A- | A | A+
RSS  Drucken   Senden
IPPNW
Pressemitteilung vom 18.4.2012

Teure Karte ohne Nutzen

Berliner Kongress lehnt "elektronische Gesundheitskarte" ab

E-Card-Kongress Berlin, 18.4.12, Foto: IPPNW18.04.2012 

Die elektronische Gesundheitskarte (eGK) ist eine teure Karte ohne Nutzen - die jedoch viele Risiken birgt. Darin waren sich Vertreter wichtiger Verbände von Ärzten, Zahnärzten, Patienten, medizinischen Fachangestellten, Datenschutzexperten und Bürgerrechtsorganisationen bei der zentralen Veranstaltung in Berlin am 18. April 2012 zum Thema eGK einig.

lesen ...

Pressemitteilung vom 24.10.2011

„Unsere Universitäten – Unsere Forschungsergebnisse – Unsere Verantwortung“

Medizinstudierende rufen „Aktionsmonat Medikamentenzugang“ aus

24.10.2011 

Öffentlich finanzierte Medikamente müssen allen Menschen zugänglich sein - so lautet die zentrale Forderung einer bundesweit angelegten Kampagne von Medizinstudierenden. Die drei studentischen Organisationen bvmd (Bundesvertretung der Medizinstudierenden in Deutschland e.V.), IPPNW-Studierende (Internationale Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges / Ärzte in sozialer Verantwortung e.V.) und UAEM (Universities Allied for Essential Medicines, Germany) haben den November 2011 in einer gemeinsamen Initiative zum „Aktionsmonat Medikamentenzugang“ ausgerufen.

lesen ...

Digitalen Transrapid "Elektronische Gesundheitskarte" auf das Abstellgleis schieben!

27.09.2011 

lesen ...

IPPNW-Pressemitteilung vom 11.11.2010

Zwang zur Gesundheitskarte

IPPNW kritisiert Erpressung gegenüber Ärzten

11.11.2010 

Die Ärzte in sozialer Verantwortung (IPPNW) kritisieren die von der Regierung geplanten Zwangsmaßnahmen zur Einführung der Gesundheitskarte. Im Bundestag soll morgen über einen Antrag der Regierungsfraktionen zur Gesundheitsreform abgestimmt werden. Danach sollen Praxisärzte bei Androhung eines kompletten Honorarverlusts künftig gezwungen werden, ihre Praxen an zentrale Computerstrukturen anzuschließen. Das schließt sensible Patientendaten mit ein.

lesen ...[Kampagne "Stoppt die E-Card"]

IPPNW-Presseinfo vom 12. August 2010

Ärzte sehen Forschungsfreiheit an der Uni Köln gefährdet

IPPNW kritisiert Geheimhaltung des Vertrags zwischen Uniklinik und Bayer AG

In einem offenen Brief appellieren die Ärzte in sozialer Verantwortung (IPPNW) an den Rektor der Universität Köln, das Rahmenabkommen über eine privilegierte Forschungspartnerschaft zwischen der Universitätsklinik Köln und der Bayer Health Care AG offen zu legen. Eine Geheimhaltung der Vertragsbedingungen gefährde die Freiheit der Forschung. Damit schließt sich die IPPNW der Forderung eines Bündnisses zivilgesellschaftlicher Organisationen (CBG - Coordination gegen BAYER-Gefahren) an.

lesen ...

IPPNW-Pressemitteilung vom 23.6.2010

Regierung führt E-Card durch die Hintertür ein

Gesundheit ist keine Ware, Ärzte sind keine Dienstleister

23.06.2010 

Anlässlich des heutigen Treffens der Gesundheitsexperten der Koalition kritisieren die Ärzte in sozialer Verantwortung (IPPNW) die letzten Freitag vom Parlament beschlossenen gesetzlichen Voraussetzungen, den "gläsernen Patienten" zu schaffen. Die Koalition führt die Elektronische Gesundheitskarte durch die Hintertür ein, verklausuliert hinter dem bürokratischen Ausdruck der "verpflichtenden Stammdatenabgleichung". Diese ist verbunden mit einer Online-Abgleichung der bei den Krankenkassen gespeicherten Daten und ermöglicht dadurch die unmittelbare Kontrolle der Arzt-Patienten-Beziehung.

lesen ...

