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Dienstag, 21. Mai 2013
Jahrelange Blockade überwunden
"Neuer Start" für die Abrüstung
28.03.2010 Die USA und Russland haben sich nach monatelangen Verhandlungen auf einen neuen Vertrag zur Abrüstung strategischer Atomwaffen geeinigt. Laut Vertrag sollen die strategischen Atomwaffen der beiden Länder um ca. ein Drittel reduziert werden. Das bedeutet, dass die Zahl der Atomsprengköpfe auf strategischen Trägersystemen innerhalb von sieben Jahren auf 1.550 Stück reduziert wird. Das sind ein Drittel weniger als im letzten SORT-Vertrag von 2002 vorgesehen.
Medwedew unterschreibt neue Militärstrategie
06.02.2010 Russlands Präsident Dmitrij Medwedew genehmigte formell am 5. Februar 2010 eine neue Militärdoktrin. Der entscheidende Punkt ist, dass trotz gegenteiligen Erwartungen die Atomwaffendoktrin nicht erweitert wurde. Präventivschläge mit Nuklearwaffen sind nicht vorgesehen.
Atomare Präventivschläge nicht ausgeschlossen
14.10.2009 Nach Angaben der Sekretär des russischen Sicherheitsrats, Nikolai Patruschew, will Russland seinen Streitkräften künftig Präventivschläge mit Atomwaffen ermöglichen. Derzeit würden die Regeln zum Einsatz von Atomwaffen in der zentralen Militärdoktrin überarbeitet, berichtet die Zeitung "Iswestija".
Russland will bis 2010 neue Raketen stationieren
06.09.2007 Russland hat als Reaktion auf die US- Raketenabwehrpläne für Mitteleuropa auch die Stationierung von Interkontinentalraketen des neuartigen Typs RS-24 bis zum Jahr 2010 angekündigt. «Wir brauchen höchstens noch fünf Teststarts, um die Raketen spätestens in drei Jahren in Dienst zu stellen», sagte der Kommandeur der Raketentruppen, General Nikolai Solowzow, nach Angaben der Agentur Interfax in Moskau. Die RS-24 kann mehr Atomsprengköpfe transportieren und jede gegnerische Abwehr überwinden. (dpa)



