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Samstag, 11. Februar 2012

Interview mit Dr. Mohamed Abunada

Mangel an Geld, Medikamenten und Fortbildungsmöglichkeiten

Ärzte im Gazastreifen

07.10.2011 

Dr. Abunada ist als Kinderneurologe der einzige Arzt dieser Fachrichtung in Gaza. Er hat über 10 Jahre in Deutschland gelebt, und dort das Medizinstudium sowie die Facharztausbildung absolviert. Er arbeitet aktuell im Dr.- Al-Rantisi Kinderkrankenhaus, benannt nach einem Kinderarzt, der zudem einer der Führer der islamischen Hamas-Bewegung war, die zur Zeit die Regierung in Gaza stellt. Dr. Abunada ist in Gaza geboren, seine Familie stammt aus einem Dorf in der Nähe des heutigen israelischen Ashkelon, von wo sie 1948 vertrieben wurde.

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Pressemitteilung vom 29.9.2011

Konsequenter Politikwechsel für Nahostfrieden

IPPNW und pax christi fordern Neuausrichtung der Nahostpolitik der Bundesregierung

29.09.2011 

Die Bundesregierung muss ihre Nahostpolitik völlig neu ausrichten. Sie muss endlich zu einem Interessenausgleich beitragen, der auf der Grundlage von Menschenrechten und Internationalem Recht erfolgt. Dazu zählen Maßnahmen gegen die Siedlungspolitik und die Unterstützung des Aufnahmeantrags der PLO in der UN.

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IPPNW-Presseinformation 15.6.2011

Deutsche und europäische Nahost-Politik muss auf Palästinenserstaat bestehen

15.06.2011 

Äußerst kritisch bewerten die Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW) die von der Bundesregierung erklärten Bedingungen für die Gründung eines palästinensischen Staates. Jahrelang - und aktuell durch Bundesaußenminister Guido Westerwelle und Entwicklungsminister Dirk Niebel bei ihrem Besuch in der Region - hat Deutschland die Zwei-Staatenlösung als das Frieden bringende Endziel für den Konflikt zwischen Palästinensern und Israel erklärt.

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Stellungnahme vom 6.4.2011

Attentat auf Juliano Mer-Khamis verurteilt

Schauspieler und Friedensaktivist ermordet

06.04.2011 

Friedens-, Menschenrechts- und Solidaritätsgruppen trauern um den Schauspieler und Friedensaktivisten Juliano Mer-Khamis, der am 4. April in Jenin erschossen wurde. Die bundesweiten Zusammenschlüsse Deutscher Koordinationskreis Palästina Israel – für ein Ende der Besatzung und einen gerechten Frieden (KoPI) und die Kooperation für den Frieden verurteilen dieses Attentat auf den international renommierten Kulturschaffenden, der sich für ein Ende der Besatzung stark machte.

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Mordechai Vanunu darf nicht nach Berlin reisen

Offener Brief an Netanjahu, Eli Jishai und Barak

09.12.2010 

Die internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW) haben gemeinsam mit IALANA und der Liga für Menschenrechte an den israelischen Premierminister Benjamin Netanjahu, Innenminister Eli Jishai und Verteidigungsminister Ehud Barak appelliert, Mordechai Vanunu freie Ausreise zu gewähren, damit er am Festakt der Verleihung der Carl-von-Ossietzky-Medaille am 12. Dezember in Berlin teilnehmen kann. Der internationalen Öffentlichkeit wurde Mordechai Vanunu 1985 bekannt, nachdem er einer Londoner Zeitung Informationsmaterial über das israelische Negev-Kernforschungszentrum überlassen hatte.

lesen ...[Offener Brief von IPPNW, IALANA und Liga]

Ist der Iran eine Bedrohung für Israel?

