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Donnerstag, 2. September 2010

IPPNW-Pressemitteilung vom 31. August 2010

IPPNW fordert Ächtung von Uranabbau

19. Weltkongress der IPPNW in Basel

Die internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW) haben auf einer Sitzung ihres internationalen Rats am Sonntag in Basel, Schweiz, eine Resolution zur Ächtung von Uranabbau und der Produktion von Yellowcake (Uranoxid) verabschiedet. Beide Verfahren werden in der Resolution als „unverantwortlich“ und „ernsthafte Bedrohung für Gesundheit und Umwelt“ beschrieben.

lesen ...[IPPNW Resolution zur Ächtung von Uranabbau (engl.)]  [Mehr Informationen zum Kongress und zu Uranabbau]

IPPNW-Presseinformation vom 30. August 2010

Bundeskanzlerin Merkel regiert mit Atomkonzernen gegen die Bevölkerung

Eine Demokratie braucht Energien "in Bürgerhand"

"Atomstaat" und "Atom-Diktatur" sind nach Auffassung der atomkritischen Ärzteorganisation IPPNW keine überkommene Slogans, sondern zutreffende Beschreibungen des realen Regierungshandelns von Bundeskanzlerin Angela Merkel. Diese hat gestern im ARD-Sommerinterview unverblümt zugegeben, dass sie Laufzeitverlängerungen für Atomkraftwerke von rund 10 Jahren durchsetzen möchte, obwohl die Bevölkerung dagegen ist. Begründet werde diese anti-demokratische Politik wie gewohnt mit Gefälligkeitsgutachten und mit unzutreffenden Argumenten wie preiswerter Energie und der Sicherung von Arbeitsplätzen.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 29.8.2010

Atomare Epidemie bedroht die Menschheit

19. IPPNW-Weltkongress in Basel beendet

29.08.2010 

Der 19. IPPNW-Weltkongress der Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges ist heute in Basel zu Ende gegangen. 800 Ärzte und Medizinstudierenden aus 60 Ländern und fünf Kontinenten haben die Prävention eines Atomkrieges zu ihrer vordringlichsten Aufgabe erklärt. Neben der Klimaveränderung gehe von den Atomwaffen die drängendste Gefahr für Gesundheit und Sicherheit der Menschheit aus.

lesen ...[Statement der IPPNW]

Pressemitteilung vom 29.08.2010

Delegierte indigener Völker fordern Ende der Atomindustrie

Basler Erklärung der Indigenen für eine atomfreie Zukunft aller Völker

Azara Jalawi

Die Delegierten der IPPNW-Vorkonferenz “Sacred Lands, Poisoned Peoples” haben am Sonntag eine gemeinsame Erklärung verabschiedet. Darin fordern sie,  Uranabbau und  dessen Weiterverarbeitung zu stoppen sowie den unverantwortlichen Umgang mit radioaktivem Abfall, Atomenergie und Atomwaffen zu beenden.

lesen ...[Statement]  [Fotos auf Flickr]

IPPNW-Pressemitteilung 26.8.2010

Abrüsten für unsere Zukunft

19. IPPNW-Weltkongress - Nuclear Abolition: For a Future

26.08.2010 

„Die Gefahr, dass Atomwaffen in Zukunft zum Einsatz kommen, wird unterschätzt“, warnt Prof. Dr. Andreas Nidecker, Präsident des Organisationskomitees der Schweizer Sektion der Internationalen Ärzte für die Verhütung Atomkrieges am Vortag des IPPNW-Weltkongresses, der dieses Jahr in der Schweiz stattfindet. In Basel werden bis zu 800 ÄrztInnen und Medizin­studierende aus aller Welt erwartet, die mit Experten den Stand der Abrüstungsbe­mühungen erörtern und Wege beraten, um dem Ziel einer Welt ohne Atomwaffen näher zu kommen.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 26.8.2010

Genozid durch Uranabbau in den USA

Sioux-Vertreterin berichtet auf internationaler Uran-Konferenz

"Mitten im Herzen der USA findet ein Genozid statt. Mein Volk stirbt anKrebs, weil unser Wasser und unsere Luft radioaktiv verseucht ist. Unser Way of life ist fast zerstört, sagte Chairmain White Face heute auf der Basler Konferenz "Sacred Land - Poisoned Peoples". Sie ist Gründerin der Defenders of the Black Hills, eine Umwelt-Organisation aus South Dakota, USA.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 26.8.2010

