
An die Medien
Einladung zu einer Pressekonferenz der Friedensbewegung anlässlich der bevorstehenden Bundestagsabstimmung über die Verlängerung des Afghanistan-Einsatzes
Sehr geehrte Damen und Herren,
am 26. Januar soll der Bundestag ein weiteres Mal das Bundeswehr-Mandat für den Kriegseinsatz in Afghanistan verlängern. Wir laden Sie aus diesem Grund sehr herzlich zu einer Pressekonferenz in Berlin ein. Sie findet statt
am Mittwoch, den 25. Januar 2011
um 11.30 Uhr
im Bernhard-Lichtenberg-Haus, Hedwigskirchgasse 3, 10117 Berlin
(Stadtzentrum)
Es werden anwesend sein:
Lühr Henken (Bundesausschuss Friedensratschlag)
Christine Hoffmann (pax christi)
und als besonderer Gast:
Dr. Reinhard Erös (Kinderhilfe Afghanistan)
Angelika Wilmen (IPPNW), Moderatorin
Zur Sprache kommen neben der allgemeinen Ablehnung des Afghanistan-Krieges von Seiten der Friedensbewegung folgende Aspekte:
- die Präsentation von weit über 100.000 Unterschriften unter den Appell "Den Krieg in Afghanistan beenden - zivil helfen!" http://www.ippnw.de/commonFiles/pdfs/Frieden/afghan_21juni.pdf
- eine kurze Bilanz des Krieges
- die Haltung der Kirche zum Krieg
- zivile Hilfe als Alternative zum Krieg.
Zugleich möchten wir darauf hinweisen, dass die Friedensbewegung am Tag darauf die Bundestagsdebatte mit eigenen Aktionen begleiten wird (siehe unten).
Wir würden uns freuen, wenn Sie unserer Einladung folgen würden und verbleiben
mit freundlichen Grüßen
i.A. des Koordinierungskreises Afghanistan der Friedensbewegung:
Susanne Grabenhorst, Sprecherin Kooperation für den Frieden
Klaus-Dieter Heiser, Friedenskoordination-FRIKO Berlin
Lühr Henken, Bundesausschuss Friedensratschlag
Wiltrud Rösch-Metzler, pax christi Vizepräsidentin
Monty Schädel, DFG-VK Bundesgeschäftsführer
Dr. Jens-Peter Steffen, IPPNW-Sprecher
Dr. Peter Strutynski, Bundesausschuss Friedensratschlag
P.S.: Hinweis auf Aktionen am 26. Januar:
9.30 Uhr bis 12.00 Uhr:
Mahnwache anlässlich der Beschlussfassung im Bundestag zur Verlängerung
des Einsatzes der Bundeswehr in Afghanistan
Ort: Brandenburger Tor (Westseite, Platz des 18. März)
10.00 Uhr IPPNW-Protestaktion "Den Opfern ein Gesicht geben"
Mit der Aktion und auf Transparenten wird die Friedensbewegung an die Toten des Afghanistan-Krieges erinnern, die Kosten des Krieges summieren und die Forderung erheben, die Truppen sofort und bedingungslos aus Afghanistan abzuziehen. Bei der Mahnwache werden die bisher gesammelten weit über 100.000 Unterschriften "Den Krieg in Afghanistan beenden - zivil helfen!" präsentiert.
Pressekontakt:
Angelika Wilmen, Tel. 030 – 698 074 15, Deutsche Sektion der Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges, Ärzte in sozialer Verantwortung (IPPNW), Körtestr. 10, 10967 Berlin, www.ippnw.de
... zurück