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Donnerstag, 24. Mai 2012

Mordechai Vanunu darf nicht nach Berlin reisen

Offener Brief an Netanjahu, Eli Jishai und Barak

09.12.2010 

Die internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW) haben gemeinsam mit IALANA und der Liga für Menschenrechte an den israelischen Premierminister Benjamin Netanjahu, Innenminister Eli Jishai und Verteidigungsminister Ehud Barak appelliert, Mordechai Vanunu freie Ausreise zu gewähren, damit er am Festakt der Verleihung der Carl-von-Ossietzky-Medaille am 12. Dezember in Berlin teilnehmen kann. Der internationalen Öffentlichkeit wurde Mordechai Vanunu 1985 bekannt, nachdem er einer Londoner Zeitung Informationsmaterial über das israelische Negev-Kernforschungszentrum überlassen hatte.

lesen ...[Offener Brief von IPPNW, IALANA und Liga]

Atomwaffen A-Z

Obama: Israel darf weiter zu Atomprogramm schweigen

Benjamin Netenjahu, Foto: Gary Ackerman02.10.2009 

Der Washington Times berichtete am 2. Oktober, dass US-Präsident Barack Obama bei einem Treffen mit israelischen Regierungschef Benjamin Netanyahu  versicherte, er würde keinen Druck für eine Unterzeichnung des Atomwaffensperrvertrages und für die Zulassung von internationalen Inspektionen auf Israel ausüben. Damit hält er an einer stillschweigenden Vereinbarung mit Israel fest, nach der das Land sein Atomwaffenarsenal nicht vor der internationalen Gemeinschaft offenlegen muss. Die Zeitung bezog sich dabei auf drei namentlich nicht genannte Regierungsbeamte.

[A-Z: Israel]

IPPNW-Pressemitteilung vom 9. Januar 2007

Nichtangriffsgarantie und Atomwaffenfreie Zone

Deutschland muss Eskalation verhindern

09.01.2007 

Anlässlich aktueller Berichte über geheime Angriffspläne Israels fordert die IPPNW, die deutsche Sektion der Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges, die Bundesregierung auf, sich sofort für eine „Atomwaffenfreie Zone Nahen und Mittleren Osten” und eine Nichtangriffsgarantie für den Iran einzusetzen. Ohne die Richtigkeit der aktuellen Berichte zu beurteilen, sieht die IPPNW sie als Warnsignal für eine drohende Eskalation in der Region.

lesen ...[Folgen eines Irankrieges]  [Alleingang Israels]

IPPNW-Pressemitteilung vom 14. Dezember 2006

Atomares Coming-Out: Krise oder Chance?

Atomwaffenfreie Zone Nahost

14.12.2006 

Das Selbstbekenntnis der Atommacht Israel muss den Weg zu einer dauerhaften Friedenskonferenz in Nahost eröffnen. „Jetzt sind diplomatische Initiativen gefragt, die ein atomares Aufrüsten in der Region verhindern”, sagt Dr. Angelika Claußen, Vorsitzende der IPPNW, der Ärzte zur Verhütung des Atomkriegs. Als ersten Beitrag zu einer "Atomwaffenfreien Zone Nahost" fordert sie die deutsche Regierung auf, die geplante Lieferung zweier U-Boote an Israel, die zu atomaren Trägermitteln umgerüstet werden können, zu stornieren.

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IPPNW-Hintergrund

Rüstungsexporte

Deutsche Waffenlieferungen nach Nahost

06.09.2006 

Von Israel wurde während des aktuellen Krieges im Nahen Osten bei der Invasion des Libanon und des Gaza-Streifens eine Reihe von Waffensystemen eingesetzt, die mit Komponenten ausgestattet sind, die aus Deutschland geliefert wurden. Deutsche Technik kommt in allen drei Teilstreitkräften (Heer, Marine und Luftwaffe) Israels zum Einsatz.

lesen ...[IPPNW-Hintergrundpapier]

Knesset soll Dimona schließen

Forderung des israelischen Abgeordneten Dov Khenin

07.03.2006 

PNND-Mitglied Dov Khenin brachte im Knesset einen Gesetzesentwurf ein, in dem er die Schließung des Atomreaktor Dimona forderte, in dem vermutlich spaltbares Material für israelische Kernwaffen produziert wird. Dieser Vorschlag spiegelt die Anregung von Dr. Hans Blix, dem Vorsitzenden der Commission on Weapons of Mass Destruction wieder, der sich für die Schließung aller Einrichtungen im Mittleren Osten einsetzte.

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Presseinformation vom 12.11.04

Vanunu wieder frei

Israelischer Atomwaffengegner

12.12.2004 

Bereits nach einem Tag in Haft wurde der israelische "Atomspion" Mordechai Vanunu von den israelischen Behörden wieder freigelassen. Offensichtlich soll der Atomkraftgegner eingeschüchtert werden, um ihn daran zu hindern, weiterhin mit ausländischen Journalisten über das israelische Atomwaffenprogramm zu sprechen. Die deutsche Sektion der Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW) begrüßt die Freilassung Vanunus, verurteilt aber gleichzeitig seine ständige Gängelung durch die israelische Polizei.

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