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Donnerstag, 24. Mai 2012

IPPNW-Pressemitteilung vom 25.4.2012

Regionaler Atomkrieg führt zu globaler Hungersnot

Neue internationale IPPNW-Studie

Ein regionaler Atomkrieg führt zu globaler Hungersnot, Foto: IPPNW25.04.2012 

Ein regionaler Atomkrieg mit weniger als 100 Atomwaffen würde das Klima und die landwirtschaftliche Produktion so gravierend verändern, dass mehr als ein Milliarde Menschenleben gefährdet wären. Das ist das Ergebnis einer gestern in Chicago veröffentlichten Studie der Internationalen Ärzte für die Verhütung des Atomkrieges (IPPNW).

lesen ...[Zusammenfassung der Studie (deutsch)]  [IPPNW-Studie (englisch)]

Atomwaffen A-Z

Indien will Nuklearwaffenkonvention

Indischer Verteidigungsminister Anthony, Foto: US gov12.02.2010 

In seiner Rede anlässlich einer Konferenz zur Sicherheit Asiens sagte Indiens Verteidigungsminister Anthony, dass sein Land schon immer die globale nukleare Abrüstung befürwortet hat. Er hob besonders die Unterstützung Neu Delhis bei der Aufnahme von Verhandlungen zu einer „globalen und überprüfbaren“ Nuklearwaffenkonvention hervor, die nach seiner Auffassung nicht diskriminierend sei.

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IPPNW-Presseinfo 22.6.2009

IPPNW: Atomare Abrüstung dringlicher denn je

Abu al-Jasid droht mit Atomwaffeneinsatz

22.06.2009 

Die Drohung des mutmaßlichen Al-Kaida-Anführers in Afghanistan, Mustafa Abu al-Jasid, im Fernsehsender Al-Dschasira, Pakistans Atomwaffen gegen die USA einsetzen zu wollen, unterstreicht die Dringlichkeit zur weltweiten Abrüstung. „Die Welt steht am Scheideweg: Entweder werden Atomwaffen geächtet und abgeschafft oder sie werden von immer mehr Staaten und so genannten `nichtstaatlichen Akteuren´ entwickelt, erworben oder gestohlen“, so die IPPNW-Vorsitzende Dr. Angelika Claußen. Die Ärzteorganisation setzt sich für eine Atomwaffenkonvention ein, einen Vertrag über das Verbot und die Abschaffung dieser Massenvernichtungswaffen.

lesen ...[Infos zu Pakistans Atomwaffenprogramm]

"Gähnendes Loch im Nichtverbreitungssystem"

Abrüstungsnetzwerk kritisiert Entscheidung der Nuklearen Lieferländer

08.09.2008 

Das internationale Abrüstungsnetzwerk Abolition 2000, an dem die Ärzteorganisation IPPNW beteiligt ist, bedauert die Entscheidung der aus 45 Nationen bestehenden Gruppe der Nuklearen Lieferländer (NSG) vom Samstag zutiefst. Die Gruppe der Nuklearen Lieferländer hat mit einer Ausnahmegenehmigung erstmals Nuklearexporte nach Indien gestattet. Indien hat den Atomwaffensperrvertrag nicht unterzeichnet.

lesen ...[Pressemitteilung: IPPNW fordert Steinmeier auf, Nuklearhandel abzulehnen]

IPPNW fordert Steinmeier auf, Nuklearhandel mit Indien abzulehnen

USA-Indien-Deal öffnet Büchse der Pandora

04.09.2008 

Die deutsche Sektion der internationalen Ärztevereinigung IPPNW fordert von Außenminister Steinmeier, die Zustimmung Deutschlands für den freien Handel mit Atommaterialien und Technologien mit Indien zu verweigern. Diese Entscheidung steht auf der Tagesordnung des zweitägigen Treffens der nuklearen Lieferländer (NSG: Nuclear Suppliers Group), das heute in Wien beginnt.

lesen ...[Brief vom August 2008]  [Brief vom Januar 2008 (Englisch)]

Kein Konsens beim US-Indien-Abkommen

22.08.2008 

Die Gruppe nuklearer Lieferländer (NSG) konnte bei der zweitägigen Sitzung am 22./23. August 2008 keine Einigung hinsichtlich des US-Indien-Abkommens erreichen.  Mehr als ein Drittel der NSG-Staaten forderte Änderungen an dem von der USA vorgelegten Vertragsentwurf.

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Pressemitteilung von IPPNW und INESAP

Deutschland darf nicht zustimmen

Das nukleare US-Indien Abkommen

10.07.2008 

Abolition 2000, ein Zusammenschluss von über 2000 Organisationen aus mehr als 90 Ländern, warnt davor, jetzt unter Druck eine schnelle Entscheidung über das nukleare US-Indien-Abkommen zu treffen. Die Arbeitsgruppe zum US-Indien-Deal des Netzwerks Abolition 2000 ruft deswegen alle Regierungen, die Einfluss auf die Entscheidung haben – und dazu gehört auch Deutschland, dazu auf, aktiv dafür Sorge zu tragen, dass dieses Abkommen nukleare Nichtverbreitungsbemühungen nicht unterminiert und auf keine Weise zum Ausbau des indischen Atomwaffenarsenals beiträgt.

