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Samstag, 11. Februar 2012

Die Türkei vor den Wahlen

IPPNW-Delegationsbericht

11.11.2011 

Die IPPNW-Delegationsreise 2011 in die Türkei: Das zentrale Thema der diesjährigen Delegationsreise mit allen Gesprächspartnern war das Verhalten der AKP-Regierung vor den Wahlen. Nach der Wahlschlappe für die AKP in den kurdischen Gebieten bei der Kommunalwahl 2009 wurde nicht nur die Vorgängerpartei der BDP, die DTP verboten. Viele gewählte Bürgermeister sitzen bis heute in Untersuchungshaft. Im Vergleich zum Vorjahr wirkte die Stimmung angespannt. Es herrschte Wut und Entschlossenheit, das Gefühl, sich auf niemanden verlassen zu können. Der Ton war deutlich kämpferischer, leider auch oft militanter.

[Delegationsbericht 2011]

Kriegsverbrechen in der Türkei

Strafanzeige gegen Erdogan und die Generalstabschefs der Türkei

01.11.2011 

Anwälte aus der Bundesrepublik haben bei der zuständigen Bundesanwaltschaft (BAW) in Karlsruhe eine Strafanzeige gegen  Ministerpräsident Erdogan, der sich zur Zeit auf Staatsbesuch in Berlin aufhält, sowie mehrere Generalstabschefs der türkischen Armee wegen schwerer Straftaten im Krieg gegen die kurdische Bevölkerung eingereicht. Angezeigt werden vom Kriegsvölkerrecht geächtete Kriegsverbrechen und Verbrechen gegen die Menschlichkeit in der Zeit zwischen 2003 und heute.

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Presseerklärung vom 14.9. 2011

Menschenrechtsdelegation besucht Massengräber bei Catak

Deutsche Andrea Wolf unter den Toten

Andrea Wolf14.09.2011 

Zwischen dem 14. und 25. September 2011 reist eine internationale Delegation aus Deutschland, El Salvador und der Schweiz in die Türkei. Sie wird gemeinsam mit VertreterInnen des türkischen Menschenrechtsvereins (IHD) und dem Arbeitskreis Keleh zur Aufklärung des Massakers in den Bergen bei Catak in der Region Van Massengräber aufsuchen, die von IHD MitarbeiterInnen im Frühjahr 2011 entdeckt und gesichert worden waren.

lesen ...[Getötete Kurdenaktivistin Andrea Wolf, SZ 31.08.2011]

13. - 27. März 2010

IPPNW-Delegationsreise in die Türkei 2010

Demokratische Öffnung und friedliche Lösung der Kurdenfrage - Inhaftierung und Repression gegen kurdische Kinder und politisch Aktive - zwei Seiten derselben Medallie?


Lesen Sie hier den Bericht (pdf)

IPPNW-Forum 119/09

Aufbruch in eine neue Zeit IPPNW-Delegationsreise in die Türkei

Nasredin Hoca fiel vom Dach und hatte starke Schmerzen. Die Freunde fragten ihn, ob sie ihm helfen könnten. „Bringt mir jemanden, der auch vom Dach gefallen ist, der wird mich verstehen.“

01.10.2009 

Diese Geschichte erzählt uns eine junge Armenierin, die der Oberbürgermeister von Diyarbakir, Osman Baydemir, als Sozialanthropologin in sein Rathaus geholt hat. Sie will damit sagen, dass die Armenier im Exil von außen gut Vorschläge machen könnten, sie müssten aber in der Stadt leben, um zu wissen, wie es den Menschen geht.

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Aufbruch in eine neue Zeit - Staatspräsident Gül spricht von Kurdistan

IPPNW-Delegationsreise in die Türkei vom 15. bis 26. März 2009

Nasredin Hoca fiel vom Dach und hatte starke Schmerzen. Die Freunde fragten ihn, ob sie ihm helfen könnten. „Bringt mir jemanden, der auch vom Dach gefallen ist, der wird mich verstehen.“

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Wider die Straflosigkeit

Perspektiven der Menschenrechtsstiftung zu Folter

02.03.2009 

Mit relativ großer medialer Aufmerksamkeit wurde Ende April die Veröffentlichung des „Folter-Atlas“ (Iskence Atlası) durch die Menschenrechtsstiftung der Türkei (TIHV) vor Ort verfolgt. Das Buch mit dem für deutsche Ohren ungewöhnlichen Titel ist eine Dokumentation physischer Foltermethoden, sowie ihrer Folgen im Lichte medizinischer Begutachtung.

