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Artikel zum Thema Flucht & Asyl

Unbegleitete minderjährige Flüchtlinge in der Bayernkaserne

Besuch der Erstaufnahmeeinrichtung durch Ärzteteam

Junge Flüchtlinge aus Somalia, Afghanistan und dem Irak bei einem Computerkurs im Café Netzwerk München20.06.2013 

Am 20. Juni 2013, dem Internationalen Tag des Flüchtlings, hat eine Gruppe von sieben Ärztinnen und Ärzten, darunter IPPNW-Mitglieder, die Erstaufnahmeeinrichtung für Unbegleitete Minderjährige Flüchtlinge in der Bayernkaserne besichtigt. Sie haben zahlreiche schwerwiegende Missstände festgestellt und sind der einhelligen Auffassung, dass der Aufenthalt von Jugendlichen in der Bayernkaserne eine Kindeswohlgefährdung darstellt. Unter anderem hat es wiederholt deutliche Anzeichen für sexuellen Missbrauch der in der Bayernkaserne lebenden Jugendlichen gegeben.

Aufspielen statt Abschieben

Lebenslaute-Konzert vor dem Bundesinnenministerium

Lebenslaute-Konzert vor dem Bundesinnenministerium am 17. Juni 2013, phopective berlin, Umbruch Bildarchiv, Lars Dickhoff19.06.2013 

Mehr als 100 MusikerInnen des Chors und Orchesters "Lebenslaute" blockierten am 17. Juni 2013 mit gleichzeitig stattfindenden Konzerten die Zugänge zum Bundesinnnenministerium. Mitglieder der Ärzteorganisation IPPNW beteiligten sich an der Aktion. Die MitarbeiterInnen des Ministeriums konnten nur nach etlichen Umwegen und verspätet zu ihrer Arbeit gelangen. Seit 1986 macht die Musik- und Aktionsgruppe Lebenslaute mit spektakulären Aktionen, in denen sie klassische Musik mit politischem Protest und Zivilem Ungehorsam verbindet, auf sich aufmerksam. Mit ihrer jetzigen Aktion solidarisierte sich Lebenslaute mit den Forderungen eines Flüchtlingskongresses, der vom 13.-16. Juni in Berlin stattgefunden hatte.

Die Einstellung des Verfahrens wäre ein verheerendes Signal

Bremer Brechmittelprozess

Gedenk-Kundgebung für Laye Condé in Bremen, Foto: indymedia.org11.06.2013 

Eine mögliche Einstellung des „Brechmittelprozesses“ durch das Landgericht Bremen wäre nach Auffassung der Ärzte in sozialer Verantwortung (IPPNW) ein verheerendes Signal. „Es liegt im Interesse der Öffentlichkeit, dass ein so grausamer, unmenschlicher Brechmittel-Einsatz unter Zwang, der zum Tod eines Menschen geführt hat, auch gesetzlich verfolgt wird“, erklärt IPPNW-Vorstandsmitglied Dr. med. Sabine Farrouh. Die IPPNW fordert die Bremer Ärztekammer auf, die Approbation des zuständigen Polizeiarztes auf eine Verletzung der verbindlichen Berufsordnung zu überprüfen.

IPPNW-Pressemitteilung vom 25.4.2013

Mehr Rechte für Flüchtlinge, Asylsuchende und Folteropfer

Bundesregierung vor Menschenrechtsausschuss

Die Bundesregierung muss den Umgang mit besonders schutzbedürftigen Personen dringend verbessern. Grafik: IPPNW25.04.2013 

Anlässlich der heutigen Befragung der Bundesregierung vor dem Menschenrechtsausschuss fordern die Ärzte in sozialer Verantwortung (IPPNW), den Umgang mit besonders schutzbedürftigen Personen dringend zu verbessern. Dazu gehören beispielsweise minderjährige Flüchtlinge und durch Folter und andere Gewalterlebnisse Traumatisierte.

Pressemitteilung vom 10.6.2012

Beteiligung von Medizinern an Abschiebungsmaschinerie verurteilt

5. bundesweites Treffen der MediNetze, MediBüros und Flüchtlingshilfen

Bundesweites Medinetz-Treffen in Düsseldorf10.06.2012 

Vom 8. - 10. Juni 2012 trafen sich über 100 Vertreterinnen und Vertreter von 26 MediNetzen, Medibüros und medizinischen Flüchtlingshilfen aus ganz Deutschland in Düsseldorf zum Erfahrungsaustausch und zur Vernetzung. Den Auftakt des bundesweiten Treffens bildeten ein Film und Vortrag von Kenan Emini von der Kampagne „alle bleiben!“ über die Lebenssituation  abgeschobener Romafamilien im Kosovo und in Serbien.

Aktion
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Basisinfos
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Medibüros
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News und Kommentar
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Ansprechpartnerin


Isolde Keller
Tel. 030/698074 - 18
Email: keller[at]ippnw.de

Global Health Summer

Materialien

IPPNW-Forum 150 "Sicheres Herkunftsland? Abschiebung in Kriegs- und Krisengebiete"  Lesen | Im Shop bestellen

Empfehlungen für heilberuflich Tätige in Abschiebesituationen
Download (PDF)

Lesetipp | Deutsches Ärzteblatt: Asylbewerber: Ein ethisches Dilemma

 

Dokumentation: Best Practice for Young Refugees. Ergebnisse und Beiträge einer internationalen Fachkonferenz   PDF-Download

Aktion "Wasser aufs Dach"

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