Thesen zur Bedrohungslage zwischen Israel und Iran von Andreas Buro

17.10.2010 

Der Politikwissenschaftler und IPPNW-Beiratsmitglied Andreas Buro widerspricht in diesen neun Thesen dem geschäftsführendes Vorstandsmitglied der Hessischen Stiftung Friedens- und Konfliktforschung Harald Müller. Er hatte in einem Artikel für HSFK-Standpunkte 2/2010 behauptet, der iranische Präsident Ahmadinejad handele irrational und unberechenbar bis zum eigenen Untergang und dem seines Landes: "Wenn es zu einer Militäroperation Israels kommt, werde ich diese Folgen fürchten und die Opfer auf beiden Seiten beklagen. Aber ich hoffe, dass der Westen und mein eigenes Land dann nicht Israel die Schuld zuschieben. Ahmadinejad und die Extremisten, die ihn umgeben, fordern die Tragödie heraus."

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Aus IPPNW-Forum 122/10

Piratenakt auf hoher See

Gaza – die Blockade beenden!

11.06.2010 

Diese Erinnerungen, Bilder und Geräusche werden mich sicher noch oft einholen: eng gefesselte, meist in eine kniende Position gezwungene Menschen, zu hunderten auf einem Schiffsdeck festgehalten, und von vermummten, mit Maschinenpistolen bewaffneten Soldaten in Schach gehalten. So erlebten wir unsere Reise durch das östliche Mittelmeer, nachdem die israelische Armee handstreichartig, vor Beginn des Morgengrauens, die türkische Passagierfähre „Mavi Marmara“ überfallen und unter ihre Kontrolle gebracht hatte - in internationalen Gewässern vor der Küste von Gaza, dem Ziel unserer Reise.

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"Wir verurteilen den bewaffneten Angriff"

Gemeinsame Erklärung der IPPNW-Sektionen Israel - Palästina

09.06.2010 

Unsere beiden Organisationen verurteilen den bewaffneten Angriff auf mit humanitären Hilfsgütern beladene Schiffe auf dem Weg nach Gaza, der in internationalen Gewässern stattfand, und wir beklagen den Verlust von Menschenleben, der daraus folgte. Als Ärzte stimmen wir darin überein, dass die Gesundheit der Bevölkerung Gazas in hohem Maße besorgniserregend ist und dass dringend medizinische Hilfe benötigt wird.

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Gaza-Flotille

Erschöpft aber Zuhause

01.06.2010 Matthias Jochheim (IPPNW), Annette Groth (Die Linke), Norman Paech (Beirat IPPNW), Inge Höger (Die Linke) und Nader El Sakka (Palästinensische Gemeinde Deutschland), sind heute morgen um 9.44 Uhr am Flughafen Schönefeld gelandet.

Pressemitteilung vom 31.5.2010

IPPNW fordert unverzügliche Freilassung

Israelische Marine greift Gaza-Hilfsflottille an

31.05.2010 

Die IPPNW verurteilt den Angriff der israelischen Marine auf die Gaza-Hilfsflottille in internationalen Gewässern aufs Schärfste. „Der völkerrechtswidrige Angriff von israelischen Eliten-Einheiten auf die Schiffe ist eine unverantwortliche Eskalation“, erklärt die IPPNW-Vorsitzende Dr. Angelika Claußen. „Mit diesem Vorgehen hat die israelische Regierung den Tod von unschuldigen Zivilisten billigend in Kauf genommen. Ein derartiger Einsatz ist durch nichts zu rechtfertigen.“

lesen ...[Brief von Ulrich Gottstein an Außenminister Westerwelle]  [Erklärung Deutscher Koordinationskreis Palästina Israel]

Einladung zur Pressekonferenz am 31.5.10

Israelische Marine greift Hilfsflottille an

Geplante Pressekonferenz zu Atomwaffen – Thematik wird erweitert

31.05.2010 

Aus aktuellem Anlass wird unsere Pressekonferenz zu den Ergebnisses der Überprüfungskonferenz zum Atomwaffensperrvertrag erweitert um eine Reaktion auf die aktuellen Meldungen zum Angriff der israelischen Marine auf die Gaza-Hilfsflottille.

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IPPNW protestiert gegen Visumverweigerung

Protestschreiben an das Auswärtige Amt

In einem Schreiben an Staatssekretär Dr. Wolf-Ruthart Born im Auswärtigen Amt in Berlin protestiert der Vorstand der IPPNW gegen die Visaverweigerung für den palästinensischen Gesundheitsminister im Gazastreifen Dr. Basem Naim. Dieser sollte an einer Tagung „Partner für den Frieden. Mit Hamas und Fatah reden“ vom 11.-13. Juni 2010 an der Evangelischen Akademie Bad Boll teilnehmen.

