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Atomausstieg selber machen

29.07.2016 

Vor einigen Jahren hat die IPPNW gemeinsam mit zahlreichen anderen Organisationen aus der Umwelt- und Anti-Atom-Bewegung die Kampagne "Atomausstieg selber machen" in die Wege geleitet.

Diese Kampagne hat einen sehr wichtigen Beitrag für die Veränderung der Energieerzeugungsstruktur geleistet. Auch wenn mit dem beschlossenen Atomausstieg das ursprüngliche Ziel der Kampagne überflüssig geworden ist und die Kampagne eingestellt wurde, möchten wir weiterhin alle dazu aufrufen, den Energieversorger zu wechseln.

Wir wollen den schnellstmöglichen Ausstieg aus der Atomenergie und kritisieren den Beschluss des Deutschen Bundestages, den Weiterbetrieb der Atomreaktoren bis zum Jahr 2022 zu ermöglichen.

Deshalb: trotz angekündigtem Atomausstieg - wechseln Sie auch jetzt noch zu einem unabhängigen, reinen Ökostromanbieter. Wir empfehlen:

Elektrizitätswerke Schönau | Lichtblick | Naturstrom | Greenpeace Energy 

Die archivierte Kampagnenseite finden Sie hier

IPPNW-Pressemitteilung vom 28.07.2016

Neue Brennelementexporte aus Lingen zum AKW Doel: Scharfe Kritik am Bundesumweltministerium

Anti-Atom-Initiativen fordern Rücknahme der Genehmigung

Proteste gegen die Brennelementefabrik in Lingen. Foto: http://weltweit.nirgendwo.info28.07.2016 

Bundesumweltministerin Barbara Hendricks (SPD) hat trotz ihrer eigenen öffentlichen Kritik am Betrieb der belgischen Pannenreaktoren Doel und Tihange Anfang Juni stillschweigend über das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA) und das Bundesamt für Strahlenschutz (BfS) bis zu 50 neue Brennelementtransporte von der Brennelementefabrik Lingen für die Atomkraftwerke in Doel bei Antwerpen genehmigen lassen. Das geht aus der aktuellen Transporteliste auf der Webseite des BfS hervor. Den Angaben zufolge sind im Juni bereits die ersten vier Transporte vom emsländischen Lingen nach Doel gerollt. Die restlichen Brennelemente sollen bis April 2018 nach Belgien gebracht werden.

IPPNW-Pressemitteilung vom 22.07.2016

Bundesregierung muss Brennstofflieferungen in die AKWs Doel, Fessenheim und Cattenom stoppen

Rechtsgutachten zum Export von Brennelementen aus Lingen

Weltweit werden Atomkraftwerke mit Brennelementen aus der Brennelementefabrik  von Areva in Lingen betrieben. Foto: http://weltweit.nirgendwo.info22.07.2016 

Trotz grundlegender Sicherheitsbedenken gegen die grenznahen, maroden Atomkraftwerke Cattenom, Fessenheim und Doel untersagt die Bundesregierung die Belieferung dieser Standorte mit Brennelementen aus Lingen bislang nicht. Laut einem Gutachten der Rechtsanwältin Dr. Cornelia Ziehm, das die Ärzteorganisation IPPNW in Auftrag gegeben hat, dürfen Ausfuhrgenehmigungen für Brennelemente in diese AKWs gemäß § 3  Atomgesetz nicht mehr erteilt werden. Bereits erteilte Genehmigungen können oder müssen sogar widerrufen werden.

Eine Million Euro Gewinn pro Tag - Millionen von Menschen gefährdet

13.07.2016 

"Nur ein Abschalten der Atomkraftwerke Tihange 2 und Doel 3 kann uns vor der Gefahr einer atomaren Verseuchung schützen" sagte im November 2015 der Aachener CDU-Fraktionsvorsitzende Harald Baal. Wenn ein Mitglied einer Partei, die über Jahrzehnte die Atomenergie massiv gefördert hat, eine solche Aussage macht, dann weiß man, dass die Nerven blank liegen. Und wenn Helmut Etschenberg, Vorsitzender der Städteregion Aachen und Mitglied derselben Partei, eine Klage vor belgischen Gerichten gegen das Weiterbetreiben eines belgischen Atomkraftwerks anstrebt und dabei die Vertreter von mehr als 50 Städten und Kommunen in Deutschland, Niederlande und Luxemburg um sich scharen kann, dann muss es wirklich schlimm stehen um die Sicherheitslage der Region.

Was passiert mit dem illegalen radioaktiven Müll im türkischen Gaziemir?

13.07.2016 

Illegal deponierter radioaktiver Müll ist für die türkische Antiatombewegung ein wichtiges Thema. Schon seit vielen Jahren hatten sich die Bewohner von Gaziemir über die schwarzen und übel riechenden Dämpfe  der alte Bleihütte Aslan in ihrem Wohngebiet bei den städtischen Behörden beschwert. Die Hütte produzierte Blei aus alten Batterien. Aber Ende 2012 enthüllte die Presse einen Umwelt-Skandal: auf der Deponie des alten Fabrikgeländes befindet sich nicht nur Blei, sondern strahlender Atommüll.

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Ansprechpartner


Henrik Paulitz
Referent für Energiepolitik
Tel. 06257-505-1707
Email: paulitz[at]ippnw.de

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