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Pro Termin nur eine Frage erlaubt

Patient, 41 Jahre, Hamburg

13.01.2007

Seit einigen Jahren ging ich zu einem, mir empfohlenen und tatsächlich guten Hautarzt. Er hatte in dieser Zeit ein eigenes kleines Schönheitszentrum eingerichtet und eine eigene Produktlinie kreiert. Trotzdem fühlte ich mich bei ihm gut aufgehoben, bis zu meinem letzten Termin bei ihm: Wie immer hatte ich während der wochenlangen Wartezeit auf meinen Termin mir einige Fragen zurechtgelegt, auf die ich eine Antwort erwartete.

Dieses Mal lief es jedoch ganz anders. Nach Beantwortung meiner ersten Frage stand der Arzt auf. Die zweite Frage beantwortete er im Stehen. Für die dritte Antwort konnte ich ihn gerade noch vor der Tür aufhalten. Dann verabschiedete er sich und schloss die Tür des Behandlungszimmers hinter sich. Nun saß ich da mit meinen zwei weiteren Fragen und fing an, über eine andere zu grübeln: Ich bin Privatpatient und dieser Hautarzt fertigt mich so ab, wie verhält er sich dann wohl gegenüber Kassenpatienten??? Dieser Arzt hat mich nicht wieder gesehen.

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