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Samstag, 11. Februar 2012

IPPNW-Pressemitteilung vom 31. August 2010

IPPNW fordert Ächtung von Uranabbau

19. Weltkongress der IPPNW in Basel

Die internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW) haben auf einer Sitzung ihres internationalen Rats am Sonntag in Basel, Schweiz, eine Resolution zur Ächtung von Uranabbau und der Produktion von Yellowcake (Uranoxid) verabschiedet. Beide Verfahren werden in der Resolution als „unverantwortlich“ und „ernsthafte Bedrohung für Gesundheit und Umwelt“ beschrieben.

lesen ...[IPPNW Resolution zur Ächtung von Uranabbau (engl.)]  [Mehr Informationen zum Kongress und zu Uranabbau]

IPPNW-Pressemitteilung vom 26.8.2010

Genozid durch Uranabbau in den USA

Sioux-Vertreterin berichtet auf internationaler Uran-Konferenz

"Mitten im Herzen der USA findet ein Genozid statt. Mein Volk stirbt anKrebs, weil unser Wasser und unsere Luft radioaktiv verseucht ist. Unser Way of life ist fast zerstört, sagte Chairmain White Face heute auf der Basler Konferenz "Sacred Land - Poisoned Peoples". Sie ist Gründerin der Defenders of the Black Hills, eine Umwelt-Organisation aus South Dakota, USA.

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IPPNW-Presseinfo vom 9. August 2010

Gefahr radioaktiver Strahlung drastisch unterschätzt

65. Jahrestag – Spätfolgen der Atombombenangriffe auf Hiroshima und Nagasaki

Durch Fehler in der statistischen Auswertung der Daten von Hiroshima und Nagasaki wurde die Gefahr radioaktiver Strahlung über viele Jahre drastisch unterschätzt. Zu diesem Schluss kommt die IPPNW (Internationale Ärzte gegen den Atomkrieg) in einem Überblickspapier zu den gesundheitlichen Spätfolgen der Atombombenabwürfe, in dem auch die Diskussion zur Auswertung der Daten aus Japan zusammengefasst wird.

lesen ...[Überblickspapier: Gesundheitliche Spätfolgen der Atombombenangriffe]  [BEIR VII Report]

IPPNW-Pressemitteilung vom 27.7.2010

Deutschland verschleiert Uranherkunft

Grobe Menschrechtsverletzungen und massive Umweltzerstörung in Abbauländern

27.07.2010 

Die deutsche Bundesregierung und die EURATOM Supply Agency verschleiern die Herkunft des Urans, das für den Betrieb deutscher Atomkraftwerke genutzt wird. Zu diesem Ergebnis kommt die IPPNW nach einer systematischen Auswertung der Quellen der europäischen Atombehörde EURATOM sowie Antworten der deutschen Bundesregierung auf parlamentarische Anfragen. Zwar lassen sich anhand des Datenmaterials die Lieferländer nachvollziehen, nicht aber die Ursprungsländer. „Wir fordern die Bundesregierung daher auf, Informationen über Einfuhr, Herkunftsländer, Ausfuhr und Empfangsländer von Uran endlich offen zu legen“, erklärt die IPPNW-Vorsitzende Dr. Angelika Claußen.

lesen ...[IPPNW-Papier "Die Versorgung Deutschlands mit Uran"]  [Gesundheitliche Folgen des Uranabbaus]

Frankreich setzte Soldaten radioaktiver Strahlung aus

Zeitungsartikel über Bestrahlung von Soldaten, Foto: AVEN17.02.2010 

Nach einem als geheim eingestuften Bericht, aus dem die Zeitung „Le Parisien“ zitiert, hat Frankreich Soldaten absichtlich radioaktiver Strahlung ausgesetzt. Die Soldaten wurden wahrend der ersten Testreihe von 1960-66 bis auf  700, manche sogar bis auf 275 Meter an das Zentrum der Explosionen herangeführt. Ziel dieser Maßnahme war es, die physischen und psychischen Auswirkungen auf die Armee zu testen.

[Artikel in Atomwaffen A-Z lesen]

Frankreich entschädigt erstmals Opfer von Atomwaffentests

10 Millionen Euro für Militärangehörige und Zivilpersonen

24.03.2009 

1960 hat Frankreich in der Sahara und in Französisch-Polynesien begonnen, Tests mit Atomwaffen durchzuführen. Dabei wurden bis zu 150 000 ungenügend geschützte Militärangehörige und Zivilpersonen verstrahlt. Der französische Verteidigungsminister Hervé Morin hat sich nun bereit erklärt, die Opfer dieser ersten Atomwaffenversuche zu entschädigen.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 9. April 2008

Katastrophale Folgen eines regionalen Atomkriegs

Ernteverlust und Hungersnöte

So würde die Erde nach einem nuklearen Holocaust aussehen.09.04.2008 

Nach einem regional begrenzten nuklearen Schlagabtausch mit 100 Atomwaffen der Stärke der Hiroshima-Bombe würde die mittlere Temperatur auf der Erdatmosphäre um 1.25 ºC sinken. Das hätte globale Ernteverluste und Hungersnöte zur Folge. Dieses bereits seit 2007 bekannte Szenario wurde durch eine jüngst veröffentlichte US-Studie vom Labor für Atmosphären- und Weltraumphysik der Universität von Colorado präzisiert.

lesen ...[Folgen eines begrenzten Atomkriegs]

IPPNW-Forum Februar 2008

Die Ökobilanz von Atomwaffen

Die wahren Kosten für die Menschheit

Orte der radioaktiven Verseuchung finden sich über den gesamten Globus verteilt. Angefangen von dem Nevada-Testgelände in den Vereinigten Staaten bis zur Hanford Nuclear Reservation, der ehemals bedeutendsten Plutoniumfabrik, über das Gelände in Idaho, auf dem 52 Testreaktoren standen, und bis nach Savannah River/North Carolina, wo Plutonium und Tritium für den Bombenbau produziert wurden.

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