IPPNW fordert sofortige Freilassung

Palästinensischer Menschenrechtler verurteilt

26.08.2010 

Mit Unverständnis haben die Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges auf die Verurteilung Abdallah Abu Rahmah aus Bil´in wegen Anstiftung und Organisation illegaler Demonstrationen" durch ein israelisches Militärgericht am Dienstag den 24. August reagiert. Nach über acht Monaten Untersuchungshaft steht die Höhe der Gefängnisstrafe - es ist eine mehrjährige Strafe zu erwarten - noch aus. 

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Junge Mediziner radeln gegen Atomwaffen

Die Biking Against Nuclear Weapons Tour 2010

20.08.2010 

40 junge Mediziner aus der ganzen Welt starteten am 14. August 2010 in Düsseldorf die internationale Fahrradtour Biking against Nuclear Weapons. Von dort radeln sie mehr als 700 km durch Deutschland, Frankreich und die Schweiz. Ziel der Tour ist der Weltkongress der Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkriegs (IPPNW), der am 25. August 2010 in Basel beginnt.

lesen ...[Weitere Informationen]  [Fotos]  [IPPNW-Weltkongress]

20.08.2010  Abrüsten für unsere Zukunft

KOPI-Stellungnahme vom 18. August 2010

Israelische Regierung muss Erschießung der neun Passagiere aufklären helfen

Stellungnahme zur Untersuchung des Überfalls auf die Gaza-Hilfsflotte

18.08.2010 

Die israelische Regierung muss zulassen, dass israelische Militärs, die am Überfall auf die Free-Gaza-Flotte beteiligt waren, als Zeugen vernommen werden dürfen. Deren Vernehmung wäre ein Zeichen der Kooperation an die internationale Gemeinschaft und ein Aufbruch aus der Isolation, in die sich die israelische Regierung begeben hat. Israelische Soldaten müssen zumindest vor dem UN-Untersuchungsgremium, das in der vergangenen Woche seine Arbeit aufgenommen hat, aussagen dürfen.

lesen ...[Freegaza-Homepage]

IPPNW-Presseinfo vom 12. August 2010

Ärzte sehen Forschungsfreiheit an der Uni Köln gefährdet

IPPNW kritisiert Geheimhaltung des Vertrags zwischen Uniklinik und Bayer AG

In einem offenen Brief appellieren die Ärzte in sozialer Verantwortung (IPPNW) an den Rektor der Universität Köln, das Rahmenabkommen über eine privilegierte Forschungspartnerschaft zwischen der Universitätsklinik Köln und der Bayer Health Care AG offen zu legen. Eine Geheimhaltung der Vertragsbedingungen gefährde die Freiheit der Forschung. Damit schließt sich die IPPNW der Forderung eines Bündnisses zivilgesellschaftlicher Organisationen (CBG - Coordination gegen BAYER-Gefahren) an.

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IPPNW-Info vom 10. August 2010

Ziel muss Ächtung von Uranbergbau sein

IPPNW-Statement zur Diskussion um Uranherkunft

Die deutsche Atomindustrie ist abhängig von Uranimporten auch aus Staaten außerhalb der OECD. Gleichzeitig bedeutet eine zivile Atomkraftnutzung stets auch die Möglichkeit zum Bau von Atomwaffen. Diese Thesen bekräftigt die Buchautorin („Störfall Atomkraft“) und Sprecherin der Arbeitsgemeinschaft Energie der Partei Bündnis 90 / Die Grünen Astrid Schneider in einem Interview mit der Frankfurter Rundschau vom 9. August. Die IPPNW hatte nach einer Recherche über die Versorgung Deutschlands mit Uran bestätigt, dass sich unter den Herkunftsländern deutschen Urans Staaten wie Niger und Namibia befinden, in denen Umwelt- und Sozialstandards massiv verletzt werden. Frank Uhe, Geschäftsführer der deutschen IPPNW forderte in einem Statement: „Letztlich muss eine Ächtung von Uranabbau das Ziel sein.“

lesen ...[IPPNW-Papier "Die Versorgung Deutschlands mit Uran"]  [Gesundheitliche Folgen des Uranabbaus]

27.07.2010  Deutschland verschleiert Uranherkunft