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Presseinfo der Ilisu-Kampagne Deutschland

Ilisu: Baubeginn trotz Ultimatum

Fotos beweisen Bauaktivitäten im Fluss - Sofortiger Ausstieg gefordert

02.12.2008 

Zehn Tage vor Ablauf des Ultimatums zur Verbesserung des Ilisu-Projekts wurde bekannt, dass die türkische Regierung die Bauarbeiten nicht gestoppt, sondern intensiviert hat. Der europäischen Ilisu-Kampagne liegen aktuelle Fotos vor, die umfangreiche Arbeiten am und im Tigris belegen. Diese Aktivitäten widersprechen den Vorgaben Deutschlands, Österreichs und der Schweiz, dass die Bauarbeiten im Fluss erst beginnen dürfen, wenn Auflagen im Umwelt-, Kultur- und Umsiedlungsbereich erfüllt sind. Andernfalls drohe die umgehende Kündigung der europäischen Bürgschaftsverträge, so die drei Regierungen.

lesen ...[Homepage der Kampagne "Stop Ilisu"]  [Stellungnahme an Angela Merkel]

Zwangsassimilation ist ein Verbrechen gegen die Menschlichkeit

IPPNW-Delegationsreise in die Türkei vom 8.-22. März 2008

23.03.2008 

Der Prophet Ibrahim erzählte einst folgende Geschichte: Auf dem Berg Nemrut am Vansee hauste ein grausamer Tyrann. Er ließ alle Menschen in den Krater des Berges werfen, in dem ein schreckliches Feuer loderte. Am Rand des Kraters stand eine große graue Echse und pustete ständig in das Feuer. Ein Wanderer fragte sie: "Was machst du da? Das Feuer brennt doch lichterloh, du brauchst es doch nicht noch mehr zu schüren?" "Doch ich puste, denn ich habe mich entschieden, ich stehe auf der Seite des Tyrannen."

lesen ...[Reisebericht als pdf-Datei]

Pressemitteilung vom 25. Oktober 2007

Beide Seiten müssen auf Verhandlungen setzen

Türkisch-kurdischer Konflikt

25.10.2007 

Heute veröffentlicht die Deutsche Friedensbewegung einen Appell, der sich an die türkische Regierung und die PKK richtet. Die Friedensbewegung ruft beide Konfliktparteien dazu auf, den politischen Dialog, um die Lösung der Kurdenfragen wieder aufzunehmen. Gleichzeitig fordert sie von der EU und den EU-Staaten energische Schritte, um eine weitere Eskalation des Konfliktes zu verhindern.

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Pressemitteilung 25. Oktober 2007

Die Waffen nieder im türkisch-kurdischen Konflikt

Deutsche Friedensbewegung appelliert

25.10.2007 

Es ist, als ob zwei Züge aufeinander rasen und die Lokführer eines jeden brüllen sich zu, der andere solle bremsen. Die Kämpfe in kurdischen Gebieten in der Türkei und an der Grenze zum kurdischen Teil des Irak werden immer heftiger. Die Spirale der Gewalt dreht sich in Rache und Gegenrache. Ankara steht unter Druck, seinen Generälen grünes Licht für Intervention im Irak zu geben. Dann würde das gegenseitige Morden erst richtig losgehen - ohne Rücksicht auf die Zivilbevölkerung. Dies muss und kann verhindert werden. Ein großer Schritt auf jeder Seite kann den Anfang zur Umkehr bilden.

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Wir brauchen die Sprache des Friedens!

Friedensappell der türkischen Ärztekammer

23.10.2007 

In letzter Zeit erleben wir vom Tod geprägte Tage, die uns alle tief erschüttern. Der Schmerz, den explodierende Minen und Bomben verursachen, die Schreie von in Minibussen erschossenen Menschen und der Tod Dutzender junger Soldaten, die in so jungen von ihren Geliebten getrennt werden, reißt Wunden im Gewissen unserer Gesellschaft auf, die nur schwer wieder zu heilen sind. Es gibt keinerlei gerechten und legitimen Grund dafür, dass Gewalt und Terror gesteigert werden. Denn das in dem umstrittenen Gebiet lebende Volk hat eigene Vertreter in das Parlament geschickt, um Teil der Lösung des Problems zu werden.

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