Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Kolleginnen und Kollegen,
die Kinderkrebsstudie des Bundesamtes für Strahlenschutz hat bewiesen: Je näher Kleinkinder an Kernkraftwerken wohnen, desto größer ist die Wahrscheinlichkeit, an Krebs und Leukämie zu erkranken. Umstritten ist noch, auf welche Weise die Kernkraftwerke den Krebs verursachen.
Umweltschutz- und Antiatomverbände wollen die Ergebnisse der Kinderkrebsstudie auf einer Fachtagung in Augsburg diskutieren. Wie viele Kinder sind betroffen? Und wie macht die unsichtbare radioaktive Strahlung krank? Wird die Strahlung der Kernkraftwerke überhaupt zuverlässig gemessen?
Professor Dr. med. Dr. h.c Edmund Lengfelder, Strahlenbiologe und Arzt, Reinhold Thiel, Facharzt für Allgemeinmedizin und Wolfgang Neumann, Diplomphysiker werden auf diese Fragen Antworten geben und mit dem Publikum diskutieren.
Samstag, 22. November 2008, 10:30 – 18:30 Uhr
Augsburg, Tagungshaus im Annahof 4, mitten in der Stadt, 5 Min. v. Hbf
Veranstalter: IPPNW, Verein FORUM, Gemeinsam gegen das Zwischenlager und für eine verantwortbare Energiepolitik, BUND Naturschutz, Petra Kelly Stiftung
Faltblatt zum Download:
http://www.ippnw.de/commonFiles/pdfs/Atomenergie/KiKK-Fachtagung-Augsburg.pdf
Anmeldung an Raimund Kamm, Verein FORUM, kamm@atommuell-lager.de, Tel. 0821-54 19 36, Fax: 0821-54 19 46, www.atommuell-lager.de
Über Ihr Kommen und Ihre Berichterstattung freuen wir uns.
Mit freundlichen Grüßen
Sven Hessmann, IPPNW-Pressereferent, Tel. 030 698074-14, hessmann@ippnw.de
Über die IPPNW: Diese Abkürzung steht für International Physicians for the Prevention of Nuclear War. Die Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges engagieren sich seit 1982 für eine Welt ohne atomare Bedrohung und Krieg. 1985 wurden sie dafür mit dem Friedensnobelpreis ausgezeichnet. Heute setzt sich die IPPNW in 60 Ländern für Frieden und Abrüstung ein.
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