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Stoppt-die-Mauer-Koordinator Jamal Juma ist frei

40 weitere Anti-Mauer Aktivisten noch in israelischer Haft

14.01.2010 

Jamal Juma, der Koordinator der "Stoppt-die-Mauer-Kampagne" ist am 12. Januar freigelassen worden. Er war am 16. Dezember 2009 verhaftet worden war. Zahlreiche andere palästinensische Menschenrechtsverteidiger befinden sich allerdings weiterhin in Haft. Am 12. Januar wurden zudem Ibrahim Amirah und Hassan Mousa, vom Bürgerkomitee Bil'in gegen die Mauer und die Siedlungen, festgenommen.

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22.12.2009  Verhaftungswelle gegen Mitglieder des gewaltfreien Widerstands

Bündnis-Pressemitteilung vom 13.1.2010

IPPNW fordert Freilassung palästinensischer Menschenrechtsverteidiger

EU soll Israel an Menschenrechtspflichten aus Verträgen erinnern

13.01.2010 

Die Europäische Union muss sich für die Freilassung palästinensischer Menschenrechtsaktivisten aus israelischer Haft einsetzen. Dies fordern die Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW), die katholische Friedensbewegung pax christi, die attac AG Globalisierung und Krieg und andere im "Deutschen Koordinationskreis Palästina Israel" zusammengeschlossenen Nichtregierungsorganisationen sowie zahlreiche weitere Organisationen in Europa und Palästina in einem Brief an die EU-Außenvertreterin Catherine Ashton.

lesen ...[Brief an Catherine Ashton]  [Offener Brief an den israelischen Botschafter]

22.12.2009  Verhaftungswelle gegen Mitglieder des gewaltfreien Widerstands

Aus IPPNW-Forum 120/09

Lebensventil Tunnel

Alltag im Gaza-Streifen

01.12.2009 

Anfang Oktober reiste Norman Paech zum letzten Mal in seiner Funktion als Bundestagsabgeordneter in den Nahen Osten – nach Tel Aviv, in den Gazastreifen, nach Jerusalem, Ramallah und Bil’in. Für das Forum übernehmen wir aus seinem Reisebericht den Teil über die medizinische Situation und allgemeine Versorgungslage im Gazastreifen.

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Träger der Carl-von-Ossietzkymedaille verhaftet

Der deutsche Koordinationskreis Israel Palästina protestiert gegen Festnahme

Mohammed Khatib & Abdallah Abu Ramah vom Bürgerkomitee Bil'in11.12.2009 

Der Deutsche Koordinationskreis Palästina Israel protestiert gegen die Festnahme von Abdallah Abu Rahmah während eines nächtlichen Militärangriffs am 10. Dezember 2009. Der palästinensische Lehrer ist Koordinator des Bürgerkomitees Bil'in gegen die Mauer und die Siedlungen sowie Träger der Carl-von-Ossietzky-Medaille 2008.

lesen ...[Unterschriftenliste für die Freilassung von Abu Ramah]

Presseinfo Koordinationskreis Palästina/Israel

Über Völkerrechtsverletzungen reden

Friedensbewegung protestiert heute mit Mahnwache

30.11.2009 

Trotz der kurzfristigen Absage des israelisch-deutschen Regierungstreffens  veranstaltet der "Deutsche Koordinationskreis Palästina Israel - Für ein Ende der Besatzung und einen gerechten Frieden" heute eine Mahnwache in Berlin. Die Friedens- und Solidaritätsgruppen, darunter auch die IPPNW, protestieren damit gegen die Besatzungs-, Siedlungs- und Kriegspolitik der israelischen Regierung sowie die Kollektivstrafe in Form der Blockade des Gazastreifens. Sie fordern die deutsche Regierung in einem Appell auf, mit Israel in einen Dialog über die Völkerrechtsverletzungen der israelischen Militärbesatzung einzutreten.

lesen ...[Aufruf des Koordinationskreises]

IPPNW und Pax Christi Nahostkommission

Keine deutschen Korvetten für Israels Kriege

Rüstungsgeschäft mit Israel?