IPPNW-Presseinformation vom 14.12.2009

IPPNW fordert Erhalt einer unabhängigen Therapiebewertung

Offener Brief zur geplanten Ablösung von Dr. Peter Sawicki (Leiter des IQWiG)

Dr. Peter Sawicki14.12.2009 

Die Ärzte in sozialer Verantwortung (IPPNW) fordern heute in einem Offenen Brief Gesundheitsminister Dr. Philipp Rösler auf, von seinen Plänen Abstand zu nehmen, die Leitung des Instituts für Qualität und Wirtschaftlichkeit im Gesundheitswesen (IQWiG) zugunsten einer pharmafreundlichen Führung auszutauschen. Damit werde der Einfluss der Pharmaindustrie auf das Gesundheitswesen weiter wachsen.

lesen ...[Offener Brief an Gesundheitsminister Rösler]  [Unterschriftenaktion "Pharmalobby stoppen"]

IPPNW-Presseinfo vom 16.3.2009

IPPNW: Keine zentrale Speicherung medizinischer Daten

Jahresversammlung der IPPNW beschließt Resolution zur E-Card

16.03.2009 

Die Internationalen Ärzte in sozialer Verantwortung (IPPNW) haben auf ihrem Jahrestreffen am Wochenende eine Resolution zur Elektronischen Gesundheitskarte beschlossen. Darin appellieren sie an die Delegierten des 112. Ärztetages in Mainz (18.-22.5.2009) ihre Ablehnung der Elektronischen Gesundheitskarte in der bestehenden Form zu bekräftigen.

lesen ...[Resolution zur E-Card]

06.03.2009  IPPNW begrüßt Beschluss der Ärztekammer Nordrhein

IPPNW-Presseinfo 6.3.2009

IPPNW begrüßt Beschluss der Ärztekammer Nordrhein

Keine E-Card-Lesegeräte für die Arztpraxen

06.03.2009 

Die Ärzte in sozialer Verantwortung (IPPNW) begrüßen den heute bekannt gewordenen Beschluss des Vorstandes der Ärztekammer Nordrhein, ihren Kammerangehörigen zu empfehlen, sich derzeit keine Lesegeräte für die elektronische Gesundheitskarte zu beschaffen und nicht am Basis-Rollout teilzunehmen. Die IPPNW hatte im Dezember letzten Jahres in der betroffenen Region die Kampagne "Keine E-Card-Lesegeräte in unsere Praxen" gestartet.

lesen ...[Faltblatt zur Kampagne]

E-Government – die elektronische Gesundheitskarte und der präventive Sicherheitsstaat

Was tun beim „Roll out“ 2009 ? Lernen von Gorleben?

01.12.2008 

Trotz Milliardenkosten vor allem für die Versicherten und die Behandler, trotz überwiegend kontraproduktiver Wirkung auf die Qualität der Patientenbehandlung, und trotz klarer Ablehnung durch die Mehrheit der Ärzte und Therapeuten - manifestiert nicht zuletzt durch die Beschlüsse der Deutschen Ärztetage 2007 und 2008 - halten die Betreiber, insbesondere in Gesundheitsministerium und Bundesregierung am Projekt Telematik und elektronische Gesundheitskarte fest, und wollen 2009 auf dem Wege der Salamitaktik mit der Ausgabe von e-card und Lesegeräten beginnen.

lesen ...

Öffentlich finanzierte Forschung muss allen zugute kommen

Offener Brief an Bundesministerin Schavan zu hoffnungsvollem TBC-Impfstoff

24.11.2008 

Bei Lizenzvergaben für Medikamente aus öffentlich finanzierter Forschung muss vertraglich sicher gestellt sein, dass nach Markteinführung auch Patienten in Armutsländern sich das Medikament leisten können. Das ist die zentrale Forderung eines Offenen Briefes, den die ÄrztInnenorganisation IPPNW heute an die Bundesministerin für Bildung und Forschung Dr. Annette Schavan geschickt hat.

lesen ...