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IPPNW-Pressemitteilung vom 9. April 2008

Katastrophale Folgen eines regionalen Atomkriegs

Ernteverlust und Hungersnöte

So würde die Erde nach einem nuklearen Holocaust aussehen.09.04.2008 

Nach einem regional begrenzten nuklearen Schlagabtausch mit 100 Atomwaffen der Stärke der Hiroshima-Bombe würde die mittlere Temperatur auf der Erdatmosphäre um 1.25 ºC sinken. Das hätte globale Ernteverluste und Hungersnöte zur Folge. Dieses bereits seit 2007 bekannte Szenario wurde durch eine jüngst veröffentlichte US-Studie vom Labor für Atmosphären- und Weltraumphysik der Universität von Colorado präzisiert.

lesen ...[Folgen eines begrenzten Atomkriegs]

Hamid Ansari eröffnet den 18. IPPNW-Weltkongress

Rede des indischen Vizepräsidenten

Hamid Ansari10.03.2008 

"Die Pionierarbeit der IPPNW und ihre Bemühungen um Frieden, Gesundheit und Entwicklung brauchen hier nicht erwähnt zu werden; dies alles wurde durch den Friedensnobelpreis ausgezeichnet. Konferenzen dieser Art helfen dabei, die Ursachen von bewaffneten Konflikten, besser zu verstehen und schaffen ein Bewusstsein für die immensen Konsequenzen für Gesundheit und Umwelt durch einen Atomkrieg."

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Pressemitteilung vom 17. Oktober 2007

US-Indien-Atomabkommen auf Eis gelegt

Unerwartete Wendung

17.10.2007 

Laut der internationalen Presse wurde das geplante Nuklearhandelsabkommen zwischen USA und Indien auf Eis gelegt. Die IPPNW begrüßt diese Ankündigung. Dennoch bleibt unklar, ob das Abkommen ganz vom Tisch ist. Die IPPNW hat seit Beginn der Vertragsverhandlungen zwischen Indien und den USA davor gewarnt, dass das Abkommen bestehende Vereinbarungen zur Nichtweiterverbreitung von Atomwaffen unterminiere und zur atomaren Aufrüstung Indiens beitrage.

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Deutschland soll US-Indien-Nukleardeal ablehnen

IPPNW-Brief an Außenminister Steinmeier

17.08.2007 

Der Präsident der internationalen IPPNW Gunnar Westberg schrieb im Namen der Ärzteföderation an den Außenminister Frank-Walter Steinmeier: „Wir bitten die Bundesregierung als verantwortliches Mitglied der Gruppe der nuklearen Lieferländer (NSG) besonders gründlich anzuschauen, wie dieses Abkommen zu den NSG-Leitlinien in Widerspruch steht und das Ziel der Nichtverbreitung unterminiert, das der einzige Grund für die Existenz der Gruppe ist”.

lesen ...[Brief an Außenminister Steinmeier (englisch)]

Pakistans Atomprogramm

10.05.2007 

Da die Flugzeit einer mit einem Atomsprengkopf bestückten Rakete von Indien nach Pakistan und umgekehrt nur drei bis fünf Minuten beträgt, ist die Gefahr eines aus Versehen ausgelösten Atomkrieges zwischen den Nachbarstaaten sehr hoch.

lesen ...[Atomwaffen A-Z: Pakistan]

Artikel in der Tageszeitung Neues Deutschland, 27.

Ein Milliarden-Dollar-Kuchen

Atomdeal zwischen USA und Indien

28.03.2007 

Der indische Rüstungsgegner J. Sri Raman hat in Berlin Politiker, Abgeordnete und Vertreter von NGOs vor den Gefahren des Atomdeals USA-Indien gewarnt. Als Gründer der Vereinigung »Journalisten gegen Atomwaffen« ist er Leitungsmitglied der beiden großen indischen Dachorganisationen »Bewegung gegen Atomwaffen« und der »Koalition für nukleare Abrüstung und Frieden«. 2002 trat er mit dem Buch »Flashpoint: Wie uns die USA, Indien und Pakistan an den Rand eines Nuklearkrieges brachten« hervor.

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Neues Deutschland, 27. März 2007

Knallharte Marktinteressen

Interview zum USA-Indien-Atomdeal

28.03.2007 

In dem Interview analysiert die Abrüstungsexpertin der IPPNW Xanthe Hall die Hintergründe die geplanten Vereinbarungen zwischen USA und Indien. Ihrer Ansicht nach befriedigt der Nukleardeal in erster Linie die kommerziellen Interessen der Atomindustrie und verfolgt nicht - wie von den Vertragspartnern behauptet - das Ziel der Abrüstung. Indiens Atomwaffenprogramm würde durch das geplante Abkommen eher bestärkt.

lesen ...[Indiens Atomwaffen A-Z]

Indiens Atomwaffen

10.03.2007 

Die Zahl der indischen Atomwaffen ist nicht bekannt. Es wird geschätzt, dass Indien zwischen 60 und 80, möglicherweise bis zu 120 besitzt. Auch über die Stationierung der Atomwaffen gibt es keine offizielle Informationen. Es exisitieren Berichte, wonach Atomwaffen während des Kargil-Krieges 1999 "einsatzbereit" waren, dass heißt, dass sie schnell (in weniger als einigen Stunden) auf den Trägersystemen montiert werden konnten.

lesen ...[Atomwaffen A-Z: Indien]

Pakistan erweitert Atomprogramm

24.07.2006 

Laut einem Artikel der Washington Post vom 24.7.2006 baut Pakistan einen neuen Atomreaktor, mit dessen Hilfe Plutonium für Atomwaffen hergestellt werden kann. Dieses Projekt stellt eine bedeutende Vergrößerung des pakistanischen Atomwaffenpotentials und damit eine Eskalation des regionalen Wettrüstens dar.

lesen ...[Atomwaffen A-Z: Pakistan]