Artikel zum Thema Flucht & Asyl

IPPNW-Pressemitteilung vom 09.06.2016

Fluchtursache "Militärische Intervention"

Tag der Bundeswehr

09.06.2016 Anlässlich des morgigen "Tages der Bundeswehr" warnt die ärztliche Friedensorganisation IPPNW vor der steigenden Zahl von Auslandseinsätzen und einer Steigerung der Militärausgaben. Deutschland verschärft als weltweit viertgrößter Exporteur von Rüstungsgütern auch in Krisengebiete die Gewalt gegen Menschen in diesen Regionen. Diese Exporte tragen zusammen mit einer unzureichenden Ausstattung des zivilen Friedensdienstes sowie einer mangelnden Nutzung von Instrumenten ziviler Konfliktbearbeitung dazu bei, dass Menschen aus ihrer Heimat fliehen müssen.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 12.05.2016

Medizinische Versorgung von Kindern ohne Papiere gewährleisten

Ehrenamtliches Engagement kann Bedarf nicht abdecken

12.05.2016 Eine adäquate medizinische Versorgung von Kindern und Jugendlichen ohne Aufenthaltsstatus in Deutschland findet nicht statt. Selbst ihre Behandlung im akuten Krankheitsfall ist derzeit nicht gewährleistet. Vielmehr ist der Zugang zu medizinischer Behandlung für Kinder und Jugendliche ohne Aufenthaltsstatus abhängig von ehrenamtlichem Engagement und Spendengeldern. Das durch zahlreiche Hilfseinrichtungen deutschlandweit geschaffene alternative Versorgungsangebot kann den vorhandenen Bedarf aber insbesondere im akuten Krankheitsfall nicht abdecken. Das ist das Ergebnis der explorativen Studie "Der Zugang von Kindern ohne Papiere zu medizinischer Versorgung" von Wiebke Bornschlegl.

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Einladung zur Pressekonferenz am 12.05.2016

Der Zugang von Kindern ohne Papiere zu medizinischer Versorgung

09.05.2016 Kinder ohne Geburtsurkunde sind in besonderer Weise rechtlich ungeschützt. Menschen ohne Papiere nehmen die staatliche Gesundheitsversorgung für diese Kinder nur im äußersten Notfall in Anspruch, was dramatische Folgen haben kann. Eine adäquate medizinische Versorgung von Kindern und Jugendlichen ohne Aufenthaltsstatus in Deutschland findet nicht statt. Ihr Zugang zu medizinischer Behandlung ist abhängig von ehrenamtlichem Engagement und von Spendengeldern. Wie kann das Menschenrecht auf Gesundheit gerade für die besonders verletzliche Gruppe der minderjährigen MigrantInnen und Illegalisierten in Deutschland umgesetzt werden? Die empirischen Befunde der Studie "Der Zugang von Kindern ohne Papiere zu medizinischer Versorgung in Deutschland" wollen wir Ihnen auf einer Pressekonferenz am 12. Mai 2016 um 11 Uhr in Berlin vorstellen.

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FR-Gastbeitrag von Prof. Michael Krawinkel

Holt Idomeni-Flüchtlinge nach Deutschland

Unser Straftrecht kennt den Gnadenakt. Dies bedeutet nicht, politische oder rechtliche Positionen aufzugeben.

19.04.2016 Die Bilder der Flüchtlinge, die in Idomeni gestrandet sind, machen deutlich, dass am Rande Europas Lebenssituationen für Menschen entstehen, die nicht mit der Menschenwürde und den ethischen Grundvorstellungen vereinbar sind, die Europa für sich reklamiert. Dies ist eine Herausforderung, der sich die EU wie auch alle europäischen Länder zu stellen haben. Es ist nicht nur eine politische Herausforderung. Die Äußerung der Kanzlerin aus dem Jahr 2015, die Flüchtlinge sind willkommen, nahm Bezug auf einen ethischen Rahmen, der weiter gesteckt ist.

IPPNW-Pressemitteilung vom 16.03.2016

Mit EU-Türkei-Abkommen droht Erosion des Asylrechts

Türkei verletzt Menschenrechte der kurdischen Bevölkerung

16.03.2016 Anlässlich des Treffens der Staats- und Regierungschefs der EU mit der Türkei appelliert die IPPNW an die Bundesregierung, kein Abkommen zu schließen, das zu einer kollektiven und willkürlichen Ausweisung von Flüchtlingen führen würde. Internationale Garantien für den Schutz der Menschenrechte müssen eingehalten werden. Die ärztliche Friedensorganisation IPPNW sieht eine Erosion des Asylrechts. Laut einem von Pro Asyl in Auftrag gegebenem Rechtsgutachten des Asylrechtsanwalts Dr. Reinhard Marx ist die Türkei für Flüchtlinge kein sicherer Drittstaat.

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Ansprechpartnerin


Laura Wunder
Projektmitarbeiterin "Soziale Verantwortung, Frieden und Klima"
Tel. 030/698074 - 17
Email: dyhr@ippnw.de

Menschenrechtstribunal

Menschenrechtstribunal / Permanent Peoples Tibunal
Für das Recht auf Gesundheit!
Urteilsverkündung am 16. Dezember 2020 (online)
Information  und Anmeldung

Global Health Summer

Materialien

IPPNW-Report: Gesundheitliche Folgen von Abschiebungen
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IPPNW-Forum 164: Mitwirkung bei Abschiebungen: Ärzt*innen zwischen Gesetzen und Ethik
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Empfehlungen für heilberuflich Tätige in Abschiebesituationen
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Lesetipp | Deutsches Ärzteblatt: Asylbewerber: Ein ethisches Dilemma

 

Dokumentation: Best Practice for Young Refugees. Ergebnisse und Beiträge einer internationalen Fachkonferenz  
pdf Datei

IPPNW-Report "Prävention von Folter"
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Aktion "Wasser aufs Dach"

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