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Aktuelles zum Thema "Atomenergie"

Aus dem ATOM-Energie-Newsletter Februar 2017

Störfälle und Brennelementschäden im Atomkraftwerk Gundremmingen

By Myratz (Own work) [CC BY 3.0 de (http://creativecommons.org/licenses/by/3.0/de/deed.en)], via Wikimedia Commons15.02.2017 

In dem von RWE und E.On betriebenen Siedewasserreaktor Gundremmingen kam es nach Angaben der Aufsichtsbehörden in den Jahren 2015 und 2016 wiederholt zu Brennelement-Schäden und zu einer Undichtigkeit an einem Sicherheitsventil. Diese Vorkommnisse sind äußerst besorgniserregend und geben Anlass, erneut die Frage nach der Sicherheit der Anlage aufzuwerfen. Der IPPNW liegt eine lange Liste mit brisanten Störfällen in deutschen Siedewasserreaktoren vor.

Verluste im Atomgeschäft

Das schleichende Ende der Atomindustrie

By Raysonho @ Open Grid Scheduler / Grid Engine (Own work) [CC0], via Wikimedia Commons14.02.2017 

Vor kurzer Zeit noch kündigten japanische Firmen an, mit dem Bau von Atomkraftwerken weltweit glänzende Geschäfte machen zu wollen. Die Firma Toshiba, die wie keine andere in den letzten Jahren ins Atomgeschäft investiert hatte, gab vor, 50 Bauprojekte für Atomkraftwerke in Ländern wie Indien, China, Großbritannien oder der Türkei anzustreben. All das ist nun Makulatur, denn Toshiba steigt nach massiven Verlusten und zahlreichen Skandalen endgültig aus dem Bau von Atomkraftwerken aus.

Austritt aus EURATOM

Aus für die britische Atomindustrie?

By ukhomeoffice [CC BY 2.0 (http://creativecommons.org/licenses/by/2.0)], via Wikimedia Commons14.02.2017 

Im August 2016 berichteten wir im IPPNW Forum, dass die Entscheidung des Vereinigten Königreiches, die EU zu verlassen, möglicherweise das Ende der Atomindustrie in Großbritannien beschleunigen könnte. Eine Ankündigung der britischen Regierung von Ende Januar scheint diese Prognose nun zu bestärken.

Der postfaktische Dreiklang

"CO2-freie, bezahlbare und verlässliche Atomenergie"

Doel (Belgien), Atomkraftwerk und Mühle *Fotograf: Friedrich Tellberg *Datum: 7. August 2005 {{GDFL-self}}10.02.2017 

„Propaganda“ klingt nicht gut. „Wir unterstützen Journalisten“, so nannte PR-Altmeister Harold Burson das „Wahrnehmungsmanagement“, das seine Firma Burson-Marsteller (BM) für Auftraggeber mit zweifelhaftem Ruf betreibt. BM gehört zu den international führenden Agenturen, die sich auf „Krisenmanagement“ spezialisiert haben. Die PR-Aktivitäten für Diktatoren wie Pinochet oder Ceauşescu oder die Greenwashing-Kampagne für den Chemiemulti Union Carbide nach der Chemiekatastrophe im indischen Bhopal gehören zu den Sternstunden ihrer Skrupellosigkeit.

Aus dem ATOM-Energie-Newsletter Februar 2017

Strahlenmüll im Straßenbau - Umstrittene Experimente in Fukushima

Creative Commons Attribution-Share Alike 3.0 Unported10.02.2017 

Jedes Land, das ein Atomprogramm betreibt, steht irgendwann vor dem Problem, wie man mit den enormen Mengen an radioaktivem Atommüll umgehen soll, der durch ein solches Programm produziert wird. Aber kein Land hat größere Probleme als Japan seit dem mehrfachen Super-GAU von Fukushima. Durch die Entsorgung strahlender Ernteprodukte und Dekontaminationversuche wie dem Abtragen verseuchter Erdschichten oder dem Sammeln von radioaktivem Laub fallen in den betroffenen Gebieten jedes Jahr tonnenweise radioaktive Müllberge an. Bislang sah es so aus, als gäbe es keine Möglichkeit, dieses Problem in den Griff zu bekommen, doch nun haben die japanischen Behörden Pläne vorgelegt, wie zumindest ein Teil des strahlenden Abfalls „entsorgt“ werden soll ...

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