E-Card ohne Wenn und Aber ablehnen!

IPPNW-Jahrestreffen in Nürnberg

30.04.2008 

Die 80 TeilnehmerInnen der IPPNW-Mitgliederversammlung vom 25.-27. April 2008 in Nürnberg haben an den 111. Deutschen Ärztetag appelliert, die elektronische Gesundheitskarte ohne Wenn und Aber abzulehnen. Die schwerwiegenden Bedenken gegen die Einführung einer bundesweiten Telematikplattform im Gesundheitswesen mit zentraler Datenspeicherung aller Medizindaten der ganzen Bevölkerung seien durch die bisherigen Erfahrungen erhärtet.

lesen ...[Resolution eGK stoppen als pdf]  [Antrag Flüchtlinge als pdf]  [Resolution Afghanistan als pdf]

04.03.2008  Klares Nein auf dem nächsten Ärztetag gefordert

Aus IPPNW-Forum 110/08

Schöne neue E-Health-Welt?

Die IPPNW setzt sich für eine gesunde Gesellschaft ein

08.04.2008 

Manche werden überrascht sein, dass sich eine ärztliche Vereinigung zur Verhütung des Atomkriegs mit einer so speziellen Frage des Gesundheitssystems wie der geplanten Einführung der e-card befasst. Als "Ärzte in sozialer Verantwortung" sind wir uns aber auch bewusst, dass Kriegsverhütung und Bekämpfung der nuklearen Gefährdungen nicht ohne einen ganzheitlichen gesellschaftspolitischen Ansatz erfolgreich betrieben werden kann.

lesen ...

IPPNW-Presseinfo vom 4. März 2008

Klares Nein auf dem nächsten Ärztetag gefordert

Elektronische Gesundheitskarte

04.03.2008 

Auf einem Symposium zur elektronischen Gesundheitskarte in Hamburg sprachen sich Ärzte, Patientenvertreter, Wissenschaftler und Datenschützern gegen das Mammutprojekt E-Card aus. Die Patientenvertreterin Gaby Thiess brachte die Hauptkritik an der elektronischen Gesundheitskarte auf den Punkt: »Wir lehnen die Übermittlung von Patientendaten über das Internet zur zentralen Speicherung ab«. Dies zerstöre die Arzt-Patient-Beziehung und führe zur Überwachung und Lenkung von Patienten.

lesen ...

Stoppt das Projekt "E-Card"!

Bündniserklärung

05.01.2008 

 Ein breites Bündnis von Bürgerrechtlern, Datenschützern, Patienten und Ärzteverbänden erklärt dem Bundesministerium für Gesundheit und der Betreiberorganisation Gematik, dass die zukünftige elektronische Gesundheitskarte (eGK) von Versicherten und Ärzten mit aller Entschiedenheit abgelehnt werden wird. Wir warnen vor einer überstürzten und erzwungenen Einführung zum 1.4.2008, die trotz aller Kritik geplant ist und die Gesundheitsversorgung der Bürger stark belasten wird.

lesen ...

25.01.2008  Stopp der Elektronischen Gesundheitskarte

Aus IPPNW-Forum 105-106/07

Eine Frage auf Leben und Tod

Patenter Zugang zu Arzneimitteln

15.07.2007 

Während G8-Präsidentin Angela Merkel in Heiligendamm gut gelaunt vor den Fernsehkameras steht und 60 Milliarden Euro für die Bekämpfung von Aids, Tuberkulose und Malaria verspricht, schreiben im Pressezelt in Kühlungsborn die Hilfsorganisationen ihre Pressemitteilungen. Einhelliger Tenor: Der G8-Gipfel bringt keinen Durchbruch beim Zugang zu lebensnotwendigen Medikamenten. Im Gegenteil: Er verschärft die Misere.

lesen ...