27.10.2009 

IPPNW und die pax christi Nahostkommission appellieren an Bundeskanzlerin Angela Merkel die israelische Forderung nach zwei deutschen Kriegsschiffen unverzüglich abzulehnen. „Diese Anfrage verträgt sich nicht mit dem im schwarz-gelben Koalitionsvertrag vereinbarten Eintreten für Frieden, Stabilität und demokratischer Entwicklung im Nahen und Mittleren Osten“, so Matthias Jochheim, stellvertretender Vorsitzender der IPPNW. Die von Schwarz-Gelb befürwortete Konferenz im Nahen Osten nach dem Vorbild des KSZE-Prozesses mit den regional beteiligten Konfliktparteien, den USA, EU, Russland und den Vereinten Nationen werde so direkt konterkariert.

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Für die sofortige Freilassung von Mohammad Othman!

Appell an die Abgeordneten des Bundestags

30.09.2009 

Am 22. September wurde Mohammad Othman von Militärangehörigen an der Kreuzung der Allenby Brücke, Grenze zwischen Jordanien und Palästina, verhaftet. Zur Zeit ist er als politischer Gefangener im Huwara Gefängnis inhaftiert, ausschließlich auf Grund seiner Menschenrechtsarbeit. Der Koordinationskreis Palästina Israel hat in einem Brief an die Bundestagsabgeordneten appelliert, sich für seine Freilassung einzusetzen.

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IPPNW gründet den "Deutscher Koordinationskreis Palästina Israel" mit

Für ein Ende der Besatzung und einen gerechten Frieden

29.08.2009 

Die Zusammenarbeit deutscher Friedens- und Solidaritätsorganisationen zur Unterstützung eines gerechten und nachhaltigen Friedens in der Nahostregion – zwischen PalästinenserInnen und Israelis – hat sich am 29. August 2009 eine neue Netzwerkstruktur gegeben.

lesen ...[Pressemitteilung und Plattform]

Initiative für gemeinsame Sicherheit und Zusammenarbeit im Mittleren und Nahen Osten

Appell und Spendenaufruf

20.06.2009 

Die Konflikte in der Region des Mittleren und Nahen Ostens spalten und destabilisieren die ganze Welt. Alle bisherigen Vermittlungsversuche zur Schaffung eines dauerhaften Friedens scheiterten an gegenseitigen Vorbedingungen. Anstatt die Armut zu bekämpfen, den Wohlstand zu mehren und Strukturen des Friedens aufzubauen, werden die üppigen Reichtümer der Region in den Dienst des Wettrüstens, des Krieges und der Zerstörung gestellt.

lesen ...[Appell online unterzeichnen]  [Spenden Sie für die Initiative]

Konferenz für Sicherheit und Zusammenarbeit im Mittleren und Nahen Osten

[01.02.2007]  CSCME (long version)

[01.02.2007]  CSCME (short version)

Eine Woche Chirurgie unter Kriegsbedingungen

Dr. Muneer Deeb half Verletzten im Gazastreifen

16.02.2009 

Der Gazastreifen mit seinen 1,5 Mio Einwohner auf einer Fläche von 37 km² ist das am dichtesten besiedelte Gebiet der Erde. Als die israelische Militäroffensive am 28. Dezember 2008 startete, war das Gesundheitssystem durch den 18 Monaten andauernden Belagerungszustand bereits schwer angeschlagen. Es herrschte ein Mangel an wichtigen Medikamenten wie Antibiotika, Anästhetika, Antihypertensive und Analgetika, neben einfachen Laborreagenzien zur Messung von Elektrolyten, Herz-, u. Leberenzymen. Viele medizinische Geräte wie z.B. Hämodialysegeräte,waren wegen Mangel an Ersatzteilen außer Betrieb.

