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Donnerstag, 24. Mai 2012
Großbritannien und Frankreich zeichnen Vertrag
Gemeinsame Forschung und Tests für Atomwaffen
02.11.2010 Heute werden der britische Premierminister Cameron und der französische Präsident Sarkozy einen Kooperationsvertrag über gemeinsame Forschung und Testen von Atomwaffen in London unterzeichnen. Gleichzeitig wird ein zweiter Vertrag über militärische Zusammenarbeit unterschrieben. Es wird zwei Zentren geben: das eine für Forschung in Aldermaston, Großbritannien und das zweite für Tests in Valduc in Frankreich.
Großbritannien legt neue Atomwaffendoktrin vor
Trident-U-Boot erst 2028 auf See
20.10.2010 Der britische Verteidigungsetat wird gekürzt und damit die Erneuerung des Atomwaffenprogramms hinausgeschoben, sagte der britische Premierminister David Cameron am Dienstag. Er legte den ersten Strategischen Verteidigungsbericht (SDR= Strategic Defence Review) seit zwölf Jahren vor. Großbritannien würde seine Atomwaffen nur in einem "extremen Fall der Selbstverteidigung" und auf keinem Fall gegen NVV-Mitglieder ohne Atomwaffen einsetzen.
Großbritannien legt Atomarsenal offen
26.05.2010 Die neue britische Koalitionsregierung aus Konservativen und Liberaldemokraten legt kurz nach Amtsantritt ihr Atomwaffenarsenal offen und limitiert die Zahl der Sprengköpfe. Die überraschende Ankündigung lässt sich als eine Art vertrauensbildende Maßnahme verstehen: Außenminister William Hague gab am 26. Mai 2010 im Unterhaus erstmals eine Obergrenze der atomaren Sprengköpfe des Landes bekannt.
Britische Atomflotte wird verkleinert
29.09.2009 Der britische Premierminister Gordon Brown kundigte an, die Zahl der britischen Atom-U-Boote von vier auf drei zu reduzieren. Allerdings soll der Bestand von 160 Atomsprengköpfe beibehalten werden. Er hat die Reduzierung als Beitrag des Landes zur weltweiten atomaren Abrüstung darstellen wollen. Großbritanniens Verteidigungsminister Ainsworth hatte bereits eine Reduzierung der Atom-Flotte aus Ersparnisgründen angedeutet.



