
Die deutsche Friedensbewegung fordert Staatsminister Werner Hoyer auf: „Machen Sie sich die Atomwaffenkonvention zu eigen. Bringen Sie die Atomwaffenkonvention in die Abschlusserklärung der Atomwaffensperrvertrags-Konferenz ein. Sie würden entscheidend zu ihrem Gelingen beitragen“. Durch die Eröffnungsbeiträge des UN-Generalsekretärs Ban Ki-moon und den Außenministern von Indonesien und Österreich liegt die Atomwaffenkonvention auf dem Tisch. Deutschland sollte eine führende Rolle beim Beginn von Verhandlungen für diese Konvention übernehmen.
„Die atomaren Trippelschritte von Hillary Clinton sind nicht genug, um aus dem nuklearen Dilemma auszubrechen. Notwendig ist eine fundamentale Veränderung der Atomwaffenpolitik gerade der USA“, erklärt Reiner Braun, Geschäftsführer der IALANA.
„Wenn die USA die atomare Abschreckungsdoktrin der NATO nicht aufgeben, werden die amerikanischen Abrüstungsbemühungen ohne Erfolg bleiben“, so IPPNW-Arzt Lars Pohlmeier, „Abrüstungsschritte hin zu einer atomwaffenfreien Welt sehen anders aus“.
Ankündigung: Am Dienstag, 4. Mai 2010 um 13 Uhr übergeben in der General Assembly Reiner Braun, IALANA, und Angelika Wilmen, IPPNW, die Unterschriften des Trägerkreises für eine Zukunft ohne Atomwaffen an UN-Generalsekretär Ban Ki-moon.
Weitere Informationen zu der Kampagne „Für eine Zukunft ohne Atomwaffen“: www.npt2010.de
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Pressekontakte: Angelika Wilmen in New York, Mobil: 0049-162-2057943, wilmen@ippnw.de; Reiner Braun in New York, Mobil: 01722317475; Hr.Braun@gmx.net
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