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IPPNW-Presseinfo vom 4.2.2009

Einsatz von Phosphorbomben ächten

IPPNW fordert aufgrund der besonders inhumanen Verletzungen generelles Verbot

04.02.2009 

Die Waffenruhe in Gaza ist brüchig. Der Internationale Strafgerichtshof prüft seit gestern, ob Israel während des Gaza-Einsatzes Kriegsverbrechen begangen hat, u.a. weil bei Angriffen in dicht besiedelten Gebieten Munition mit Weißem Phosphor eingesetzt worden sei. Ärzte und Ärztinnen berichten von ihnen bisher völlig unbekannten Verletzungen. So erklärte der Chirurg Dr. Muneer Deeb, Oberarzt am Kasseler Klinikum, der mit einem französischen Ärzteteam eine Woche in Gaza operiert hat: „Die Verletzungen, die wir behandelt haben, waren keine Verletzungen durch herkömmliche Splitterbomben. Es gab Verbrennungen bis auf die Knochen“.

lesen ...[IPPNW-Factsheet zu Weißem Phosphor]

Wir fordern eine andere Nahostpolitik!

Appell an die Bundeskanzlerin und den Außenminister

20.01.2009 

Die Waffen in Gaza schweigen. Die Zahl der Opfer auf Seiten der Palästinenser wurde mit mehr als 1.300 Getöteten und mehr als 5.300 Verletzten angegeben. Und die Zahlen steigen noch. Auf israelischer Seite wurden zehn Soldaten und drei Zivilisten getötet. Kinder und Frauen litten besonders unter den anhaltenden Kämpfen im Gazastreifen. Laut UNICEF war jedes dritte Opfer ein Kind. Die Waffenruhe bietet eine Chance für Diplomatie und politische Initiativen. Zeichen für eine dauernde Lösung des Nahostkonfliktes müssen auch von Deutschland ausgehen. Die IPPNW hat heute gemeinsam mit der Kooperation für den Frieden und der pax christi-Nahostkommission eine Unterschriftenaktion gestartet, in der die Bundesregierung zu einer anderen Nahostpolitik aufgefordert wird.

[Unterzeichnen Sie den Appell!]  [Unterschriftenliste]

Emergency Gaza Update

Physicians for Human Rights-Israel, Al-Mezan Center (Gaza) and the Palestinian Medical Relief Society (Ramallah)

28.12.2008 

Since the start of the Israeli military strikes against the Gaza Strip, true to Sunday, 16:00, 282 dead (including 20 children and 9 women) and about 700 wounded persons (including 130 children and 28 women) have been identified by Gaza hospitals, including more than 100 seriously wounded. According to local estimates, dozens are defined missing, presumed to be trapped beneath destroyed buildings.

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Medizin unter Belagerung

Eine Visite in Gaza

09.06.2008 

Eine mit High-Tech-Überwachungstechnologie üppig ausgestattete, klimatisierte, zwar großdimensionierte aber nahezu menschenleere  Schalterhalle, das ist „Erez Crossing“, der Übergang, durch den wir Anfang Juni von Israel nach Gaza einreisten – in die hermetisch abgeriegelte Region, die von der israelischen Regierung als „feindliches Gebiet“ deklariert wurde, seitdem dort die islamistische Hamas die Verwaltung übernommen hat. Gemeinsam mit einer in der katholischen Friedensbewegung Pax Christi aktiven Journalistin wollte ich etwas über die gesundheitliche Situation und medizinische Versorgung  im Gaza-Streifen erfahren, unter den Bedingungen der Belagerung und einschneidenden Drosselung von Versorgungsgüter-Lieferungen, welche als Maßnahmen gegen den Beschuss mit „Qassam“-Raketen verhängt worden waren.

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IPPNW fordert Ende der Belagerung von Gaza

Internationaler Aktionstag 26.1.08

23.01.2008 

Der Ausbruch Tausender Palästinenser aus Gaza ins benachbarte Ägypten ist der Versuch verzweifelter Menschen, die eklatant schlechte Versorgungslage im von Israel hermetisch abgeschnittenen “Feindgebiet” zu überwinden. Die Versorgung der rund 1,5 Millionen Palästinenser mit lebenswichtigen Gütern, Treibstoff und Medikamenten und anderem medizinischem Bedarf wurde von Israel als Repressalie gegen den palästinensischen Widerstand massiv reduziert.

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