steigerung der Militärausgaben. Deutschland verschärft als weltweit viertgrößter Exporteur von Rüstungsgütern auch in Krisengebiete die Gewalt gegen Menschen in diesen Regionen. Diese Exporte tragen zusammen mit einer unzureichenden Ausstattung des zivilen Friedensdienstes sowie einer mangelnden Nutzung von Instrumenten ziviler Konfliktbearbeitung dazu bei, dass Menschen aus ihrer Heimat fliehen müssen.

Aktion
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